Meine ersten Eindrücke der Oman Air Business Class im Airbus A330 waren insgesamt sehr gut, wenngleich es eine Schwäche gibt. Ein Überblick über das, was Euch an Bord erwartet!

Wie üblich veröffentlichen wir kurz nach dem Flug in einer kürzeren Zusammenfassung unsere ersten Eindrücke, ehe in einigen Wochen mit dem Tripreport das vollständige Review folgt. Die Oman Air Business Class im Airbus A330 auf einem Flug von München nach Maskat war dabei zweifelsfrei eine gute Erfahrung. In meinen ersten Eindrücken will ich Euch entsprechend zeigen, warum die Airline meiner Meinung nach besonders für Flüge nach Asien eine gute Wahl ist!

Hervorragendes Bordprodukt und enorme Privatsphäre

Die Oman Air Business Class bietet die sogenannten Apex Suiten. Hierbei handelt es sich grundsätzlich um normal ausgerichtete Sitze in einer 2-2-2 Bestuhlung. Allerdings sind diese geschickt versetzt, sodass jeder Sitz direkten Zugang zum Gang hat.

Dies hat gleichzeitig zur Folge, dass die Sitze am Fenster enorm viel Privatsphäre bieten, da man die Trennwand zum Nachbarsitz hochfahren kann. Gerade die Fenstersitze sind entsprechend eines der besten Business Class Produkte überhaupt, da die Sitze auch ansonsten sehr bequem sind, genügend Breite haben und eine enorme Länge sowie einen entsprechenden Fußraum bieten.

Die Sitze am Gang sowie in der Mitte sind meiner Meinung nach ebenfalls gut, allerdings nicht auf demselben Niveau. Zwar gibt es hier etwas mehr Ablagefläche, dafür allerdings fehlt es an der enormen Privatsphäre, welche die Fensterplätze bieten.

Insgesamt finde ich das Bordprodukt von Oman Air, nicht zuletzt auch wegen des sehr schicken Designs, wirklich sehr gelungen. Wenn man einen Fensterplatz ergattern kann, ist die Oman Air Business Class ohne Zweifel herausragend.

Gutes Entertainment und leckeres Essen

Auch in Hinblick auf das Entertainment kann Oman Air überzeugen, denn es gibt sowohl WLAN (dieses ist allerdings recht teuer, da über Datenpakete abgerechnet wird) als auch ordentlich große Bildschirme mit einer guten Entertainment-Auswahl.

Auch beim Catering gibt es hinsichtlich der Qualität absolut keinen Grund zur Kritik. Die Menüs werden hochwertig präsentiert, es gibt ein Willkommensgetränk, ein weiteres Getränk nach dem Start, eine tolle Auswahl inklusive Cocktails, guten Weinen sowie Champagner. Vom Amuse Bouche über die Vorspeise und den Hauptgang bis zum Dessert war ich äußerst angetan.

Das einzige Problem war, dass der Service viel zu lange gedauert hat – insgesamt drei Stunden zog sich das Abendessen und perfekt war der Service dabei leider auch nicht. Gerade auf einem Nachtflug mit weniger als sechs Stunden Länge hätte ich lieber ein Essen, das maximal eine Stunde dauert und dafür gegebenenfalls wenig elaboriert ist.

Gerade auf Tagflügen sowie auf den längeren Flügen nach Asien ist das Angebot von Oman Air in dieser Hinsicht allerdings ohne Zweifel hervorragend.

Sehr guter Schlaf und ein komfortabler Pyjama

Bei den auf einem Nachtflug wichtigen Faktoren des Schlafkomforts kann Oman Air ebenfalls absolut überzeugen. Das Bettzeug bietet nicht nur ein Kissen (leider etwas zu dünn für einen Geschmack) und eine angenehme Decke, sondern auch eine gute Matratzenauflage.

Dazu kommt, dass man sich sowieso sehr gut ausstrecken kann und genügend Platz hat, um sich zu bewegen. Mitsamt der guten Privatsphäre ist hervorragender Schlaf garantiert.

Selbst einen Pyjama gibt es bei Oman Air, auch wenn die Flüge aus Europa vergleichsweise kurz sind. Dieser ist genauso wie das Amenity Kit von hoher Qualität, sodass es auch in dieser Hinsicht absolut nichts zu kritisieren gibt.

Fazit zu meinen ersten Eindrücken von Oman Air

Die Oman Air Business Class im Airbus A330 hat mich in vielerlei Hinsicht begeistert und ist meiner Meinung nach ganz klar empfehlenswert. Mich hat zwar der lange Essensservice gestört, aber das war auch eigentlich der einzige echte Kritikpunkt. Gerade, wer eine Suite am Fenster ergattern kann, darf sich bei Oman Air über einen wirklich hervorragenden Flug freuen!

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Autor

Moritz liebt nicht nur Reisen, sondern auch Luxushotels auf der ganzen Welt. Mittlerweile konnte er über 500 verschiedene Hotels testen und dabei mehr als 100 Städte auf allen Kontinenten kennenlernen. Auf reisetopia lässt er Euch an seinen besonderen Erlebnissen teilhaben!

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