Emirates modernisiert seine Flughafenlounges und führt weltweit ein neues Designkonzept ein. Den Anfang machen die Lounges in Frankfurt und München, weitere Standorte folgen noch in diesem Jahr.

Emirates investiert weiter in das Premium-Erlebnis am Boden. Die Fluggesellschaft hat ein neues Designkonzept für ihre Flughafenlounges vorgestellt, das in den kommenden Monaten schrittweise an internationalen Standorten eingeführt werden soll. Wie Emirates in einer Pressemitteilung bekannt gibt, machen die Lounges in Frankfurt und München den Anfang und dienen künftig als Vorbild für weitere Standorte weltweit.

Das Wichtigste in Kürze

  • Emirates führt weltweit ein neues Lounge-Konzept ein
  • Frankfurt und München sind die ersten Standorte mit dem neuen Design
  • Weitere modernisierte Lounges eröffnen 2026 unter anderem in Manchester, Mauritius und Istanbul

Frankfurt und München machen den Anfang

Mit dem neuen Lounge-Konzept verfolgt Emirates das Ziel, das Premium-Erlebnis bereits vor dem Abflug weiter auszubauen. Die Lounges in Frankfurt und München wurden bereits auf das neue Design umgestellt und dienen künftig als Vorbild für weitere Standorte weltweit. Noch in diesem Jahr sollen zudem die Lounges in Manchester (Juli), Mauritius (August) und Istanbul (Oktober) modernisiert werden.

München gehört zu den ersten Emirates Lounges im neuen Design

Nach Angaben der Airline investiert Emirates mehr als 50 Millionen Dirham (umgerechnet rund zwölf Millionen Euro) pro Lounge. Das neue Gestaltungskonzept orientiert sich an den aktuellen Kabinen der Fluggesellschaft und greift deren Farbwelt sowie Materialien auf. Dazu zählen unter anderem Marmorelemente, goldene Akzente, Fischgrätböden und das beleuchtete Ghaf-Baum-Motiv, das als Symbol der Vereinigten Arabischen Emirate gilt.

Mit dem weltweiten Rollout möchte Emirates künftig ein einheitliches Premium-Erlebnis schaffen – unabhängig davon, an welchem Flughafen Reisende ihre Lounge besuchen.

First- und Business Class Reisende erhalten kostenfreien Zugang zu den Emirates Lounges

An den Zugangsbedingungen ändert sich durch das neue Konzept nichts. Der Loungezugang zählt zu den wichtigsten Vorteilen vieler Vielfliegerprogramme und gehört insbesondere für Statuskunden zum Premium-Erlebnis am Flughafen. Kostenfreien Zugang erhalten weiterhin Reisende in der First und Business Class sowie Emirates Skywards Gold- und Platinum-Mitglieder – auch bei Reisen in der Premium Economy oder Economy. Darüber hinaus bietet Emirates an vielen Standorten einen kostenpflichtigen Loungezugang an.

Neue Bereiche zum Arbeiten, Entspannen und Genießen

Nicht nur optisch, sondern auch funktional wurden die Lounges umfassend überarbeitet. Künftig erwarten Reisende getrennte Bereiche zum Arbeiten, Essen, Entspannen oder für private Gespräche. An nahezu jedem Sitzplatz stehen kabellose Ladeflächen sowie universelle Steckdosen zur Verfügung.

Zum Lounge-Konzept gehören sowohl Live-Cooking …
… als auch eine Barista-Bar

Auch das kulinarische Angebot wird erweitert. Emirates setzt künftig auf Live-Cooking-Stationen, regionale Spezialitäten sowie eine Barista-Bar mit Kaffeespezialitäten, Cocktails und Mocktails. Ergänzt wird das Angebot durch modernisierte Duschen mit Spa-Ausstattung, spezielle Ruhezonen mit Decken, Schlafmasken und Ohrstöpseln sowie separate Gebets- und Stillräume. Alle Lounges bleiben zudem als sogenannte Silent Lounges konzipiert und sollen eine möglichst ruhige Atmosphäre bieten.

Die neue Silent Lounge bietet einen ruhigen Rückzugsort zum Arbeiten oder Entspannen

Aktuell betreibt Emirates weltweit 42 eigene Flughafenlounges, davon acht am Drehkreuz Dubai und weitere 34 an internationalen Flughäfen. Zugang erhalten First- und Business-Class-Gäste sowie Emirates Skywards Gold- und Platinum-Mitglieder. Darüber hinaus bietet die Fluggesellschaft an vielen Standorten auch einen kostenpflichtigen Loungezugang an.

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Autor

Jennifer ist Teil des Content Teams bei reisetopia und bringt Erfahrungen aus verschiedenen Bereichen des Unternehmens mit. Nach ihrem Masterstudium startete sie als Management Trainee und entdeckte dabei ihre Leidenschaft für Content. Heute beschäftigt sie sich vor allem mit Themen rund um Travel, Aviation und Finance und hat Spaß daran, komplexe Inhalte verständlich und greifbar zu machen.

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