Die Regierung um US-Präsident Donald Trump verschärft wieder einmal die Sanktionen gegenüber Kuba. Die amerikanischen Fluggesellschaften Jetblue Airways sowie American Airlines dürfen nicht mehr auf die Karibikinseln fliegen.

Was total irrsinnig klingt, soll jetzt schnellstmöglich von den Airlines umgesetzt werden. Nur Havanna darf zukünftig noch angesteuert werden.

Ein Schritt vor – zwei Schritte zurück?

Am 28. November 2016 geschah Historisches. Nach über 50 Jahren Handelsembargo landete erstmals wieder ein Linienflug aus den USA auf Kuba. Viele amerikanische Fluggesellschaften nahmen daraufhin den kommerziellen Flugverkehr nach Kuba auf und bedienten mehrere Ziele auf der Karibikinsel. Dennoch mussten viele Airlines Ihren Flugverkehr wieder einstellen, da sich die Flüge aufgrund geringer Nachfrage als nicht rentabel erwiesen. So haben sich Alaska Airlines, Silver Airways und Frontier bereits vollständig aus Kuba zurückgezogen. Im Gegensatz dazu stehen American Airlines und Jetblue Airways, die weiterhin mehrere Ziele in Kuba anfliegen. Doch auch American Airlines und Jetblue Airways stehen nun die Einstellung der Flüge bevor, allerdings nicht aus eigenen wirtschaftlichen Gründen.

Die US Regierung entzieht den beiden amerikanischen Fluggesellschaften die Erlaubnis Flüge nach Kuba durchzuführen. Einzig Kubas Hauptstadt, Havanna, darf weiterhin angeflogen werden.

Diese Maßnahme hindert das Castro-Regime daran, von Flugreisen aus den USA zu profitieren und die Einnahmen dazu zu benutzen, das kubanische Volk zu unterdrücken.

Mike Pompes, US-Außenminister mit einer Mitteilung auf dem Kurznachrichtendienst Twitter.

Sanktionen folgen auf Sanktionen

Bis zum 10. Dezember diesen Jahres haben die beiden Airlines nun Zeit Ihren Flugverkehr einzustellen. Was passiert aber mit bereits ausgestellten Tickets? Wer übernimmt die Kosten? Stellt die Regierung den Airlines Geld zur Verfügung, um Entschädigungen zu zahlen? Davon wird seitens der Regierung nichts erwähnt. Fakt ist, dass mit Ablauf des 9. Dezembers neun Ziele auf Kuba nicht mehr angeflogen werden dürfen. Hierbei handelt es sich um folgende Ziele:

Camagüey, Cayo Coco, Cayo Largo, Cienfuegos, Holguín, Manzanillo, Matanzas, Santa Clara und Santiago de Cuba.

Es ist nicht das erste Mal, dass die US Regierung Sanktionen gegenüber den ungeliebten Nachbarn verhängt. Jüngst wurde Leasingfluggesellschaften verboten Ihre Flugzeuge an kubanische Airlines zu vermieten. Daraufhin musste die kubanische Staatsairline Cubana nahezu alle Auslandsverbindungen streichen. Des Weiteren dürfen keine Privatjets mehr nach Kuba fliegen.

Fazit zum Verbot der US-Regierung

Die US Regierung verbietet Flüge nach Kuba. Die erneuten Sanktionen gegenüber Kuba betreffen vor allem den Flugverkehr. Obwohl Flüge in die Hauptstadt Havanna nicht von den Sanktionen betroffen sind, stellen wir uns die Frage – wer ist der große Verlierer aufgrund der erneuten Sanktionen gegenüber Kuba? Die Fluggesellschaften, die Passagiere oder die kubanische Bevölkerung? Es bleibt abzuwarten, wie lange die Sanktionen seitens der US Regierung aufrecht erhalten werden.

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