Durch den derzeitigen Anstieg der Kerosinkosten haben aktuell einige Airlines zu kämpfen, darunter auch United Airlines.

Die gestiegenen Kerosinkosten wirken sich negativ auf den Flugverkehr aus. So hat die Lufthansa Group etwa die Airline Lufthansa CityLine bis auf Weiteres eingestellt, als Teil ihrer aktuellen Sparmaßnahmen. Die Lufthansa ist jedoch nicht als einziges Luftfahrtunternehmen von den hohen Kosten betroffen. Auch für United Airlines werden sie zum Problem. Wie die Aviation Direct berichtet, warnt die Airline vor Aufschlägen zur Sommersaison, wodurch die Tickets bis zu 20 Prozent teurer werden könnten.

Das Wichtigste in Kürze

  • United Airlines warnt vor anhaltenden hohen Kerosinpreisen
  • Die Airline könnte sich gezwungen sehen im Sommer eine Preiserhöhung von 15 bis 20 Prozent vorzunehmen
  • Zudem hat United Airlines vor, ihre Kapazitäten zu reduzieren

United könnte Kosten an Passagiere weitergeben

United Airlines sieht eine mögliche Lösung für die gestiegenen Kerosinkosten in einer Preisanpassung über den Sommer. Dabei wären allerdings nicht nur die Ticketpreise an sich betroffen, sondern auch Nebenkosten wie etwa Gepäckgebühren. Zudem kommt die Airline nicht drumherum, einige weniger profitable Strecken zu streichen oder die Frequenzen zu verringern.

Der Vorstandsvorsitzende von United Airlines, Scott Kirby, hat gerade erst betont, wie ernst die aktuelle Lage sei. Im Rahmen von Gesprächen mit Finanzmedien hat er erläutert, dass es nun an der Zeit sei, eine Erhöhung der Ticketpreise in Betracht zu ziehen. Sollten die Kerosinpreise weiterhin so hoch bleiben, sehe er keinen anderen Weg, als die Ticketpreise um 15 bis 20 Prozent zu erhöhen. Nur durch einen solchen Aufschlag könnte die Airline die hohen Kerosinkosten für längere Zeit abfedern.

Auch die Ticketpreise in der Business Class könnten teurer werden

Die Strategie der Airline ist es, einen großen Teil der Mehrkosten an Passagiere weiterzugeben. Erste Maßnahmen wurden dabei schon ergriffen, wie beispielsweise die mehrfache Erhöhung der Grundtarife und höhere Gebühren für die Aufgabe von Gepäck. Zudem plant die Airline, ihre Kapazitäten für die nächsten Monate zurückzufahren. Dadurch könnten sich für Passagiere letztlich nicht nur teurere Ticketpreise ergeben, sondern auch ein reduziertes Flugangebot und damit einhergehend volle Flugzeuge.

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Autorin

Als Online-Redakteurin kümmert sich Jennifer vor allem um das Schreiben verschiedener Artikel-Formate, wie etwa News, Guides, Deals und Reviews. Zudem arbeitet sie stetig daran, die Artikel auf unserer Seite aktuell zu halten und zu editieren. Jennifer interessiert sich schon seit langer Zeit fürs luxuriöse Reisen. Darunter fallen besonders Business Class und First Class, sowie Luxushotels. Inzwischen konnte sie auch schon einiges selbst testen und kann hier dementsprechend nicht nur mit Wissen, sondern zudem mit Erfahrungen aufwarten. Auch die Themen Meilen und Punkte, Vielfliegerprogramme, Allianzen und Vielfliegerstatus empfindet sie als sehr spannend. Hier konnte sie ebenfalls schon einige Erfahrung sammeln, wie etwa mit verschiedenen Statusleveln bei Emirates Skywards oder dem Frequent Traveller Status der Lufthansa.

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