Nach meinen lieben Kolleg*innen Vicky, Lena und Tobi möchte nun auch ich mich Euch ein wenig genauer vorstellen. Meinen Namen Lilli konntet Ihr in den vergangenen Wochen vielleicht schon über dem ein oder anderen Artikel lesen – denn seit Anfang März bin ich nun schon Teil des Teams von reisetopia.

Als Kind einer norddeutschen Mutter und eines österreichischen Vaters streiten schon immer zwei Herzen in meiner Brust – das Meer und die Berge. Die Sommer verbrachte ich mit meiner Familie auf der wunderschönen Nordseeinsel Sylt, die Winter auf österreichischen Skipisten. Wann immer wir zwischendurch ein paar freie Tage fanden, fuhren wir mit Auto von München aus ein paar Stunden über die italienische Grenze – und das stets ohne ein festes Ziel vor Augen. In den Abendstunden verließen wir die Autobahn, um uns in einem unbekannten Örtchen abseits der touristischen Metropolen eine Bleibe für die Nacht zu suchen, denn: Von meinen Eltern lernte ich bereits in jungen Jahren das spontane Reisen kennen – und lieben!

Mit 80 Kindern um die Welt

Auch meine Schulzeit war geprägt von zwei Welten, die unterschiedlicher nicht hätten sein können. Mit ungefähr sieben Jahren begann ich eine Ausbildung zur Tänzerin. Meine Nachmittage verbrachte ich von nun an in der Tanzschule, um oft bis spät nachts für zukünftige Wettkämpfe zu trainieren. Zweimal jährlich reisten wir mit unserer Tanzgruppe, die bis heute meine zweite Familie ist, um die Welt: Ob Paris, Vancouver, Sardinien oder die Ukraine – internationale Wettkämpfe schickten mich bereits in jungen Jahren auf Weltreise. Und obwohl eine 20-stündige Busfahrt von Deutschland nach Kroatien leider so gar nichts mit Luxusreisen zu tun hat, durfte ich auf diese Weise bereits im Jugendalter Orte kennenlernen, die mir sonst vielleicht für immer verborgen geblieben wären.

Meine wohl schönste Erinnerung aus dieser Zeit entstand in der kanadischen Metropole Vancouver, und liegt heute ungefähr 10 Jahre zurück. Wir standen bereits in den frühen Morgenstunden auf, um dem alltäglichen Trubel in unserem Hafenhotel zu entgehen und eine ungestörte Trainingsstunde einzulegen. Im Lichte der aufgehenden Sonne trainierten wir mehrere Stunden direkt auf dem Privatsteg unseres Hotels, nur um anschließend in das eisig kalte Hafenwasser zu springen.

Von holländischen Hängematten und Google-Maps Stecknadeln

In den kommenden Jahren machte ich mich auf, um auf eigene Faust die Welt zu erkunden. Gemeinsam mit meinen Freunden nutzte ich jedes freie Wochenende, um eine weitere europäische Stadt zu erleben – und das meist ganz im Stil meiner Eltern. Es ist dieses Gefühl, dass jede meiner Reisen begleitet, und nach dem ich unaufhörlich suchen werde: Nicht zu wissen, an welchem Ort ich am nächsten Morgen aufwachen werde, das ist, was Reisen für mich ausmacht.

Auch in den kommenden Jahren suchte ich auf meinen Reisen quer durch Europa besonders eines: Abenteuer! Mit 15 verbrachte ich einige Sommernächte in einer Hängematte auf einem Campingplatz in Amsterdam – in ungefähr fünf Metern Höhe. Bis heute kann ich nicht vergessen, wie mich die ersten Sonnenstrahlen des Tages frühmorgens weckten. Ich habe noch immer das Rauschen der Bäume im Ohr, das Zwitschern der Vögel um mich herum, und das Glitzern des Badesees, an welchem unser Campingplatz gelegen war. Vermutlich würde ich noch heute eine Nacht in dieser holländischen Hängematte jedem Luxushotel dieser Welt vorziehen. Mit 16 lebte ich für drei Wochen bei einer Freundin in Hongkong – mein erster und einziger Kontakt mit der asiatischen Welt. Ich war wie verzaubert von dieser so fremden Kultur und all den beeindruckenden Impressionen, die eine solche Reise mit sich bringt. Bis heute steht so ziemlich jedes asiatische Land ganz oben auf meiner Bucket-List – angefangen mit Japan!

Mit 17 reiste ich zum Klippenspringen nach Kroatien, mit 18 zum Surfen nach Südfrankreich. Zwischendurch ging es immer wieder in kleinere und größere Städte: von Kopenhagen nach Wien, von Paris nach Istanbul, von Hamburg nach Prag – und Italien, immer und immer wieder Italien! Um ehrlich zu sein, kenne ich Italien wahrscheinlich besser als Deutschland – ausgenommen der bayerischen Berge natürlich. Ich bereiste bereits Rom, Venedig, Florenz, Genua, Padua, Pisa, Sorrento, Neapel, Sardinien, Sizilien und so viele weitere italienische Städte, dass ich die Stecknadeln meiner Google-Maps Anzeige schon nicht mehr auseinanderhalten kann. Doch die Liste der Orte, die ich bisher noch nicht bereisen durfte, ist definitiv länger!

Mein Weg zu Meilen und Punkten

Meine erste Begegnung mit Luxusreisen durfte ich in Dubai erfahren – vermutlich dem einzigen Familienurlaub, der jemals im Voraus geplant wurde. Ich erinnere mich noch gut an die Ankunft in unserem Hotel, das Sofitel The Palm Dubai, ein mit nicht weniger als fünf Sternen ausgezeichnetes Resort. Die Hotelflure waren mit unzähligen echten Grünpflanzen verziert und ich erinnere mich noch gut, wie unser Taxi vor dem Eingang vorfuhr und wir die goldene Eingangshalle zum ersten Mal betraten… Eine unvergessliche Erfahrung!

Heute, mehr als fünf Jahre später, habe nun auch ich mir – nach einer liebenswürdigen Beratung meiner neuen Kollegen – meine erste American Express Kreditkarte bestellt – in Gold. Wer kann also wissen, ob mein nächster Aufenthalt in einem Luxushotel nicht vielleicht schon sehr nah bevorsteht? Und auch all die wundervollen Möglichkeiten, die sich durch Meilen & Punkte ergeben, werde ich in naher Zukunft kennenlernen und Euch natürlich tagtäglich davon berichten!

Was Ihr in Zukunft von mir erwarten könnt

In den kommenden Monaten möchte ich Euch mit auf meine Reisen durch die Welten der Punkte und Meilen nehmen – und vielleicht den ein oder anderen Einsteiger-Gedanken mit Euch teilen und von meinen eigenen Erfahrungen berichten. Zudem schreibe ich natürlich weiterhin fleißig an den heißesten News aus aller Welt, um Euch bestmöglich auf dem Laufenden zu halten. Hin und wieder kümmere ich mich natürlich auch um Euch als Community und beantworte Eure Fragen, Wünsche und Anregungen via E-Mail, Social Media oder in den Kommentaren. Und eines kann ich Euch mit Sicherheit versprechen: Von meiner nächsten Reise – wohin auch immer sie denn gehen mag – erfahrt Ihr mit Sicherheit als Erstes!

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Autorin

Lilli ist am liebsten in den Wolken - und das nicht nur mit ihrem Kopf. Schon als Kind tourte sie mit einer Tanzgruppe durch Europa, heute ist Fernweh ihr ständiger Begleiter. Wenn sie sich nicht gerade mit ihrem Studium in Berlin beschäftigt, sitzt sie irgendwo auf der Welt hinter ihrem Laptop und berichtet für Euch über die angesagtesten Travel News rund um den Globus - direkt hier auf reisetopia.de!

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