Das neue Bonvoy-Treueprogramm der Marriott Hotelkette wurde bisher scheinbar nicht ganz so gut angenommen, wie es sich das Unternehmen erhofft hatte. Viele Mitglieder von Marriott Bonvoy sind unglĂŒcklich mit dem neu aufgelegten Treueprogramm der Hotelkette. Nun plant man offenbar mit einer neuen Kampagne fĂŒr die höchsten Statusinhaber ein wenig die Wogen glĂ€tten zu wollen.
(K)eine Ăberraschung und Freude
Wie nun anhand von Memos, die an zwei Hotels der Kette geschickt wurden, zu entnehmen ist, möchte Marriott unter dem Namen âSurprise and Delightâ eine Aktion fĂŒr alle Inhaber des höchsten Status des Treueprogramms, dem Ambassador Elite-Status, ins Leben rufen.
Zwischen dem 22. April und dem 31. Juli 2019 sollen dabei ausgewĂ€hlte Ambassador Elite-Mitglieder bei Aufenthalten, die sie mit Punkten bezahlt haben, mit folgenden VorzĂŒgen ĂŒberrascht werden:
- Einem personalisierter Brief vom âpersönlichen Botschafterâ und Senior Vice President of Global Loyalty von Marriott
- Die eingesetzten Punkte werden fĂŒr eine Nacht ihres Aufenthalts zurĂŒckerstattet
- Nach Ermessen des Hotels wird es ein âgröĂeresâ Willkommens-Geschenk geben
AuĂerdem sollen ab dem 1. Mai 2019 (und ohne festes Enddatum) bestimmte Elite-Mitglieder eine Geschenkkarte von Marriott per E-Mail erhalten. Allerdings ist absolut nicht bekannt, welche Elite-Statusinhaber fĂŒr die Geschenkkarten in Frage kommen. Bekannt ist nur, dass diese per E-Mail zugestellt werden sollen und wohl in keinem Zusammenhang mit bestimmten Aufenthalten stehen.
Fazit zur Marriott Bonvoy-Aktion
âSurprise and Delightâ, zumindest eine Ăberraschung dĂŒrfte es nicht mehr geben, wo die geplante Kampagne der Marriott Hotelkette fĂŒr Ihre höchsten Statusinhaber nun direkt geleaked wurde. Im Zeitalter des Internets gibt es eben keine wirklichen Ăberraschungen mehr. Wenn solche Dinge online geteilt werden, können viele Menschen â in diesem Fall die Ambassador Elite-Statusinhaber â nicht anders als enttĂ€uscht sein, wenn sie fĂŒr die Kampagne scheinbar nicht in Frage kommen.
Aber dennoch sollte man festhalten, dass Marriott wenigstens etwas versucht, um dem Frust der eigenen Mitglieder etwas entgegenzusetzen. Fragt sich nur, wie die Aktion ankommen und ob das irgendetwas an der Meinung der EnttĂ€uschten ĂŒber Marriott Bonvoy Ă€ndern wird.