Swiss muss im Sommerflugplan 2026 rund 326 Flüge streichen – betroffen sind vor allem die Langstrecken.
Immer wieder kommt es zu Anpassungen in den Flugplänen von Swiss. Bereits im vergangenen Jahr musste die Airline im Sommerflugplan rund 1.400 Flüge streichen. Und auch in diesem Jahr ist der Sommerflugplan betroffen. Wie abouttravel berichtet, werden rund 326 Flüge gestrichen.
Das Wichtigste in Kürze
- Swiss streicht im Sommer 2026 erneut mehrere hundert Flüge
- Grund sind Triebwerksprobleme, Umschulungen und ein Personalmangel im Cockpit
- Die Streichungen betreffen vor allem die Langstreckenverbindungen
Flugstreichungen vor allem auf der Langstrecke
Swiss muss ihren Sommerflugplan 2026 deutlich ausdünnen. Wegen eines akuten Mangels an Cockpitpersonal, laufenden Umschulungen und Triebwerksproblemen streicht die Airline im Sommerflugplan rund 326 Flüge – das entspricht etwa 0,4 Prozent des geplanten Angebots.
Die Kürzungen betreffen vor allem das Langstreckennetz: Während auf vielen Verbindungen innerhalb der Region noch keine Details genannt werden, hat Swiss hier bereits konkrete Anpassungen angekündigt: Die Frequenzen nach Chicago werden im Zeitraum vom 31. März bis zum 16. Juni um bis zu zwei Flüge pro Woche reduziert, von bisher 14 auf 12 Flüge pro Woche. Shanghai wird statt täglich nur noch drei Mal wöchentlich angeflogen, montags, mittwochs und samstags. Diese Strecken sind besonders personalintensiv.
Personalmangel trifft Flugbetrieb hart
Die Flugausfälle bei Swiss haben eine Reihe von Gründen. Neben anhalten Triebwerksproblemen, unter anderem bei Flugzeugen der A220- und A320-Familie, ist da vor allem der Personalmangel. Während Swiss in der Kabine einen Überbestand von rund 300 Flugbegleitern verzeichnet, fehlt das Personal im Cockpit. Zusätzlich bindet die Umschulung auf den neuen Airbus A350 weiteres Personal.
Laut Swiss war die Streichung der Flüge nur die letzte Option. Positiv sei aber, dass die Ausfälle bereits früher als im letzten Jahr mitgeteilt wurden, das betont Swiss-COO Oliver Buchhofer. 2025 wurden Passagiere erst im Mai informiert. Unterstützung erhält Swiss nun aus den eigenen Reihen: Im Sommerflugplan übernimmt Edelweiss die Montreal-Strecke. Die dadurch frei gewordenen Kapazitäten nutzt Swiss unter anderem dafür, den neuen Airbus A350 auf weiteren Strecken, wie Seoul, einzusetzen.
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