Seit Sommer 2025 weht an der malaysischen Desaru Coast ein neuer, glanzvoller Wind. Mandarin Oriental hat hier das ehemalige One&Only Desaru Coast übernommen, dass nach einigen Monaten als The Sirēya Desaru Coast seit Jahresbeginn nun offiziell als Mandarin Oriental Desaru Coast buchbar ist.
Inhaltsverzeichnis
- Mandarin Oriental Desaru Coast – die Buchung
- Mandarin Oriental Desaru Coast – die Lage
- Mandarin Oriental Desaru Coast – das Zimmer
- Mandarin Oriental Desaru Coast – die Gastronomie
- Mandarin Oriental Desaru Coast – Die Erholung
- Mein persönliches Highlight
- Das hätte besser sein können
- Mandarin Oriental Desaru Coast – Fazit
- Nach welchen Kriterien wird das Mandarin Oriental Desaru Coast bewertet?
- Weitere Eindrücke aus dem Mandarin Oriental Desaru Coast
- Weitere reisetopia Hotels Reviews
Nicht nur die Lage an einem kilometerlangen, einsamen Strandabschnitt begeistert, sondern auch die ursprüngliche und zugleich großzügige Gestaltung des gesamten Resorts. In meiner Mandarin Oriental Desaru Coast Bewertung nehme ich Euch mit in das urbane Naturparadies und verrate, was mir besonders gefallen hat und auf welche Neuheiten Ihr Euch schon bald freuen dürft.
Mandarin Oriental Desaru Coast – die Buchung
Schon bei der Ankunft wurde mir bewusst, dass dieses Resort nicht dem klassischen Bild eines Strandhotels folgt. Es ist ein Ort der Stille, für langsame Tage, für das Rauschen der Palmen und für diesen seltenen Moment, in dem man merkt, wie schnell der eigene Körper zur Ruhe kommt. Gerade die Kombination aus malaysischer Küstenlandschaft, tropischem Regenwald und der sehr zurückhaltenden, fast meditativen Architektur macht das Mandarin Oriental Desaru Coast zu einem sehenswerten Resort in Malaysia.
Bei meinem viertägigen Aufenthalt im Mandarin Oriental Desaru Coast durfte ich Teil einer Inforeise von Mandarin Oriental sein, die ihren Abschluss mit einer Übernachtung im Mandarin Oriental Singapore fand. Gerade diese Kombination empfand ich als ausgesprochen reizvoll, denn sie verbindet zwei sehr unterschiedliche Seiten Südostasiens miteinander. Zunächst die Ruhe der malaysischen Küste, danach die Energie der Metropole Singapur.
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Buchen könnt Ihr das Mandarin Oriental Desaru Coast am besten über suitespot, wo Ihr neben einem persönlichen VIP-Service auch von attraktiven Vorteilen profitiert. Je nach Saison beginnen die Preise in der Rainforest Junior Suite bei etwa 540 Euro pro Nacht, wobei der Begriff Suite in diesem Resort beinahe zu bescheiden wirkt. Schon die Einstiegskategorien messen rund 105 Quadratmeter und verfügen über einen eigenen Plunge Pool, eine Terrasse und sehr großzügige Innen- und Außenbereiche. Durch die alleinstehenden Wohneinheiten fühlt sich der Aufenthalt vielmehr wie in einer privaten kleinen Villa an.
Hinweis: Aus reisetopia Hotels wird suitespot! Der gewohnte Premiumservice und das Portfolio von über 4.500 Luxushotels bleiben erhalten. Aktuell läuft der Umstellungsprozess noch: Buchungen sind weiterhin über reisetopia Hotels als auch über suitespot.com möglich, auch wenn im Text bereits von suitespot die Rede ist.
Zur Auswahl stehen unterschiedliche Seiten des Resorts. Auf der Rainforest Seite wacht man mitten im Grünen auf, umgeben von tropischer Vegetation und den Geräuschen des Dschungels. Auf der Ocean Seite öffnen sich die Suiten zum Meer, teils mit seitlichem, teils mit direktem Blick auf das Südchinesische Meer. Besonders schön ist, dass beide Seiten des Resorts ihren eigenen Charakter besitzen. Die Rainforest Suiten wirken geschützter und intimer, während die Ocean Suiten stärker von Licht und Meerblick geprägt sind.
Schon bei der Buchung sollte man sich daher überlegen, welche Atmosphäre man sucht. Wer morgens gerne mit Vogelstimmen und dem Gefühl eines tropischen Rückzugsortes in den Tag startet, wird sich auf der Rainforest Seite wohlfühlen. Wer das Meer immer im Blick haben möchte und vielleicht auch den direkten Zugang zum Strand schätzt, sollte eine Ocean Front Junior Suite in Betracht ziehen. In beiden Fällen bekommt man jedoch jene Großzügigkeit, die das Resort so besonders macht.
Der Aufenthalt im Mandarin Oriental Desaru Coast fand im Mai 2026 statt.
Mandarin Oriental Desaru Coast – die Lage
Wer mit asiatischer Luxushotellerie vertraut ist, dem dürfte die Aman-Gruppe ein Begriff sein. Seit der Eröffnung des Amanpuri auf Phuket im Jahr 1988 steht die Marke für eine Form von Luxus, die Stille, Raum, Zurückhaltung und eine besonders feine Verbindung zur jeweiligen Umgebung in den Vordergrund stellt. Genau diesen Geist spürt man auch im Mandarin Oriental Desaru Coast noch immer. Ursprünglich wurde das Resort mit einer architektonischen Handschrift entwickelt, die stark an diese Aman-DNA erinnert: viel Holz, klare Linien, offene Übergänge, geschützte Rückzugsorte und eine Weitläufigkeit, die den Blick immer wieder zur Natur lenkt.
Entworfen wurde das Resort von Kerry Hill, einem der prägenden Architekten des tropischen Modernismus. Seine Arbeiten sind bekannt dafür, lokale Bautraditionen nicht bloß zu zitieren, sondern sie in eine zeitlose, ruhige und sehr präzise Formensprache zu übersetzen. Im Mandarin Oriental Desaru Coast zeigt sich das besonders schön in den schattigen Wegen, den offenen Pavillons, den natürlichen Materialien und der Art, wie sich die Gebäude zwischen Regenwald und Meer fast selbstverständlich in die Landschaft legen.
Das Mandarin Oriental Desaru Coast liegt an der südöstlichen Küste Malaysias im Bundesstaat Johor. Desaru bedeutet sinngemäß Dorf der weichen Palmen, und selten passt ein Name besser zu einem Ort. Die Landschaft ist geprägt von einsamen Stränden, tropischem Grün, Palmen, und Mangroven. Obwohl das Resort abgeschieden wirkt, ist es gut erreichbar, insbesondere aus Singapur und Johor Bahru.
Die Anreise kann auf unterschiedliche Weise erfolgen. Von Singapur aus erreicht man das Mandarin Oriental Desaru Coast je nach Verkehr und Grenzsituation in etwa zwei Stunden mit dem Auto. Wer über den Flughafen Senai bei Johor Bahru anreist, benötigt rund 45 Minuten. Vom Stadtzentrum Johor Bahru dauert die Fahrt etwa eine Stunde, von Kuala Lumpur etwa vier Stunden. Eine reizvolle Alternative ist die direkte Fähre von Tanah Merah in Singapur nach Desaru Coast, deren Überfahrt rund eineinhalb Stunden dauert.
Im Rahmen meiner Reise sind wir als kleine Gruppe mit einem privaten Reisebus vom Flughafen Singapur zur Desaru Coast gefahren. Die Dauer hängt stark von der Tageszeit und dem Andrang an der Grenze ab. Wer die Rushhour vermeiden möchte, sollte nach Möglichkeit ein Zeitfenster zwischen dem späten Vormittag und dem frühen Nachmittag wählen. Das Mandarin Oriental Desaru Coast kann für seine Gäste auch einen privaten Chauffeurservice organisieren. Der Vorteil dabei ist, dass man bei der Pass- und Einreisekontrolle in der Regel komfortabler reist und sich weniger um Gepäck und Abläufe kümmern muss. Bei einer privaten Busanreise ist die Abfertigung zwar ebenfalls angenehmer als in großen Warteschlangen, dennoch mussten wir zweimal aussteigen und bei der Gepäckkontrolle unser gesamtes Gepäck mitnehmen.
Nach einem langen Flug empfand ich diese Variante als etwas umständlich, auch wenn die Rückreise nach Singapur später deutlich reibungsloser verlief.
Das Desaru Coast Areal selbst erinnerte mich fast an eine sehr gepflegte, weitläufige Gated Community. Begrünte Straßen, klare Beschilderungen, ein Wasserpark, Golfanlagen und mehrere Freizeitangebote prägen den ersten Eindruck. Das Mandarin Oriental Desaru Coast liegt dabei auf einem sehr großzügigen Areal direkt am Meer und ist von Regenwald und Küste eingerahmt. Die Weitläufigkeit ist spürbar, ohne dass die Wege im Alltag unangenehm lang wären. Restaurants, Bar, Pool, Rezeption und Spa sind so platziert, dass man sich schnell orientiert. Für weitere Strecken stehen auf Wunsch Buggys oder Fahrräder bereit.
Auch die Umgebung bietet einige lohnende Ausflüge. Die Desaru Fruit Farm erreicht man in rund 20 Minuten, der Adventure Waterpark liegt nur etwa sieben Fahrminuten entfernt, und The Els Club Desaru Coast mit seinen Golfplätzen ist ebenfalls in wenigen Minuten erreichbar. Wer Natur erleben möchte, kann Mangroventouren, Kajakausflüge, Vogelbeobachtungen oder geführte Wanderungen buchen. Doch dazu später noch mehr Eindrücke.
Mandarin Oriental Desaru Coast – das Zimmer
Ich habe während meines Mandarin Oriental Desaru Coast Test in einer Rainforest Junior Suite gewohnt, die mich sofort durch ihre Großzügigkeit und ihre starke Verbindung zur Natur beeindruckt hat. Insgesamt verfügt das Resort über 44 Rainforest und Ocean Junior Suiten ab 105 Quadratmetern, darunter auch größere Spezialkategorien und eine eigenständige Four Bedroom Pool Villa. Die Bezeichnung Junior Suite trifft den Charakter der Unterkünfte kaum. Schon die Einstiegskategorie fühlt sich durch die private Aufteilung, den eigenen Pool und die getrennten Innen- und Außenbereiche eher wie eine kleine Villa an.
Die Rainforest Junior Suite ist in mehrere Bereiche gegliedert. In der Mitte befindet sich ein offener Loungebereich mit einem kleinen Tisch, einem privaten Plunge Pool und einer Cabana.
Links davon liegt das Badezimmer, rechts der Schlafbereich. Da Schlafzimmer und Bad nicht direkt miteinander verbunden sind, sondern über den offenen Mittelbereich erreicht werden, entsteht ein Wohngefühl der anderen Art. Man bewegt sich nicht einfach durch ein Zimmer, sondern durch eine kleine private Anlage.
Das unterstreicht den Villencharakter, bringt aber auch einen kleinen Nachteil mit sich, auf den ich später noch eingehe.
Das Schlafzimmer
Der Schlafbereich ist großzügig gestaltet und wirkt durch Holz, natürliche Materialien und ruhige Farben sehr warm. Das Design orientiert sich klar an der Region und an einer tropischen, asiatisch geprägten Ästhetik, ohne altmodisch zu wirken. Mich erinnerte die Atmosphäre stellenweise an Resorts wie das Banyan Tree Phuket oder das Belmond Napasai auf Koh Samui, allerdings mit einer noch stärkeren architektonischen Ruhe.
Das große Kingsize Bett steht im Zentrum des Raumes, davor befinden sich eine Couch und ein kleiner Tisch. Auf der rechten Seite ist ein großer Schreibtisch platziert, der von Schränken eingerahmt wird. Dort befinden sich unter anderem die Minibar, der Safe und ausreichend Stauraum.
Besonders positiv in Erinnerung geblieben sind mir das Bett und die Kissen. Ich habe ausgezeichnet geschlafen, was in einem Resort dieser Kategorie zwar selbstverständlich erscheinen mag, in der Praxis aber nicht immer so selbstverständlich ist. Gerade wenn man bedenkt, dass man aus Deutschland sechs Stunden Zeitverschiebung hat.
Wer spezielle Vorlieben hat, kann über den Fernseher ein digitales Kissenmenü abrufen. Auch die In-Room-Dining Karte ist digital verfügbar.
Technisch ist die Suite sehr gut ausgestattet. An beiden Nachttischen befinden sich internationale Steckdosen, sodass ich keinen Adapter benötigte. Auch USB-Anschlüsse sind vorhanden. Da inzwischen immer mehr Geräte über USB-C geladen werden, wäre eine Nachrüstung mit USB-C Anschlüssen aus meiner Sicht eine sinnvolle Ergänzung.
Das ist allerdings nur eine Kleinigkeit. Die Beleuchtung, die Klimaanlage und die Deckenventilatoren lassen sich komfortabel steuern.
Besonders angenehm fand ich, dass die Fensterfronten vollständig verdunkelt werden können. So entscheidet man selbst, ob man mit den ersten Sonnenstrahlen oder lieber in völliger Dunkelheit aufwacht.
Die Minibar ist ebenfalls erfreulich großzügig. Alkoholfreie Getränke, eine Auswahl an Bier, lokale Trockenfrüchte und Nüsse sind kostenfrei inkludiert. Einen Aufpreis gibt es lediglich für die kleine Gin Bar am Schreibtisch.
Im Kühlschrank stehen verschiedene Tonic Water bereit, daneben findet man eine Karte mit Gin Cocktail Kreationen zum Selbstmixen. Gerade für einen ruhigen Abend in der Suite ist das eine charmante Idee.
Auch eine Nespresso Maschine mit Kaffee- und Espressokapseln, Tee sowie ein Wasserkocher stehen zur Verfügung. Ergänzt wird dies durch ein zusätzliches Teeset auf dem Schreibtisch.
Vom Schlafzimmer aus gelangt man auf eine kleine Terrasse, die in meinem Fall zum Dschungel ausgerichtet war. Der Blick ins Grün ist wunderbar beruhigend, allerdings wirkte der Raum dadurch auch recht dunkel. Etwas mehr Licht würde den Schlafbereich noch wohnlicher machen, gerade wenn man sich am Nachmittag oder Abend mit einem Buch oder einem Drink zurückziehen möchte.
Dennoch hat gerade diese gedämpfte Atmosphäre gut zum Charakter der Rainforest Suite gepasst.
Das Badezimmer
Das Bad ist beinahe ein eigenes kleines Haus. Es ist ausgesprochen geräumig und bietet viel Platz, was gerade bei einem längeren Aufenthalt oder einer Reise zu zweit sehr angenehm ist.
Zwei Kleiderschränke bieten ausreichend Stauraum, in der Mitte befindet sich am Fenster zum Pool eine freistehende Badewanne.
Mit den bereitgestellten Badezusätzen kann man sich hier ohne Umstände ein Schaumbad einlassen. Auch das Doppelwaschbecken ist großzügig gestaltet und bietet genügend Ablageflächen.
Was mich an Mandarin Oriental Hotels immer wieder begeistert, ist die Auswahl an Bad-Amenities.
Auch im Mandarin Oriental Desaru Coast fehlt es an nichts. Neben Shampoo, Conditioner, Duschgel und Lotion stehen Sonnencreme, Insektenschutz, ein Vanity Kit mit Wattepads und Wattestäbchen, ein Nagelpflege-Set, ein Kamm, Zahnbürste und Zahnpasta sowie ein Rasierset bereit.
Diese Kleinigkeiten machen im Alltag einen großen Unterschied, weil man merkt, dass wirklich mitgedacht wurde. Die Amenities befinden sich in einem hübschen Beutel unterhalb des Waschbeckens.
Links vom Waschbereich liegt eine großzügige Regendusche, rechts befindet sich das WC. Auch im Badezimmer gibt es eine Klimaanlage. Insgesamt ist das Bad ein sehr ruhiger, fast ritueller Raum. Man nimmt sich automatisch mehr Zeit, sei es für eine Dusche nach dem Strand, ein Bad am Abend oder das langsame Fertigmachen vor dem Dinner.
Die Trennung von Schlafbereich und Badezimmer ist architektonisch spannend, im Alltag aber nicht ganz ideal. Wenn man alleine reist, stört es kaum. Zu zweit könnte ich mir vorstellen, dass die schweren Türen und der Weg über den offenen Bereich nachts etwas unpraktisch sind. Gerade wer einen leichten Schlaf hat, dürfte Geräusche schneller wahrnehmen. Dennoch überwiegt für mich der positive Eindruck deutlich.
Mandarin Oriental Desaru Coast – die Gastronomie
Die Gastronomie im Mandarin Oriental Desaru Coast ist vielseitiger, als man es bei einem Resort mit nur 44 Suiten zunächst erwarten würde. Es gibt mehrere kulinarische Anlaufpunkte, darunter das Hauptrestaurant Ambara, die Dusky Monkey Bar, das Essential und den Ember Beach Club, der als neues Strand-Highlight eine wichtige Rolle im Resortkonzept einnehmen wird. Ergänzt wird das Angebot durch In-Room-Dining sowie besondere Erlebnisse wie private BBQs am Strand, Cocktail Masterclasses oder kulinarische Menüs mit lokalem Bezug.
Das Ambara Restaurant ist das Hauptrestaurant des Resorts und zum Frühstück, Mittag- und Abendessen geöffnet. Der Raum ist offen, warm und elegant gestaltet, mit einer sichtbaren Küche und einer kleinen Außenterrasse. Aufgrund des feuchtwarmen Klimas empfand ich es allerdings als sehr angenehm, im Innenbereich zu sitzen. Das Restaurant setzt auf malaysische Küstenküche, regionale Produkte und die Vielfalt tropischer Zutaten. Besonders schön ist der Bezug zur Umgebung, denn viele Früchte und Säfte stammen von der nahegelegenen Desaru Fruit Farm.
Das Frühstück
Das Frühstück im Ambara war für mich einer der stärksten gastronomischen Momente des Aufenthalts. Es gibt ein umfangreiches Buffet, das sowohl internationale Klassiker als auch asiatische und malaysische Spezialitäten umfasst.
Frische Früchte, Brote, Brötchen, süßes Gebäck, hausgemachte Marmeladen, Joghurt, Chia Pudding, Bircher Müsli, Nüsse und getrocknete Früchte bilden die Basis.
Dazu kommen herzhafte Komponenten wie Käse, Wurst, Fisch, warme Speisen, Kartoffeln, Würstchen, gegrilltes Hähnchen und Eierspeisen nach Wunsch.
Besonders gefallen hat mir die asiatische Auswahl. Je nach Tag gab es Dumplings, verschiedene Suppen, eine traditionelle Laksa oder Currysuppen. Wer es leichter mag, findet zudem eine kleine Salatfarm, an der man sich seine frischen Zutaten selbst zusammenstellen kann.
Das fand ich nicht nur optisch schön, sondern auch konzeptionell gelungen.
Mein persönlicher Favorit am Morgen war der frische Wassermelonensaft. Auch Kaffee, Tee, Iced Coffee und verschiedene Milchalternativen werden auf Bestellung serviert.
Im Ambara haben wir am ersten Abend auch gemeinsam zu Abend gegessen. Nach einer langen Anreise war das genau der richtige Einstieg. Die Küche ist aromatisch und mediterran, aber nicht überladen.
Dusky Monkey Bar
Die Dusky Monkey Bar war für mich einer der schönsten Orte im Resort. Sie liegt offen und luftig, ohne Wände, und schafft dadurch eine offene Atmosphäre. Der Name geht auf die Dusky Leaf Monkeys zurück, die in den umliegenden Wäldern heimisch sind. Einer dieser Affen soll während der Bauphase immer wieder im heutigen Barbereich aufgetaucht sein und dort fast wie ein Gast am Tresen gesessen haben. Diese Geschichte passt wunderbar zum Charakter des Resorts, wie ich finde.
Tagsüber kann man in der Dusky Monkey Bar auch leichte Speisen genießen, abends wird sie zu einem stimmungsvollen Treffpunkt. Die Auswahl an Cocktails und Drinks ist vielfältig.
Neben Klassikern gibt es Signature Cocktails, regionale Biersorten und kleine Gerichte. An einigen Abenden gibt es Live Musik.
Das Essential Restaurant
Das Essential Restaurant befindet sich direkt unterhalb des AMBARA Restaurants. Es gibt einen kleinen Innenbereich und eine Außenterrase, die sich direkt neben dem Hotelpool befindet. Hier konnten wir uns auf ein ausgesuchtes Mittagessen für unsere Gruppe freuen. Besonders erfrischend war die frische Kokosnuss! Bevor es für mich dann zu einer Massage ging, gab es eine kleine Auswahl an Salaten, Brot (welches übrigens immer täglich frisch im Hotel gebacken wird. Das gibt es auch beim Frühstück) Scampis und Fleisch mit Gemüse.
Ansonsten reichen die a la carte Optionen von Salaten, über Bowls hin zum klassischen Club Sandwich, Burger und Wraps sowie den Fang des Tages, Lobster vom Grill oder belegtes Fladenbrot aus dem Holzofen, die an eine Pizza erinnern.
An unserem letzten Abend durften wir im Essential Restaurant noch ein lokales Mehrgänge-Menü genießen. Besonders beeindruckend fand ich nicht nur die Kreation und Anrechnung der Speisen, sondern auch, dass der Koch vor jedem Gang den Hintergrund zu den Zutaten und lokalen Bezug erklärt hat.
Das OFYR Dinner am Strand
Ein besonderes Erlebnis war unser privates Dinner am Strand an unserem letzten Abend. Das Wetter war perfekt, die Live-Musik stimmig, der Sonnenuntergang wunderschön. Solche Momente können leicht kitschig wirken, doch hier fühlte es sich sehr natürlich an.
Das Menü war großzügig und abwechslungsreich. Es gab mehrere Vorspeisen, darunter Bruschetta und Thunfischtatar, dazu Lobster, Scampis, Hühnchen, Gemüse und Fleisch vom Grill.
Den süßen Abschluss bildete eine Crème brûlée mit Ananas. Gäste können solche privaten Dining Erlebnisse mit entsprechender Voranmeldung individuell zusammenstellen. Für Paare, Familien oder besondere Anlässe ist das eine sehr schöne Option.
Ebenfalls erwähnenswert ist das In-Room-Dining. Gerade weil die Suiten so großzügig und privat sind, kann ich mir gut vorstellen, einen Abend bewusst dort zu verbringen. Ein Dinner auf der eigenen Terrasse oder ein Floating Breakfast im privaten Pool passen sehr gut zum Resortcharakter.
Mandarin Oriental Desaru Coast – Die Erholung
Die Erholung ist aus meiner Sicht die größte Stärke des Mandarin Oriental Desaru Coast. Das Resort besitzt eine seltene Ruhe. Durch die geringe Anzahl an Suiten, die Weitläufigkeit des Areals und die natürliche Einbettung in Regenwald und Küste verteilt sich alles sehr angenehm. Während meines Aufenthalts Anfang Mai waren nur wenige Gäste vor Ort, was die intime Atmosphäre zusätzlich verstärkte.
Selbst an den zentralen Orten hatte ich nie das Gefühl, dass es voll oder unruhig wurde.
Der erste Blick nach dem Betreten der Lobby fällt auf den 56 Meter langen Infinity Pool. Er bildet das Herzstück des Resorts und öffnet den Blick Richtung Meer. Rundherum stehen großzügige Liegen und Cabanas, die vom Poolservice vorbereitet werden.
Handtücher, Wasser und Unterstützung bei Bestellungen waren jederzeit verfügbar. Der Poolbereich wirkte sehr gepflegt, ruhig und fast meditativ.
Es ist ein Ort, an dem man problemlos mehrere Stunden verbringen kann.
Der Strand
Es gibt mehrere Zugänge zum Strand. Der aktuell offene Bereich mit Sonnenliegen befindet sich an der großen Wiese vor den Ocean Front Suiten. e nach Lage der Suite erreicht man den Strand direkt oder über die zentralen Resortbereiche.
Besonders schön fand ich, dass der Strand nicht vom Rest des Resorts abgetrennt wirkt, sondern sich harmonisch in das Gesamtbild einfügt.
Von hier aus kann man sich aktuell auch Kajaks und SUP’s ausleihen.
Mit dem geplanten beziehungsweise neu gestalteten Ember Beach Club wird der Strand künftig noch stärker als Aufenthaltsort inszeniert.
Der Spa
Das Spa befindet sich in der Nähe der Dusky Monkey Bar und der Rezeption, auf der Seite der Rainforest Suiten. Schon der Weg dorthin wirkt entschleunigend. Vor der Behandlung wird man mit einem Erfrischungsgetränk empfangen und gibt Wünsche zur körperlichen Verfassung und zur gewünschten Massagestärke an. Anschließend wechselt man die Schuhe gegen Flipflops und wird zur Behandlungssuite begleitet. Diese liegen links und rechts eines angelegten Teichs.
Ich durfte mich während meines Aufenthalts über eine Teilkörpermassage freuen. Die Behandlung war professionell, angenehm und genau richtig dosiert. Der Spa verfügt über sieben Behandlungsräume, darunter fünf Einzelräume und zwei Paar-Suiten. Das Treatment-Menü reicht von Teil- und Ganzkörpermassagen bis zu mehrstündigen Ritualen. Darüber hinaus gibt es Anwendungen mit Augustinus Bader sowie Hand- und Fußpflege nach Bastien Gonzalez. Auch ein Studio für Maniküre und Pediküre ist vorhanden.
Im Anschluss an meine Massage konnte ich noch eine Tasse Tee mit Blick auf das Meer genießen.
Der Fitnessbereich
Direkt ergänzt wird der Wellnessbereich durch ein gut ausgestattetes Fitnessstudio. Es gibt moderne Technogym Geräte, einen Freihantelbereich und einen separaten Studioraum für Yoga, Pilates und weitere Kurse. Reformer Pilates ist privat buchbar.
Besonders schön ist außerdem der Yoga Pavilion im Freien, der sich mit Blick zur Natur und zum Meer für Kurse wie Sunrise Yoga anbietet. Für Euch als Gäste kostenfrei.
Auch abseits von Spa und Pool ist das Aktivitätsangebot umfangreich. Im Wochenplan finden sich kostenlose Aktivitäten wie Guided Nature Walks, Birdwatching, Teqball, Padel Play, Cardio Tennis, Archery Experience, Batik Painting, Terrarium Workshop, Cocktail Masterclass, Malaysia’s Lost Tale und The Local Gems.
Viele dieser Angebote finden im Recreation Hub oder an zentralen Orten wie der Lobby, der Bibliothek, der Dusky Monkey Bar oder dem Ambara Restaurant statt. Da die Aktivitäten wetterabhängig und kapazitätsbeschränkt sein können, lohnt sich eine rechtzeitige Anmeldung.
Das Recreation Hub
Der Recreation Hub liegt etwas vom Hauptbereich entfernt und ist entweder nach einem kurzen Spaziergang oder mit dem Buggy erreichbar. Dort befinden sich Sportflächen für Tennis, Padel, Tischtennis, Teqball, Fußball und weitere Outdoor-Aktivitäten. Auch Bogenschießen wird angeboten.
Wer gerne aktiv ist, findet hier deutlich mehr Möglichkeiten, als man beim ersten Rundgang durch das Resort vermuten würde.
Wie bereits erwähnt ist Wassersport auch ist direkt am Hotel möglich. Stand-up-Paddling und Kajakfahren gehören zu den naheliegenden Aktivitäten am Strand. Wer die Umgebung lieber auf eigene Faust erkunden möchte, kann im Hotel Fahrräder ausleihen.
Exkursionen vor Ort
Besonders reizvoll sind außerdem die buchbaren Ausflüge in die Umgebung. Die Desaru Fruit Farm Tour verbindet eine Führung durch tropische Obstgärten mit lokalen Verkostungen.
Ich selbst habe die Fruit Farm besucht und fand es spannend, mehr über heimische Früchte, Pflanzen und deren gesundheitliche Eigenschaften zu erfahren. Anschließend erkundeten wir das weitläufige Gelände mit dem ATV, was überraschend viel Spaß gemacht hat.
Zum Abschluss gab es einen bunten Früchteteller, der nach der Fahrt durch die Farm besonders gut schmeckte.
Darüber hinaus können Gäste unter anderem eine River Cruise durch Mangroven, Kajaktouren, Firefly Cruises am Abend, Birdwatching, Hiking im Regenwald, Fahrradtouren, Reitausflüge, Golf im Els Club, Stargazing oder sogar Schnorchelausflüge buchen. Gerade die Mangroven- und Naturerlebnisse machen die Destination interessanter, weil man die Region nicht nur als Strandziel erlebt, sondern als Landschaft mit Flora, Fauna und lokaler Kultur.
Der Kids Club
Für Familien ist das Resort ebenfalls gut aufgestellt. Der Kids Club richtet sich an Kinder zwischen vier und elf Jahren und verbindet Innenbereiche mit Spielen, Büchern und kreativen Angeboten mit einem schönen Außenspielplatz. Aktivitäten wie Junior Chef Erlebnisse, Young Gardeners, Nature Detectives oder EcoLab Programme sollen Kindern die Natur spielerisch näherbringen.
Ich finde gerade diesen Ansatz sympathisch, weil Kinder nicht nur beschäftigt werden, sondern einen Bezug zur Umgebung entwickeln können.
Ab Oktober: Ember Beach Club
Ein weiteres wichtiges Restaurant- und Erholungskonzept ist der Ember Beach Club, der direkt an der Küste liegt und das Resort künftig noch stärker zum Meer öffnen soll. Das Konzept verbindet Strand, Pool, entspannte Tagesatmosphäre und abends ein lebendigeres Dining-Erlebnis mit offener Flamme, asiatisch inspiriertem Barbecue und Cocktails zum Sonnenuntergang. Für Familien ist besonders interessant, dass der Bereich neben Strandzugang auch einen Familienpool und einen separaten Kinderpool umfasst.
Während meines Aufenthalts befand sich der Beach Club in einer Phase der Neugestaltung, doch schon die Pläne lassen erahnen, dass hier künftig einer der lebendigsten Orte des Resorts entstehen wird.
Mein persönliches Highlight
Mein persönliches Highlight war die Architektur des Resorts und die Art, wie sie sich mit der Natur verbindet. Das Mandarin Oriental Desaru Coast wurde ursprünglich von Kerry Hill entworfen, einem Architekten, der für seinen sensiblen Umgang mit tropischem Modernismus und lokalen Materialien bekannt ist. Genau das spürt man an vielen Stellen. Die Gebäude fügen sich perfekt in die Landschaft ein. Mich hat besonders beeindruckt, dass das Resort trotz seiner Großzügigkeit nie distanziert wirkt. Es gibt nur wenige Suiten, aber viel Raum. Man hat Privatsphäre, ohne sich isoliert zu fühlen. Man spürt den hohen Serviceanspruch, ohne dass er aufdringlich wird.
Auch die Verbindung mit Mandarin Oriental hat dem Resort bereits eine neue Handschrift gegeben. Der Service war durchgehend warm, aufmerksam und sehr freundlich. Gleichzeitig blieb der ursprüngliche Charakter des Hauses erhalten.
Das hätte besser sein können
Kritik gibt es aus meiner Sicht nur in wenigen Punkten. Der wichtigste betrifft die Aufteilung der Suite. So schön und großzügig das Konzept auch ist, die deutliche Trennung von Schlafzimmer und Badezimmer empfand ich nicht in jeder Hinsicht als ideal. Auch die Lichtstimmung im Schlafzimmer meiner Rainforest Suite könnte noch etwas optimiert werden. Der dunkle, natürliche Charakter passt zwar zur Lage im Grünen, dennoch hätte ich mir an manchen Stellen mehr Helligkeit gewünscht.
Bei der Anreise sollte man sich ebenfalls gut vorbereiten. Die Route von Singapur ist gut machbar, kann aber je nach Grenzsituation und Verkehr länger oder umständlicher werden.
Positiv ist allerdings, dass Mandarin Oriental für die kommenden Jahre Modernisierungen und Weiterentwicklungen geplant hat. Dazu gehören auch Verfeinerungen im Bereich der Suiten und der gesamten Resorterfahrung. Schon jetzt fühlt sich das Haus sehr stimmig an, doch es bleibt spannend zu sehen, wie sich das Resort mit der Handschrift von Mandarin Oriental weiterentwickeln wi
Mandarin Oriental Desaru Coast – Fazit
Beim Rückblick auf meinen Mandarin Oriental Desaru Coast Test bleiben mir vor allem Ruhe, Raum und Natur in Erinnerung. Die geringe Anzahl an Suiten, die Weitläufigkeit des Areals und die Lage zwischen Regenwald und Meer schaffen ein Umfeld, in dem Erholung sehr leicht fällt. Besonders überzeugt haben mich die Suiten mit ihrem Villencharakter, das umfangreiche Frühstück im Ambara, die Atmosphäre der Dusky Monkey Bar, der ruhige Poolbereich und die große Auswahl an Aktivitäten.
Am meisten profitieren aus meiner Sicht Gäste, die einen hochwertigen, ruhigen Resortaufenthalt suchen und nicht jeden Tag ein neues Programm brauchen. Wer sich auf das Tempo des Ortes einlässt, wird mit einer besonderen Form von Luxus belohnt. Für eine Reise in die Region würde ich besonders eine Kombination mit dem Mandarin Oriental Singapore empfehlen. Vier bis fünf Tage an der Desaru Coast und anschließend zwei Tage in Singapur ergeben eine wunderbare Mischung aus Entspannung und urbaner Energie.
Meine Mandarin Oriental Desaru Coast Bewertung fällt daher sehr positiv aus. Ich würde das Mandarin Oriental Desaru Coast ohne Zögern erneut buchen. Nicht, weil alles perfekt war, sondern weil das Gesamtgefühl außergewöhnlich stimmig ist.
Exklusive Vorteile bei jeder Buchung:
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Nach welchen Kriterien wird das Mandarin Oriental Desaru Coast bewertet?
Das Hotel wurde unabhängig durch einen reisetopia Autor bewertet. Der Aufenthalt wurde dabei vollständig von reisetopia oder dem reisetopia Autor bezahlt.
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