Schon immer war ich begeistert von Wasserfällen. Gerne schaute ich mir Bilder von den Niagarafällen, Iguazu oder aber auch den Victoria Fällen an. Dass ich gerade diese noch in diesem Jahr kennenlernen durfte, hätte ich nicht für möglich gehalten.

Die Victoria Fälle gehören sind ein wahres Naturwunder und tragen den Titel UNESCO Weltnaturerbe. Dass dies mehr als berechtigt ist, hat mir mein Besuch vor Ort bewiesen. Anlass für die Reise war der Erstflug von Eurowings Discover zur neuen Destination Victoria Falls, an dem ich im Rahmen einer Pressereise teilnehmen durfte. Eurowings Discover ist die einzige europäische Airline, die den internationalen Flughafen der Stadt anfliegt. Fortan wird die Verbindung ab Frankfurt dreimal wöchentlich bedient. Was man von der Destination erwarten kann, zeige ich euch in meinem Artikel über meine ersten Eindrücke. Ich durfte die Victoria Falls auf zwei verschiedene Arten kennenlernen. Am Boden und aus der Luft. Beides ist gleichermaßen beeindruckend, sodass ich keine der Erfahrungen missen wollen würde.

Victoria Falls aus der Luft

Das erste Mal gesehen habe ich die Victoria Falls aus der Luft. Wie ich in meinen ersten Eindrücken zum Erstflug nach Victoria Falls in der Eurowings Discover Business Class im Airbus A330 schon berichtet habe, flogen wir noch eine Extrarunde, um die Wasserfälle noch einmal von oben zu sehen – einer der schönsten Momente des Erstfluges.

Doch das sollte nicht alles bleiben. Ein weiteres Highlight war ein Helikopterflug über die Victoria Falls. Früh am Morgen ging es dafür zu einem Helikopter Landeplatz, der verschiedene Flugrouten über die Region anbietet. Wir haben die kleine Runde über die Wasserfälle gemacht. Nach einer kurzen Sicherheitseinweisung ging es auch schon los. Lediglich mit einer weiteren Person aus meiner Reisegruppe und dem Piloten teilte ich mir den Helikopter, wodurch ich am Fenster der Seite sitzen konnte, von dem man den besten Blick auf die Wasserfälle hatte.

Ganz am Anfang war mir ein wenig mulmig zumute, da ich noch nie zuvor Helikopter geflogen bin. Doch dieses Gefühl verging nur wenige Sekunden, nachdem wir in der Luft waren und wurde von purer Begeisterung abgelöst. Diese wuchs, je näher wir den Victoria Falls kamen.

Von der einen Seite hat man einen tollen Blick auf den Sambesi, der dann plötzlich „aufhört“ und in den tosenden Wasserfall übergeht.

Eine Perspektive weiter erwartet einen dann der vollständige Blick über die gesamte Breite des Flusses und der Victoria Falls. Sie sind 1.700 Meter breit und werden häufig auch als der breiteste “Wasservorhang der Welt” bezeichnet.

Von oben sieht man auch, wie hoch das Wasser spritzt. Über den Victoria Falls befindet sich nämlich immer eine Art Regenwolke, die aus der Ferne wie heller Rauch aussieht. Nicht umsonst nennen die Einheimischen die Victoria Falls Mosi-oa-Tuny, was übersetzt so viel heißt wie „donnernder Rauch“.

Ebenfalls sehr beeindruckend ist der Blick auf die Victoria Falls Bridge von oben. Sie verbindet Simbabwe mit Sambia und ist Ausgangspunkt für viele Adrenalin-Sportarten wie Bungee-Jumping oder Zip-Lining.

Am Ende des Flugs bewegt sich der Helikopter dann noch ein wenig den Sambesi flussaufwärts und man bekommt noch einmal ein viel besseres Gefühl für die schiere Größe und Vielfalt des Flusses.

Panoramaweg entlang der Wasserfälle

Die Victoria Falls von oben zu sehen ist auf jeden Fall ein echtes Erlebnis, ohne sie aber auch aus der direkten Nähe zu besuchen, wird einem das Ausmaß der Kraft des Wassers allerdings kaum bewusst. Im dazugehörigen Nationalpark gibt es einen schönen Panoramaweg entlang des Flusses. Ein Guide erklärt einem vorab einige Fakten über die Victoria Falls und dann geht es auch schon in Richtung der 16 Aussichtspunkte.

Als Erstes sieht man nur einen Teil der Victoria Falls, doch an dieser Ecke schießt das Wasser besonders stark in die Schlucht, weshalb der erste Blick auf die Wasserfälle bereits wirklich atemberaubend ist. Je weiter man die verschiedenen Aussichtspunkte entlang geht, desto nasser wird es. Es ist daher ratsam am Eingang ein Regencape mitzunehmen oder selbst mit wasserfester Kleidung zu kommen. Während man an einem Aussichtspunkt nämlich noch entspannt Bilder mit dem Hauptwasserfall im Hintergrund machen kann, ist es beim nächsten unter Umständen schon so nass, dass man kaum noch etwas sieht und innerhalb von Sekunden durchnässt ist.

Bei den Temperaturen kommt die Abkühlung tatsächlich aber sehr gelegen. Auch wenn die Kleidung etwas nass wird, trocknet sie recht schnell auch wieder.

Auch wenn man an einigen Stellen aufgrund des hochspritzenden Wassers nicht so viel sehen kann, zeigt dieses einem umso mehr, wie viel Kraft die Wasserfälle haben. Im Februar und März, in der Regenzeit, fließen 10.000 Kubikmeter Wasser pro Sekunde in die Schlucht – Wassermassen, die man sich kaum vorstellen kann.

Unten schlängeln sie sich dann eine Art Canyon entlang, wo besonders Freunde von Rafting auf ihre Kosten kommen.

Bevor man das Ende des Weges – den Aussichtspunkt auf die Victoria Falls Bridge – aber erreicht hat, führt einer der Streckenabschnitte noch durch einen kleinen Dschungel.

Auch hier überrascht die Natur wieder, denn auf einmal fühlt man sich wie im Regenwald, während sich die Vegetation nur wenige Kilometer weiter dem eher trockenen Klima angepasst hat. Die Brücke bietet dann ebenfalls ein eindrucksvolles Bild.

Zwischen den beiden Felsenwänden zeugt sie von hoher Ingenieurskunst – vor allem, wenn man bedenkt, dass sie schon in den Jahren 1904/1905 erbaut worden ist.

Fazit zu meinen Eindrücken bei den Victoria Falls

Mit dem Besuch der Victoria Falls ist definitiv ein Traum in Erfüllung gegangen. Dass man diese nun mit einem Direktflug von Deutschland erreichen kann, freut nicht nur mich und andere Reisende, sondern auch den örtlichen Tourismus. Jeder, den ich treffen durfte, war voller Stolz, dass man jetzt die Eurowings Discover Verbindung nach Frankfurt hat. Die Menschen vor Ort wollen durch die Besucher ihre Natur und Kultur in die Welt tragen. Allen, die bei diesen Bildern auch Lust bekommen haben, die Victoria Falls zu besuchen und genug Zeit haben, würde ich wirklich empfehlen, sie von „oben“ und „unten“ zu besuchen, da beide Eindrücke erst das schönste Gesamtbild ergeben. Bei mir sind durch den Besuch auf jeden Fall noch mehr „Wasserfall-Destinationen“ auf der Bucket List gelandet.

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Autorin

Wenn Anna unterwegs ist, ist sie in ihrem Element. Selten ist sie mehr als ein paar Tage am selben Ort. Der nächste Kurztrip oder eine Fernreise stehen immer schon in ihrem Kalender. Nach ihrem Tourismus-Studium konnte sie ihre Leidenschaft zum Beruf machen und teilt auf reisetopia.ch ihre Erfahrungen, Tipps und News aus der Reisewelt mit euch.

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