So haben sich die Passagiere ihren Flug nach Denver sicher nicht vorgestellt. Eine Stunde nach dem Start landeten sie wieder in Frankfurt, dem Ausgangspunkt.

Am 4. April startete die von United Airlines betriebene Boeing 787-9 mit der Registrierung N24976 vom Frankfurter Flughafen in Richtung Denver. Doch weit kam sie nicht, denn kurz nach dem Start musste sie zu ihrem Ursprungsflughafen zurückkehren. Der Grund hierfür: Probleme mit dem Fahrwerk. Es kam zu einem Großeinsatz und Tage später befand sich das Flugzeug immer noch auf Frankfurter Boden, wie Aviation Herald berichtet.

Fahrwerk lässt sich nicht einfahren

In der letzten Zeit kam es vermehrt zu ähnlichen Vorkommnissen und nun musste auch eine Maschine von United Airlines zu ihrem Ausgangspunkt zurückkehren. Die Boeing 787-9 startete am 4. April um 14:28 Uhr in Richtung Denver. Die Maschine führte den Flug UA-181 von Frankfurt in die USA durch. Auffällig ist hierbei schon, dass der Jet Frankfurt am Main erst mehrere Stunden nach der geplanten Abflugzeit verließ. Die Boeing 787-9 startete von der Landebahn 07C. Als sie sich in ungefähr 3.000 Metern Höhe befand, stoppte die Besatzung den Aufstieg. Die Crew meldete Probleme beim Fahrwerk. Es konnte nicht eingefahren werden.

Aufzeichnungen von flightradar24.com

Die 787 bewegte sich daraufhin etwa 30 Minuten in der Gegend zwischen Marburg und Kassel, Ziel war es, Treibstoff abzulassen. Anschließend kehrte sie nach Frankfurt zurück und landete eine Stunde nach dem Start sicher wieder auf dem Boden. Es kam zu einem Großeinsatz, denn der Dreamliner musste eine Sicherheitslandung durchführen. Viele Einsatzkräfte waren involviert und begleiteten das Flugzeug sicher zu seiner Parkposition. Am selben Tag geschah ein vergleichbares Ereignis: der Lufthansa-Flug nach Miami musste über dem Atlantik umkehren. Im vergangenen Monat kam es im Luftraum des Atlantiks schon zuvor zu Problemen, denn ein Condor-Flugzeug musste ebenfalls umkehren. Alle drei Flüge wurden mit einer Maschine des Flugzeugbauers Boeing durchgeführt und hatten den selben Grund für die Unterbrechung des Fluges: einen technischen Fehler.

Probleme bei Ersatzflügen

Die Boeing 787-9 von United Airlines befand sich noch lange am Boden des Frankfurter Flughafens. Die Passagiere sollen umgebucht worden sein. Der Flug am 4. April wurde damit abgesagt und auch die Wiederholung am Tag darauf fand nicht statt. Denn drei Tage nach dem Vorfall hatte sich der Standort der Boeing noch immer nicht verändert. Der Jet sollte Frankfurt eigentlich am 8. April um 13 Uhr verlassen und sich statt nach Denver, auf den Weg nach Washington machen. Dies sollte ein spezieller Fährdienst mit der Flugnummer UA2741 sein.

Aufzeichnungen von flightradar24.com

Doch Aufzeichnungen von flightradar24.com zeigen, dass auch dieser Flug nicht stattfand. Einen Flug mit gleicher Registrierung gab es bisher nicht.

Fazit zum Abbruch des Fluges

Das haben sich die Passagiere bestimmt anders gedacht. Mit Beginn des Fluges haben sie gehofft, ihr Reiseziel nach achteinhalb Stunden erreichen zu können. Doch die Boeing 787-9 musste aufgrund eines Fahrwerkfehlers zurück zum Flughafen Frankfurt kehren. Dass die Crew entscheiden hat, zum Startflughafen zurückzufliegen, und nicht bei einem Ausweichflughafen zu landen, ist sicher der geringen Entfernung geschuldet. Richtig in Gefahr war allerdings niemand und die Maschine kam sicher auf den Boden. Bei den Ersatzflügen allerdings gab es Schwierigkeiten. Es fanden zwar seitdem Flüge von Frankfurt nach Denver statt, allerdings unter anderer Registrierung und auch der spezielle Fährdienst fiel aus.

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Autor

Schon als Kind ist Livia viel gereist und war immer gerne unterwegs. Städtetrips oder ein Urlaub am Strand, beides wird durch ihre Begeisterung und Neugier für neue Orte und Kulturen zu etwas ganz Besonderem. Livias ganz persönliches Highlight war ihr Auslandsjahr auf Island im letzten Jahr. Nun freut sie sich das Schreiben und die Freude übers Reisen hier bei reisetopia zusammenzubringen.

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