Bei Swiss kommt Bewegung in die Planungen für den Winter. Die Schweizer Airline hat gleich mehrere Anpassungen für ihren Winterflugplan 2026/2027 vorgenommen.
Informationen von aeroroutes zufolge hat Swiss einige Veränderungen am Winterflugplan 2026/2027 durchgeführt. Vor allem Flugstrecken von und nach Nordamerika sowie zwischen der Schweiz und dem asiatischen Raum werden dabei angepasst. In vielen Fällen kommt es zu Erhöhungen der jeweiligen Flugfrequenzen, teilweise werden auch die eingesetzten Maschinentypen ausgetauscht.
Das Wichtigste in Kürze
- Swiss verändert ihren Winterflugplan 2026/2027 großflächig
- Vor allem der nordamerikanische und asiatische Raum ist betroffen
- Auf einigen Strecken kommt ab Winter 2026 der neue Airbus A350-900 zum Einsatz
Swiss passt Flugrouten nach Nordamerika und Asien an
Nach zahlreichen Flugstreichungen für den Sommer wird bei Swiss bereits fleißig am Winterflugplan 2026/2027 gebastelt. Die Schweizer Fluggesellschaft plant einige Veränderungen für mehrere Flugrouten im Winter. Dazu gehört auch die erstmals in den Flugplan aufgenommene neue Route ins südindische Bengaluru.
Generell fokussieren sich die bisherigen Veränderungen des kommenden Winterflugplans bei Swiss stark auf den nordamerikanischen und asiatischen Raum. Je nach Flugroute kommt es zu Veränderungen der Frequenzen oder es wird ein neues Flugzeug eingesetzt – meistens handelt es sich dabei um das neue Langstreckenflugzeug vom Typ Airbus A350-900.
Wir haben die Veränderungen der Frequenzen im Winterflugplan 2026/2027 von Swiss in der folgenden Übersicht zusammengefasst:
| Flugroute (Hin- und Rückflug) | Bisherige Frequenz | Neue Frequenz | Startdatum | Enddatum |
| Zürich – Los Angeles | 6 Flüge / Woche | 7 Flüge / Woche | 26. November 2026 | 13. März 2027 |
| Zürich – San Francisco | 7 Flüge / Woche | 6 Flüge / Woche | 25. Oktober 2026 | 23. November 2026 |
| Zürich – Shanghai | 7 Flüge / Woche | 3 Flüge / Woche | 2. September 2026 | 24. Oktober 2026 |
| Zürich – Tokio Narita | 5 Flüge / Woche | 7 Flüge / Woche | 25. Oktober 2026 & 18. März 2027 | 19. November 2026 & 25. März 2027 |
| Zürich – Washington | 5 Flüge / Woche | 7 Flüge / Woche | 25. Oktober 2026 | 27. März 2027 |
✈️ Die Reduzierung der Flüge zwischen Zürich und Shanghai erfolgt nur temporär aufgrund der Umstellung der Maschine vom Typ Airbus A340-300 zum Typ Airbus A350-900. Ab dem 25. Oktober 2026 plant Swiss die Route wieder täglich zu fliegen, dann ausschließlich mit dem Flugzeug vom Typ Airbus A350-900.
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Einige Routen werden mit neuen Flugzeugtypen geflogen
Einige Veränderungen des Winterflugplans 2026/2027 bei Swiss beziehen sich nicht auf die Erhöhung oder Senkung von Frequenzen. Stattdessen werden hier neue beziehungsweise andere Flugzeuge eingesetzt. Vorrangig handelt es sich dabei um den Airbus A350-900. Bis Ende des Jahres 2026 will Swiss fünf Flugzeuge dieses Maschinentyps in ihre Langstreckenflotte aufnehmen.
Der häufig durch den Airbus A350-900 ersetzte Airbus A340-300 wird von Swiss jedoch weiterhin eingesetzt. Insgesamt nimmt die Airline folgende Änderungen beim Einsatz ihrer Flugzeuge vor:
| Flugroute (Hin- und Rückflug) | Bisher eingesetztes Flugzeug | Neu eingesetztes Flugzeug | Frequenz | Startdatum |
| Zürich – Johannesburg | Airbus A340-300 | Airbus A350-900 | 7 Flüge / Woche | 25. Oktober 2026 |
| Zürich – Montreal | Airbus A330-300 | Airbus A330-300 & Airbus A340-300 | 7 Flüge / Woche | 25. Oktober 2026 |
| Zürich – Shanghai | Airbus A340-300 | Airbus A350-900 | 3 Flüge / Woche; ab 25. Oktober 7 Flüge / Woche | 2. September 2026 |
ℹ️ Auf der Flugstrecke zwischen Zürich und Montreal wird statt dem Flugzeug vom Typ Airbus A330-300 ab dem 25. Oktober 2026 vermehrt der Airbus A340-300 eingesetzt. Dieser absolviert ab diesem Zeitpunkt sechs der sieben wöchentlichen Flüge, auf den Airbus A330-300 entfällt folglich nur noch ein wöchentlicher Flug auf dieser Route.
Was erwartet Passagiere in der Swiss Business Class?
Oft als Premium-Tochter der Lufthansa bezeichnet, bietet die Swiss in der Business Class einen etwas besseren Komfort als die Lufthansa. Auf der Kurzstrecke gibt es hier allerdings dennoch keine großen Unterschiede, denn auch hier müssen Passagiere mit regulären Economy Class Sitzen zurechtkommen. Dafür gibt es einen freien Nebensitz, ein hochwertiges Catering, welches mittlerweile – wie auch auf der Langstrecke – vorbestellt werden kann, sowie zusätzliche Vorteile am Boden. Besonders empfehlenswert sind hier Flüge im modernen Airbus A220.
Auf der Langstrecke gibt es in der Swiss Business Class leichte Unterschiede zwischen den Maschinen. In der Boeing 777 und dem Airbus A340 gibt es ein leicht aktualisiertes Business Class Produkt, während es im Airbus A330 stärker in die Jahre gekommen ist. Die Konfiguration ist dabei ebenfalls leicht abweichend, immer gibt es jedoch zwei Plätze in der Mitte und an den Fensterreihen entweder nur einen Sitz oder jeweils alternierend einen und dann wieder zwei Sitze. Alle Sitze lassen sich natürlich in ein komplett flaches Bett verstellen. Eine besondere Empfehlung sind hier die Einzelsitze am Fenster.
Ansonsten bietet die Swiss ein Catering mit lokalen Einflüssen, das mal stärker, mal schwächer ausfällt. Zudem gibt es natürlich diverse Weine, Spirituosen und diverse andere Getränke. Am Boden überzeugt die Swiss durch gute Lounges am Drehkreuz Zürich, sodass der Umstieg am Hub der Schweizer Airline besonders empfehlenswert ist.
- Ausführliches Review der Swiss Busienss Class auf der Kurz- und Mittelstrecke
- Ausführliches Review der Swiss Business Class auf der Langstrecke
Seit November 2025 bringt die Schweizer Airline mit Swiss Senses ein neues Kabinenprodukt im Airbus A350-900 auf Strecke. In der Business Class stehen 45 Sitze zur Verfügung, von denen einige als abgetrennte Suiten mit Türen gestaltet sind und so mehr Privatsphäre bieten. Darüber hinaus gibt es Einzelplätze an den Fenstern.
In der Business Class stehen fünf verschiedene Sitze zur Auswahl, darunter welche mit Extralänge oder mehr Privatsphäre. Neben einer Sitzheizung und Kühlung können die Sitze außerdem über ein Tablet kontrolliert werden, welches herausgenommen und mit mobilen Endgeräten verknüpft werden kann – was man bereits von der Lufthansa Allegris kennt.
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