SumUp bringt ein eigenes Privatkonto auf den Markt und wirbt mit einem Cashback von bis zu fünf Prozent.
Das Unternehmen SumUp, welches bis dato vor allem, für seine Geschäftstools bekannt war, dringt nun auch immer mehr auf den Markt für Privatkunden. Neben der SumUp Pay Mastercard stellt das Unternehmen nun auch ein Girokonto für Privatpersonen zur Verfügung und lockt zu Beginn mit einem Cashback von bis zu fünf Prozent, wie das IT Finanzmagazin berichtet.
Das Wichtigste in Kürze
- Privatklunden können ab sofort bei SumUp ein Zahlungskonto eröffnen
- Es fallen keine Kontoführungsgebühren an
- Achtung: Allerdings wird das Guthaben als E-Geld geführt, sodass es keine Einlagensicherung gibt!
Lohnt sich das Zahlungskonto von SumUp?
Das neue SumUp Konto kann laut Unternehmensangaben vollständig digital über die SumUp-App eröffnet werden. Zum Angebot gehören eine virtuelle sowie eine physische Debit-Mastercard, SEPA-Überweisungen, Echtzeitüberweisungen, Daueraufträge und Lastschriften. Auch Funktionen zur Budgetplanung sind integriert. Über sogenannte „Spaces“ können Nutzer Guthaben bestimmten Ausgaben- oder Sparzielen zuordnen. Gemeinsame Spaces lassen sich zudem mit anderen SumUp-Nutzern verwalten, wobei es sich rechtlich nicht um klassische Gemeinschaftskonten handelt.
Das Konto ist kostenlos und Neukunden erhalten einen Cashback von bis zu fünf Prozent bei teilnehmenden SumUp-Händlern. Allerdings ist die Aktion auf maximal zehn Euro innerhalb von 30 Tagen begrenzt.
Mit dem neuen Privatkonto positioniert sich SumUp stärker als Finanzplattform und rückt näher an klassische Banken und Neobanken heran. Für Verbraucher kann das Konto vor allem durch die kostenlose Nutzung, die Debitkarte und das Cashback attraktiv sein.
Gleichzeitig sollten Kunden die Einschränkungen kennen: Das Cashback ist gedeckelt, das Konto bietet keine Kreditfunktionen und es besteht keine gesetzliche Einlagensicherung.
Alternativen auf dem Markt überzeugen deutlich mehr
Das SumUp Privatkonto bietet zwar eine kostenlose Nutzung, weiß aber nicht so recht zu überzeugen. Die Konkurrenz hat im Juli 2026 deutlich attraktivere Angebote auf dem Markt, wie unser Vergleich für kostenlose Girokonten zeigt.
Dabei sticht vor allem das kostenlose Girokonto der BBVA hervor. Neukunden erhalten in den ersten sechs Monaten einen Aktionszins von 3,5 Prozent. Dieser Wert gilt auch für den Cashback (gedeckelt auf maximal 350 Euro pro Monat, was maximal 12,25 Euro entspricht).
BBVA Girokonto
- Kostenloses Girokonto ohne Mindestgeldeingang
- Geprüft von Stiftung Warentest 12/25
- Kostenfreie EU-Bargeldabhebungen ab 150 Euro pro Vorgang
- 3,5 Prozent Zinsen für sechs Monate
- Kostenlose Debitkarte mit 3,5 Prozent Cashback inklusive
- Kostenfreie Zahlungen in Fremdwährungen inklusive