Fernzugbetreiber Italo will im Jahr 2028 in den deutschen Markt einsteigen und erwartet einen Preisrückgang von 40 Prozent im Fernverkehr.

Wie die Bild berichtet, wird die Bundesnetzagentur in den kommenden Tagen über einen Einstieg des italienischen Bahnunternehmens Italo in Deutschland entscheiden. Das könnte zu einer höheren Frequenz im Bahnverkehr und günstigeren Preisen für Reisende führen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Italo strebt einen Markteintritt in Deutschland im Jahr 2028 an
  • Kunden könnten von einer verbesserten Zugtaktung und günstigeren Preisen im Fernverkehr profitieren
  • Die Bundesnetzagentur muss den geplanten Markteinstieg noch genehmigen

40 Prozent günstiger als die Deutsche Bahn?

Während die Deutsche Bahn plant, das Europanetzwerk auszuweiten, steht ein neuer Konkurrent vor der Tür: Laut unterschiedlicher Medienberichte plant das italienische Bahnunternehmen Italo einen Einstieg in den deutschen Markt im Jahr 2028.

Macht Italo der Deutschen Bahn bald Konkurrenz?

Gianbattista La Rocca, Chef des italienischen Bahnunternehmens Italo, äußerte gegenüber der Bild zum geplanten Markteinstieg in Deutschland, dass das Unternehmen plane, mit den Preisen ein Fünftel günstiger als die Deutsche Bahn zu sein.

Wie das Boulevardblatt weiter berichtet, soll Italo zunächst folgende Strecken mit 30 Fernzügen im Ein- bzw. Zwei-Stunden-Takt bedienen:

  • München-Köln-Dortmund
  • München-Berlin-Hamburg

In einem weiteren Schritt plane das Unternehmen, das Streckennetz auf folgende Verbindungen auszuweiten:

  • Köln-Dortmund-Berlin
  • Hamburg-Frankfurt-Würzburg

Moderne Züge mit erster Klasse

La Rocca gab gegenüber der Bild an, dass alle Fernzüge von Italo über Ledersessel, 5G und Starlink verfügen werden. Zudem verfügen die Züge über eine Kapazität von 500 Sitzplätzen und sind in drei Klassen buchbar:

  • Smart Class
  • Prima Business (2. Klasse)
  • Club Exekutive (1. Klasse)

Wichtig: Noch ist nicht klar, ob Italo tatsächlich in den deutschen Markt einsteigen darf. Die Bundesnetzagentur prüft derzeit, ob das italienische Fernzugunternehmen die Fahrrechte erteilt bekommt oder nicht.

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Autor

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