Das Gaya Island Resort ist schon seiner Lage wegen ein besonderes Hotel. Doch ob es den sportlichen Preis rechtfertigt und eine Empfehlung wert ist, nehme ich in meiner Gaya Island Resort Bewertung unter die Lupe!
Inhaltsverzeichnis
- Gaya Island Resort – die Buchung
- Gaya Island Resort – die Anreise
- Gaya Island Resort – die Villa
- Gaya Island Resort – die Gastronomie
- Gaya Island Resort – die Erholung
- Gaya Island Resort – die Aktivitäten
- Gaya Island Resort – Mein persönliches Highlight
- Gaya Island Resort – Das hätte besser sein können
- Gaya Island Resort – Fazit
- Nach welchen Kriterien wird das Gaya Island Resort Kota Kinabalu bewertet?
- Weitere Eindrücke aus dem Gaya Island Resort Kota Kinabalu
Wer auf der Suche nach einem Luxushotel in Malaysia ist, das Natur perfekt mit einem hohen Komfort verbindet, der dürfte mit dem Gaya Island (und auch einigen anderen von YTL Hotels betriebenen Resorts) fündig werden. Allerdings muss man einordnend sagen, dass das Hotel schon einige Jahre auf dem Buckel hat, was man hier und da auch merkt. Mit diesen Gedanken im Blick, präsentiere ich Euch folgend mein Gaya Island Resort Review.
Gaya Island Resort – die Buchung
Gebucht habe ich meinen Aufenthalt im Gaya Island Resort über suitespot, wodurch ich von attraktiven Vorteilen und einem besonderen VIP-Service profitieren konnte. Der Preis pro Nacht lag bei meinem Aufenthalt bei etwa 300 Euro (die niedrigste Kategorie hätte 250 Euro gekostet), was für Malaysia nicht gerade günstig ist.
Hinweis: Aus reisetopia Hotels wird suitespot! Der gewohnte Premiumservice und das Portfolio von über 4.500 Luxushotels bleiben erhalten. Aktuell läuft der Umstellungsprozess noch: Buchungen sind weiterhin über reisetopia Hotels als auch über suitespot.com möglich, auch wenn im Text bereits von suitespot die Rede ist.
Exklusive Vorteile bei jeder Buchung:
Zur reisetopia Hotels Premium Mitgliedschaft anmelden und Vorteile genießen!
Da ich mit der Kinabalu Villa bereits eine der höchsten Kategorien (danach folgt nur noch die Suria Suite, die im Grunde einer Präsidentensuite entspricht) gebucht hatte, gab es erwartungsgemäß kein Upgrade. Ein kleines Willkommensgeschenk stand allerdings im Zimmer bereit.
Alle anderen Vorteile wurde ebenfalls ohne Nachfrage angeboten, wobei ein Late Check-Out wegen einer morgendlichen Abreise nicht möglich war. Ein wenig früher ins Zimmer zu kommen, war allerdings kein Problem.
Gaya Island Resort – die Anreise
Wer sich für einen Aufenthalt im Gaya Island Resort entscheidet, sollte im Blick haben, dass die Anreise etwas komplexer ist als bei den meisten Resorts. Durch die Lage auf einer abgeschiedenen Insel, findet der Transfer mit einem Speedboat vom Jesselton Point in Kota Kinabalu statt. Den Abfahrtsort erreicht man vom Flughafen in etwa 20 Minuten, das Stadtzentrum ist fußläufig entfernt. Ebenfalls gibt es drum herum das eine oder andere Shoppingcenter.
Diese Information ist insoweit wichtig, als die Fähre zu einem festen Fahrplan und in der Regel nur alle zwei Stunden fährt. Alternativ kann man auch ein privates Speedboat organisieren, allerdings sind die Preise hierfür mit über 150 Euro hoch. Schon der geteilte Transfer schlägt mit über 35 Euro pro Person für die Hin- und Rückfahrt zu Buche, was ich für eine 10-minütige Überfahrt schon ziemlich teuer finde. Immerhin bietet die Überfahrt einen ziemlich schönen Ausblick.
Der Check-in wird dabei in einer Art Mini-Lounge, in der man sich an Wasser und Kaffee bedienen kann, am Jesselton Point statt.
Sobald man im Resort selbst angekommen ist, erhält man in der Lobby einen Welcome Drink und ein kaltes Tuch. Das Gepäck wird derweil bereits in die jeweilige Villa gebracht, was mit Blick auf die vielen Steigungen im Resort auch hilfreich ist.
Beim Check-in werden einem dann noch die wichtigsten Informationen zum Hotel und den Aktivitäten erklärt, die auf Tagesbasis angeboten werden. Bedauerlicherweise waren dabei ausgewählte Aktivitäten wegen des Wasserstandes nicht möglich – hierzu hätte ich mir eine Vorabinformation gewünscht, um die Planung zu vereinfachen.
Der Aufenthalt im Gaya Island Resort Kota Kinabalu fand im November 2025 statt.
Gaya Island Resort – die Villa
Das Gaya Island Resort fällt mitunter dadurch auf, dass das Hotel ausschließlich über Villen verfügt. Konkret gibt es dabei mit der Bayu Villa, der Canopy Villa und der Kinabalu Villa drei gleichgroße Kategorien, die allesamt 47 Quadratmeter aufweisen und sich nur hinsichtlich des Ausblicks unterscheiden.
Während die Bayu Villen primär einen Blick in den Dschungel bieten, blicken die Canopy Villen teilweise aufs Meer, die Kinabalu Villen bieten dagegen einen hervorragenden Blick über die Bucht. Ergänzt werden diese drei Kategorien von der Suria Villa, die mit 188 Quadratmetern signifikant größer ist. Anders als man zuerst annehmen mag, ist das Resort mit über 120 Villen dabei auch deutlich größer als der Boutique-Charakter zuerst vermuten lässt.
Der Außenbereich
Anders als üblich, möchte ich bei meiner Gaya Island Resort Bewertung zuerst auf den Außenbereich blicken, denn über die um die Villa herumlaufende Terrasse betritt man überhaupt erst die Innenräume.
Dieser Bereich ist dabei sehr groß und definitiv nicht in die Zimmergröße eingerechnet. So findet man hier im Grunde genommen eine große Terrasse, die zwei kleine Balkone bietet, auf denen man Sitzen und den Ausblick genießen kann.
Der Ausblick auf die Bucht ist mir dabei auch sofort positiv aufgefallen, darf man sich doch wirklich über einen absoluten Traumblick über die Bucht freuen.
Nicht ganz so begeistert war ich dagegen von der Privatsphäre, denn man blickt ziemlich direkt auf die Terrassen der anderen Villen. Ebenfalls schade fand ich, dass auf den Balkonen nur ein paar Kissen und keine Auflage zu finden ist. So kann man hier im Grunde nicht komfortabel sitzen oder liegen.
Auch auf Nachfrage ließen sich nur Handtücher organisieren, sodass ich notdürftig aus den Kissen und Handtüchern eine Art Liegefläche gebaut habe, was aber sicherlich nicht im Sinne des Erfinders ist.
Das Schlafzimmer
Nicht so recht begeistert war ich im Rahmen meines Gaya Island Resort Tests auch vom Innenbereich der Villa, ist dieser doch ziemlich klein und leider auch in die Jahre gekommen.
Sobald man die Schiebetür der Villa öffnet, steht man im Grunde genommen auch schon direkt am Bett, das vergleichsweise niedrig ist. Die Matratze und das Bettzeug habe ich dabei als recht komfortabel wahrgenommen.
Positiv aufgefallen ist mir auch, dass das Housekeeping einen kleinen Willkommensgruß auf dem Bett vorbereitet hat.
Die sehr niedrigen und schwer nutzbaren Nachttische, in denen auch nur teilweise Steckdosen und Lichtschalter zugänglich sind, empfand ich ebenfalls als unpraktisch.
Vor dem Bett steht ansonsten noch ein Sofa mit einigen Kissen, das sich als bequeme Sitzgelegenheit anbietet. Genauso wie auch das Bett ist das Sofa aus meiner Sicht aber falsch ausgerichtet, denn direkt zum Meer blickt man von beiden nicht, vielmehr direkt auf die Villa gegenüber.
Zwischen den beiden Fenstern findet man dabei natürlich auch noch einen Flachbildfernseher sowie direkt darunter eine kleine Kommode.
Aufgefallen sind mir bedauerlicherweise auch einige Abnutzungsspuren, besonders am Parkett, aber auch an den Möbeln. Hier merkt man, dass eine Renovierung demnächst notwendig ist. Auch die Klimaanlage empfand ich als schwer zu bedienen, laut und verhältnismäßig schwach, sodass man bei tropischen Temperaturen nachts im Grunde nur auf den Ventilator setzen kann.
Der Arbeits- und Ankleidebereich
An das Schlafzimmer schließt durch einen Durchgang, der weiter zum Bad führt, der Arbeitsbereich an. Dieser besteht aus einem langgezogenen Schreibtisch, der dank einer großen Fensterfront viel Licht bietet.
Einen einigermaßen komfortablen Stuhl gibt es ebenfalls, sodass man tatsächlich recht problemlos ein wenig arbeiten kann – sicherlich nicht der Fokus in einem Resort wie diesem, aber per se eine nette Sache. Ein paar Informationen zum Hotel findet man am Schreibtisch ergänzend ebenfalls.
Darunter beziehungsweise teilweise auch in den Schubladen versteckt sich zudem die einigermaßen moderat bepreiste Minibar, in der man ein paar Softdrinks und Snacks vorfindet.
Einen Wasserkocher gibt es ebenfalls, verzichten muss man dagegen auf eine Kaffeemaschine. Auf diesem Preisniveau finde ich das doch ein wenig verwunderlich, zumal eine solche auch auf Nachfrage nicht verfügbar war.
Hinter einer Schiebetür gelangt man vom Arbeitsbereich aus auch direkt in den Ankleidebereich, den ich als sehr praktisch wahrgenommen habe.
Hier findet man nämlich mehr als ausreichend Platz, um auch zwei oder drei Koffer zu verstauen und darf sich dabei über ausreichend Hänge- und Ablagefläche freuen.
Einen Safe findet man natürlich auch, sodass ich in dieser Hinsicht keinen Grund zur Kritik habe. Gerade in Resorts schätze ich es persönlich immer sehr, wenn es ausreichend Platz für das Gepäck gibt und dieses nicht im Zimmer selbst ausgebreitet werden muss.
Das Badezimmer
Auf den ersten Blick sehr gut gefallen hat mir das Badezimmer, das zwar keinen Ausblick, dafür aber mehr als ausreichend Tageslicht bietet.
Das Badzimmer ist dabei auch angenehm geräumig und bietet als zentrales Element eine schöne Eingelassene Badewanne, die zu einem entspannten Bad nach einem Tag im Resort einlädt.
Auf beiden Seiten des Badezimmers gibt es zudem jeweils einen individuellen Waschtisch mit ausreichend Ablagefläche.
Jeweils hinter einer Milchglastür versteckt, sind die Dusche und die Toilette gefunden. Bei letzterer allerdings schloss die Tür nicht komplett, was ich mit Blick auf die Privatsphäre unglücklich fand.
Die Dusche macht auf den ersten Blick einen soliden Eindruck, bietet sie doch sowohl einen regulären als auch einen Regenduschkopf. Bedauerlicherweise ist der Wasserdruck allerdings nicht so gut, wie man sich das wünschen würde.
Die Pflegeprodukte von Mangosteen, die ich Jahre zuvor schon bei meiner Hotel Majestic Kuala Lumpur Bewertung kennenlernen durfte, haben bei mir einen ganz guten Eindruck hinterlassen.
Zusammenfassend ein durchaus schönes Bad, das für mich das Highlight der Villa war.
Gaya Island Resort – die Gastronomie
Wenn man im Gaya Island Resort übernachtet, sind die einzigen echten Möglichkeiten für die Verpflegung vor Ort die Restaurants des Hotels, da es zwar auf der Insel weitere Hotels gibt, man diese aber nicht ohne Weiteres erreicht. Auch in der Stadt zu essen, ist mit Blick auf die Transferpreise und die eingeschränkten Zeiten nicht ohne Weiteres möglich.
Entsprechend bleiben einem im Grunde genommen sechs Optionen: Da wäre zum einen das Buffet-Restaurant mit dem Namen Feast Village, das ein Abendbuffet zum Preis von etwa 30 Euro pro Person anbietet.
Zum anderen gibt es das Restaurant Fisherman’s Cove, das à la carte Gerichte in einer exklusiveren Atmosphäre bietet. So richtig luxuriös habe ich das Restaurant mit Blick auf die gewählten Tische und Stühle aber auch nicht wahrgenommen.
Ansonsten gibt es noch einen Room Service mit einer etwas eingeschränkten Karte sowie die Bar des Hotels, an der es ebenfalls einige Gerichte gibt. Hier kann man auch tagsüber von den Poolliegen bestellen sowie mittags etwas essen. Das Feast Village Restaurant serviert ebenfalls Mittagessen, genauso wie das Tavajun Bay Restaurant am Privatstrand des Hotels. Hier muss man allerdings im Vorabend reservieren.
Zuletzt gibt es auch noch ein japanisches Omakase Restaurant, das auch einen tollen Blick auf die Bucht bietet. Auch hier gilt, dass man im Voraus reservieren muss und jeden Abend zwei verschiedene Zeiten für das Abendessen zur Wahl stehen.
Das Frühstück
Testen konnte ich im Rahmen meiner Gaya Island Resort Bewertung unter anderem das Frühstück, das im Feast Villa serviert wird. Auch hier gibt es ein Buffet, das auf den ersten Blick umfangreich wirkt.
Für den westlichen Gaumen ist das Angebot allerdings auch nicht gerade riesig, zumal die Auswahl an Wurst und Käse gerade qualitativ nicht recht überzeugen kann.
Auch was Brot und Brötchen angeht, sollte man keine allzu großen Erwartungen haben. Dafür gibt es allerdings ganz gutes süßes Gebäck.
Einige Müslisorten findet man am Buffet ansonsten genauso wie auch diverse Joghurts und eine solide Auswahl an frischem Obst.
Besser ist das Angebot bei den warmen Speisen, bei denen man sich über einige westliche Klassiker wie Rührei und Speck erfreuen darf.
Daneben gibt es diverse Stationen mit asiatischen Optionen, darunter Speisen aus der lokalen Küche genauso wie auch chinesische Speisen.
An Live-Cooking-Stationen kann man sich Omelettes genauso wie auch Nudelsuppen zubereiten lassen. Selbst Eggs Benedict werden angeboten, wobei die Qualität nicht gänzlich überzeugen konnte.
Ebenfalls nicht recht begeistern konnte leider der Kaffee, der im Vergleich etwa zu meiner Park Hyatt Kuala Lumpur Bewertung wirklich schlecht war. Dafür gibt es immerhin frisch gepresste Säfte, wobei diese oftmals mit viel Fruchtfleisch daherkommen.
Insgesamt würde ich das Frühstück entsprechend als ordentlich, aber keineswegs überragend einstufen. In einem Resort auf dieser Preisklasse hätte ich doch ein wenig mehr erwartet, wenngleich man immerhin ganz schön sitzt.
Die Pool Bar
Ebenfalls testen konnte ich an einem Nachmittag die Pool Bar, an der ich neben einem Drink auch ein Club Sandwich probiert habe. Dieses war reichhaltig und auch qualitativ gut.
Den Service empfand ich gleichwohl als ein wenig schläfrig, musste man an der Poolliege doch proaktiv nachfragen, ob man etwas bestellen kann. Abgeräumt wurde zudem ebenfalls nicht, sodass sich schnell Ameisen gesammelt haben.
Das Abendessen
Beim Abendessen konnte ich zwei verschiedene Optionen testen. An einem Abend ging es ins Fisherman Cove Restaurant, in dem es zum Start in den Abend sowohl einen schönen Brotkorb als auch ein Amuse Bouche gibt.
Selbst wenn man keine Vorspeise isst, gibt es zudem einen Plate Cleanser (ein Sorbet), was ich in dieser Form auch noch nicht gesehen habe.
Das von mir bestellte Fischgericht konnte mich dann durchaus überzeugen, sowohl von der Qualität als auch mit Blick auf die Anrichte.
Ebenfalls lecker war das fruchtige Dessert mit Mango und einer Kugel Eis, das ich mir danach noch gegönnt habe.
Besonders hervorheben möchte ich zudem den sehr freundlichen und personalisierten Service, sodass ich ein Dinner hier empfehlen kann. Gleichzeitig sollte man allerdings im Blick haben, dass die Speisekarte recht limitiert ist, sodass man möglicherweise schon nach ein bis zwei Tagen nichts mehr findet.
Größer ist die Auswahl da fraglos im Buffetrestaurant, das mich positiv überrascht hat. Bin ich doch üblicherweise kein großer Fan von Buffets, war ich von der Qualität und Auswahl doch ziemlich positiv überrascht.
So gibt es beispielsweise eine wirklich schöne Auswahl an frischen Optionen, etwa einem großzügigen Salatbuffet.
Einige anderen Vorspeisen, warme genauso wie kalte, gibt es am Buffet ebenfalls.
Daneben kann man sich nach eigenem Gusto asiatische Nudelgerichte mit entsprechenden Beilagen zusammenstellen und diese frisch braten lassen.
Dasselbe gibt es auch für westliche Gerichte, bei denen man aus verschiedenen Pastasorten sowie Saucen wählen kann.
Ergänzt wird das Angebot von zahlreichen weiteren Gerichten, darunter verschiedene Curries genauso wie diverse Fleisch- und Fischgerichte, die ziemlich schmackhaft waren.
Auf ein umfangreiches Dessertbuffet darf man sich natürlich auch freuen, sodass wirklich jeder etwas finden und satt werden sollte.
Der Service war zudem einigermaßen proaktiv und dass auch immerhin Wasser kostenfrei im Buffetpreis inkludiert ist, hat bei mir einen positiven Eindruck hinterlassen.
Die Bar
Am Abend habe ich zudem auch der Bar einen Besuch abgeschlossen, wobei die Cocktails nur durchschnittlich war.
Schade finde ich zudem, dass die Atmosphäre nicht so recht gemütlich ist. Das ist wirklich schade, denn gerade in einem Resort möchte man abends einen Drink in schöner Atmosphäre genießen.
Gerade das habe ich in der Vergangenheit doch ganz anderes erlebt, wie etwa mein Vana Belle Koh Samui Review oder auch meine The Ritz-Carlton Bali Bewertung zeigen!
Gaya Island Resort – die Erholung
Eine nicht unbedeutende Rolle spielt in meinem Gaya Island Resort Review auch der Blick auf die Erholung, ist diese in einem Resort wie diesem neben den Aktivitäten auf der Insel doch sicherlich einer der wichtigsten Aspekte. Grundlegend war ich dabei durchaus angetan, wenngleich nicht in allen Bereichen gleichermaßen.
Der Pool
Beginnen wir mit dem Pool, den man bereits vom Steg bei der Ankunft sieht und der nicht weit von der Rezeption entfernt liegt.
Der erste Eindruck war dabei ein sehr positiver, denn der Pool ist sehr lang und bietet sich dank seiner Größe ideal an, um ein paar Bahnen zu schwimmen.
Durch die Lage nahe am Meer und eingebettet in Palmen stimmt auch die Atmosphäre, sodass man sich hier fraglos wohlfühlt.
Rund um den Pool herum findet man zudem zahlreiche Liegemöglichkeiten, wobei es direkt im Pool Doppelliegen gibt, von denen man über den Pool hinweg auf das Meer blickt.
Vor und auch seitlich vom Pool befinden sich Dutzende weitere Liegen, die jeweils Auflagen und einen Sonnenschirm bieten.
Während man hier per se ausgesprochen schön und teilweise auch direkt am Meer liegt, merkt man den Auflagen und den Liegen doch schon eine gewisse Abnutzung an – ein Thema, das einem im Gaya Island Resort leider öfter begegnet.
Sehr charmant finde ich in der Erweiterung des Pools allerdings die kleinen versteckten Liegemöglichkeiten, die ins Gebäude eingelassen sind und ein wenig etwas von einer Höhle haben.
Ansonsten sei an dieser Stelle auch noch erwähnt, dass man an den Liegen auch Speisen und Getränke von der Bar bestellen kann, wobei man hier ein wenig proaktiv sein muss.
Der Strand
Direkt vor dem Pool befindet sich auch ein kleiner Strand, wobei der Sand hier leider nicht allzu schön ist.
Ins Meer kann man hier dennoch, was allerdings mit Blick auf die Farbe des Wassers und die Nähe zum Jetty nicht ganz so attraktiv ist, wie man vielleicht auf den ersten Blick annehmen mag.
Dennoch kann man hier tatsächlich ganz gut schwimmen, gerade wenn man ein wenig weiter vom Strand und auch vom Jetty wegschwimmt. Die Wassertemperatur ist zudem das ganze Jahr über angenehm.
Deutlich schöner ist es gleichzeitig, sich mit dem Boot an den etwa fünf Minuten vom Hotel entfernten Privatstrand fahren zu lassen, der in einer anderen Bucht liegt. Das Shuttle ist dabei auch kostenfrei, hat aber einen festen Zeitplan.
Am genannten Strand befindet sich zum einen das Marine Discovery Centre, in dem man sich über die Bemühungen zum Artenschutz im Resort informieren kann.
Zum anderen ist hier auch das Strandrestaurant zu finden.
Noch schöner ist es aus meiner Sicht allerdings einfach den wunderschönen Sandstrand zu genießen, der durch die Einbettung in den Dschungel wie aus dem Film wirkt.
Hier findet man zudem auch wunderschön klares Wasser vor, in dem man hervorragend schwimmen kann.
Einige Liegen mit Auflagen findet man an diesem Strand ebenfalls, sodass ich bei ein wenig Zeit auf jeden Fall dazu raten würde, einen Nachmittag hier zu verbringen.
Einzig einen vergleichbaren Service mit Getränken und Speisen wie am Pool gibt es bedauerlicherweise nicht.
Der Fitnessraum
Einen Blickt werfen will ich im Rahmen meiner Gaya Island Resort Bewertung auch noch auf den Fitnessraum, der sich in einem Gebäude hinter dem Pool befindet.
Positiv aufgefallen ist mir dabei, dass der Raum nicht nur lichtdurchflutet ist, sondern auch einen tollen Blick auf das Meer bietet.
Die Ausstattung ist gleichwohl ein wenig in die Jahre gekommen, wobei dennoch die Cardio-Geräte mit Meerblick zum Training einladen.
Ansonsten gibt es auch noch ausgewählte Maschinen für Muskeltraining, wobei die Auswahl hier nicht riesig ist.
Ein paar Freihanteln und eine Hantelbank stehen neben Yogamatten, Wasser und Handtüchern ebenfalls bereit.
Insgesamt also ein solides Gym für ein Resort, allerdings auch nicht vergleichbar mit dem Angebot, das ich etwa bei meiner Four Seasons Resort Koh Samui Bewertung erleben durfte.
Die Bibliothek
Erwähnt sei an dieser Stelle auch noch, dass das Hotel neben dem Fitnessraum auch noch eine kleine Bibliothek bietet, von der aus man ebenfalls das Meer sieht.
Hier findet man einige hundert Bücher in verschiedenen Sprachen, die man sich während seines Aufenthalts ausleihen kann.
Das Spa
Testen konnte ich bei meinem Aufenthalt im Gaya Island Resort auch das Spa, das sich in einem gesonderten Komplex etwas abseits des eigentlichen Resorts befindet.
Die Atmosphäre mit den verschiedenen Pavillons kann sich dabei sehen lassen und vermittelt einem ein echtes Entspannungsgefühl.
Während die gebuchte Massage als ziemlich entspannend wahrgenommen habe, fand ich es etwas seltsam, dass man die Rechnung vorher unterschreibt – das kenne ich in dieser Form auch noch nicht.
Gaya Island Resort – die Aktivitäten
Sicherlich ein Grund, warum man im Gaya Island Resort übernachtet, sind die verschiedenen Aktivitäten. Bedauerlicherweise waren ein Ausflug zum Schnorcheln und eine Mangroventour wegen des Wasserstands nicht möglich, dafür war ich allerdings selbst vor dem Resort ein wenig schnorcheln.
Empfehlenswert ist hier der Bereich auf der rechten Seite des Anlegestegs (nicht auf der Seite des Pools), da man hier an einem Riff durchaus einige bunte Fische und jede Menge (leider großenteils abgestorbene Korallen) sehen kann.
Ansonsten kann man auch noch verschiedene Wassersportaktivitäten (großenteils gegen Aufpreis) genießen. Diverse Ausflüge mit dem Boot werden ebenfalls angeboten.
Zu den Aktivitäten gehören ferner auch diverse Exkursionen in den Dschungel sowie mit Fokus auf die Tierwelt. Besonders gut gefallen hat mir ein Ausflug zum „Turtle Tank“, in dem vor dem Resort verletzte Schildkröten wieder aufgepäppelt und später wieder in die freie Natur entlassen werden.
Etwas weniger spannend fand ich den Wildlife Track, der mit knapp drei Stunden Dauer sehr lange ist, wobei man leider nur mit Glück relevant Tiere sieht. Die Wanderung war zudem selbst für sportliche Personen ziemlich anstrengend, sodass diese Aktivität sicherlich nicht für jeden ist.
Kurioserweise habe ich zudem beim Ausflug an den Strand des Hotels deutlich mehr Tiere als bei der Wanderung gesehen, darunter etwa die wunderschönen Hornbills.
Ebenfalls lief ein riesiger Varan direkt hinter der Liege vorbei, was eines der interessantesten Tiererlebnisse auf der ganzen Reise war.
Zusammenfassend gibt es im Gaya Island Resort also fraglos einige spannende Aktivitäten, wobei man sich vorher über den Wasserstand und den genauen Zeitplan informieren sollte. Auf meine E-Mail vor dem Aufenthalt hat das Hotel aber einfach gar nicht reagiert.
Gaya Island Resort – Mein persönliches Highlight
Besonders gut gefallen hat mir beim Gaya Island Resort die Lage des Resorts. Der Ausblick und auch die Atmosphäre sind wirklich toll, zumal man im Grunde zwischen Meer und Dschungel wohnt. Ein echter Traum ist dabei auch der Privatstrand, den man in etwa fünf Minuten mit dem Speedboot erreicht!
Gaya Island Resort – Das hätte besser sein können
Bedauerlicherweise gibt es einige relevante Schwächen beim Gaya Island Resort, die sich insbesondere auf die Instandhaltung beziehen. Hier müsste das Hotel aus meiner Sicht unbedingt investieren, gerade auch bei den Villen, die mich im Rahmen meiner Gaya Island Resort Bewertung nicht wirklich überzeugen konnten.
Gaya Island Resort – Fazit
Zusammenfassend habe ich meinen Aufenthalt im Rahmen meiner Gaya Island Resort Bewertung genossen, wenngleich ich bezüglich des Preis-Leistungsverhältnisses etwas hin- und hergerissen bin. Per se begeistert das Hotel durch seine Lage, einen schönen Ausblick, spannende Aktivitäten, eine beeindruckende Tierwelt und auch einen traumhaften Strand. Auf der anderen Seite konnten mich der Service, aber auch die Qualität der Speisen, die Villen sowie die Instandhaltung nicht gänzlich überzeugen. Als einmaliges Erlebnis würde ich das Gaya Island Resort wohl weiterempfehlen, wiederkommen würde ich vermutlich aber eher nicht.
Exklusive Vorteile bei jeder Buchung:
Zur reisetopia Hotels Premium Mitgliedschaft anmelden und Vorteile genießen!
Nach welchen Kriterien wird das Gaya Island Resort Kota Kinabalu bewertet?
Das Hotel wurde unabhängig durch einen reisetopia Autor bewertet. Der Aufenthalt wurde dabei vollständig von reisetopia oder dem reisetopia Autor bezahlt.
Weitere Eindrücke aus dem Gaya Island Resort Kota Kinabalu
Weitere Eindrücke aus dem Gaya Island Resort Kota Kinabalu
Die besten Tipps von reisetopia findet Ihr täglich in unserem Newsletter, aber auch auf Instagram und TikTok. Austauschen könnt Ihr Euch auch in unserer Facebook Gruppe!