Die DKB (Deutsche Kreditbank) zählt zu den größten und bekanntesten Direktbanken Deutschlands – und ihr Wertpapierdepot, der DKB-Broker, gehört für viele Anlegerinnen und Anleger zum festen Inventar. Doch lohnt sich das DKB Depot im Jahr Juni 2026 noch gegenüber günstigen Neobrokern wie Trade Republic oder Scalable Capital? Wir haben Kosten, Produktauswahl, Sicherheit, Sparpläne und die neue App im Detail unter die Lupe genommen.

DKB Depot

Aktion: nur 1 € Orderentgelt für mehr als 8.000 Aktien
  • Kostenlose Depotführung
  • Breites Angebot an Wertpapieren und Sparplänen
  • Transparente Ordergebühren ab 10 Euro
  • Regelmäßige Aktionen mit attraktiven Konditionen
  • Einfache Online-Beantragung möglich
  • Kostenloses Gemeinschaftsdepot möglich

Besonders interessant ist das DKB Depot für alle, die ohnehin ein DKB Girokonto nutzen und eine solide All-in-One-Lösung aus einer Hand suchen. Lange galt die Depot-Technik der DKB als etwas angestaubt – doch mit der Modernisierung der Plattform, dem neuen Bruchstückhandel und einer komplett überarbeiteten App hat die Bank zuletzt deutlich aufgeholt. In diesem Test erfahrt Ihr, wo die echten Stärken liegen und wo Ihr genauer hinschauen solltet.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Depotführung ist beim DKB-Broker kostenlos, sofern Ihr ein DKB Girokonto als Verrechnungskonto nutzt.
  • Einzelorders kosten gestaffelt 10, 15 oder 30 Euro und liegen damit deutlich über dem Niveau günstiger Neobroker.
  • Über 500 Aktions-ETFs lassen sich kostenlos besparen, alle übrigen Sparpläne für 1,50 Euro je Ausführung.
  • Mit rund 1,5 Millionen handelbaren Wertpapieren und neuem Bruchstückhandel ist das Depot vor allem für Sparplan- und Buy-and-hold-Anleger attraktiv.

Im Folgenden gehen wir Schritt für Schritt auf alle Details ein – von der Frage, für wen sich das Depot eignet, über Produktauswahl, Kosten und mögliche Ersparnis bis hin zu Sicherheit, Erfahrungen, Depotwechsel, Eröffnung und den besten Alternativen.

Für wen lohnt sich das DKB Depot?

Ob sich das DKB Depot für Euch lohnt, hängt vor allem davon ab, wie häufig Ihr handelt und ob Ihr bereits Kundin oder Kunde der DKB seid. Die folgende Übersicht fasst zusammen, für wen sich der DKB-Broker besonders eignet – und für wen eher nicht:

Geeignet fürWeniger geeignet für
✔️ Bestandskunden mit DKB Girokonto, die alles aus einer Hand möchten✘ Vieltrader mit vielen Einzelorders pro Monat
✔️ ETF-Sparer, die gezielt kostenlose Aktions-ETFs besparen✘ Wer 0 Euro pro Order erwartet (Neobroker-Niveau)
✔️ Buy-and-hold-Anleger mit größeren, selteneren Käufen✘ Wer Optionen, Futures oder CFDs handeln möchte
✔️ Einsteiger, die eine etablierte deutsche Direktbank schätzen✘ Wer komplett ohne separates Girokonto investieren will

Kurz gesagt: Der DKB-Broker spielt seine Stärken vor allem bei Sparplänen und bei der Bequemlichkeit einer Komplettlösung aus. Wer regelmäßig kleine Beträge in ETFs investiert und dabei auf die kostenlosen Aktions-ETFs setzt, fährt hier richtig gut – zumal die Wertpapiere über das vertraute DKB-Konto laufen.

Beim DKB-Broker handelt Ihr Aktien, ETFs, Fonds, Anleihen und mehr.

Wer dagegen viele Einzelaktien kauft und verkauft, sollte genau rechnen: Mit mindestens 10 Euro pro Order summieren sich die Kosten bei aktivem Handel schnell. In diesem Fall ist ein reiner Neobroker meist die günstigere Wahl. Für DKB-Bestandskunden ist die Hürde allerdings besonders niedrig – das Depot lässt sich in wenigen Minuten zum bestehenden Konto eröffnen.

DKB Depot

Aktion: nur 1 € Orderentgelt für mehr als 8.000 Aktien
  • Kostenlose Depotführung
  • Breites Angebot an Wertpapieren und Sparplänen
  • Transparente Ordergebühren ab 10 Euro
  • Regelmäßige Aktionen mit attraktiven Konditionen
  • Einfache Online-Beantragung möglich
  • Kostenloses Gemeinschaftsdepot möglich

Welche Produkte und Leistungen bietet das DKB Depot?

Das Handelsangebot des DKB-Brokers ist außergewöhnlich breit: Insgesamt stehen rund 1,5 Millionen Wertpapiere zur Verfügung. Damit deckt die DKB nahezu alle gängigen Anlageklassen ab – ein klarer Vorteil gegenüber vielen schlanken Neobrokern, die sich auf Aktien und ETFs beschränken.

  • Aktien & ETFs – Handel an 9 inländischen sowie zahlreichen ausländischen Börsenplätzen und außerbörslich
  • Fonds & Anleihen – große Auswahl für eine breite Streuung des Portfolios
  • Derivate – Zertifikate und Hebelprodukte für erfahrene Anlegerinnen und Anleger
  • Krypto-ETNs – Finanzinstrumente auf Kryptowährungen (ein direkter Kryptohandel ist hingegen nicht möglich)

Gehandelt wird über die modernisierte DKB-App und das Online-Banking. Als Handelsplätze stehen unter anderem Tradegate, gettex, Quotrix und Xetra sowie die Parkettbörsen Frankfurt und Stuttgart bereit – dazu kommt der außerbörsliche Direkthandel mit verschiedenen Partnern.

Die modernisierte DKB-App erlaubt inzwischen auch den Bruchstückhandel.

Ein echter Fortschritt ist die Zusammenarbeit mit dem Fintech-Infrastruktur-Anbieter Upvest: Dadurch unterstützt die DKB inzwischen den Bruchstückhandel und sogenannte Betragsorders. Ihr könnt also auch hochpreisige Aktien anteilig kaufen und exakt den Betrag investieren, den Ihr möchtet – ein Feature, das lange den Neobrokern vorbehalten war. Optionen, Futures und CFDs bietet die DKB hingegen nicht an; dafür sind spezialisierte Broker wie CapTrader oder LYNX die bessere Wahl.

Welche Vorteile hat das DKB Depot?

Beim DKB-Broker überwiegen die Stärken einer etablierten Direktbank mit großem Angebot. Diese Vorteile fallen im Test besonders auf:

Die wichtigsten DKB Depot Vorteile im Überblick

  • Kostenlose Depotführung über das DKB Girokonto
  • Riesige Auswahl von rund 1,5 Millionen Wertpapieren
  • Über 500 kostenlos besparbare Aktions-ETFs
  • Bruchstückhandel und modernisierte App
  • Alles aus einer Hand mit dem DKB-Konto
  • Deutsche Direktbank mit gesetzlicher Einlagensicherung

Kostenlose Depotführung

Für das Depot selbst fallen keine laufenden Gebühren an – weder eine Grundgebühr noch Kosten für Limit- oder Orderänderungen. Voraussetzung ist lediglich ein DKB Girokonto als Verrechnungskonto, das bei einem monatlichen Geldeingang von mindestens 700 Euro – oder für alle unter 28 Jahren – ebenfalls kostenlos ist.

Damit hebt sich die DKB von vielen Filialbanken ab, die für die reine Depotführung weiterhin Jahresentgelte verlangen. Wer das DKB-Konto ohnehin nutzt, zahlt für das Depot also effektiv nichts – ein solides Fundament, gerade für langfristig orientierte Anlegerinnen und Anleger.

Riesiges Wertpapierangebot

Mit rund 1,5 Millionen handelbaren Wertpapieren gehört die DKB zu den Anbietern mit der größten Auswahl überhaupt. Neben Aktien und ETFs sind auch Fonds, Anleihen, Zertifikate, Hebelprodukte und Krypto-ETNs handelbar.

Gehandelt wird an neun inländischen und vielen ausländischen Börsenplätzen sowie außerbörslich. Wer also auch internationale Titel oder speziellere Anlageklassen sucht, stößt bei der DKB seltener an Grenzen als bei einem schlanken Neobroker.

Über 500 kostenlose Aktions-ETFs

Mehr als 500 Aktions-ETFs lassen sich dauerhaft ohne Ausführungsgebühr besparen – darunter viele Produkte bekannter Anbieter wie iShares, Xtrackers, Amundi, SPDR und Vanguard. Insgesamt sind über 2.000 ETFs sparplanfähig.

Schon ab einer Sparrate von 25 Euro im Monat baut Ihr so kostengünstig Vermögen auf. Wer gezielt die Aktions-ETFs nutzt, spart faktisch genauso günstig wie bei einem Neobroker – ein starkes Argument für ETF-Sparer.

Gut zu wissen

Achtet beim Anlegen eines Sparplans bewusst auf die kostenlosen Aktions-ETFs: Damit umgeht Ihr die 1,50 Euro Ausführungsgebühr komplett. Die Liste der Aktions-ETFs wird regelmäßig aktualisiert.

DKB Depot

Aktion: nur 1 € Orderentgelt für mehr als 8.000 Aktien
  • Kostenlose Depotführung
  • Breites Angebot an Wertpapieren und Sparplänen
  • Transparente Ordergebühren ab 10 Euro
  • Regelmäßige Aktionen mit attraktiven Konditionen
  • Einfache Online-Beantragung möglich
  • Kostenloses Gemeinschaftsdepot möglich

Bruchstückhandel und modernisierte App

Lange galt die DKB-Depot-Technik als angestaubt. Mit der Anbindung an den Infrastruktur-Anbieter Upvest hat die Bank kräftig nachgelegt: Bruchstückhandel und Betragsorders gehören nun zum Standard.

Die neue DKB-App bringt Bruchstückhandel und Betragsorders.

Ihr könnt damit auch hochpreisige Aktien anteilig kaufen und exakt den Betrag investieren, den Ihr möchtet. Die überarbeitete, aufgeräumte App bringt das Nutzererlebnis spürbar näher an das moderner Neobroker.

Alles aus einer Hand

Girokonto, Tagesgeld, Kreditkarte und Depot laufen bei der DKB über einen einzigen Login. Buchungen werden automatisch über das Verrechnungskonto abgewickelt, und Ihr habt Euer komplettes Banking an einem Ort.

Für viele ist genau diese Bequemlichkeit der Hauptgrund für das DKB Depot: Statt mehrere Anbieter zu jonglieren, gibt es eine zentrale Oberfläche – inklusive gemeinsamer Übersicht über Konten und Wertpapiere.

Deutsche Direktbank mit Einlagensicherung

Die DKB ist eine etablierte deutsche Bank unter Aufsicht der BaFin. Guthaben sind über die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 Euro geschützt, Wertpapiere zählen ohnehin als Sondervermögen.

Gerade sicherheitsbewusste Anlegerinnen und Anleger schätzen diese Kombination aus etabliertem Institut, deutscher Regulierung und transparentem Schutz – ein Punkt, den manche Neobroker nicht im selben Maße bieten.

Welche Nachteile hat das DKB Depot?

Trotz des großen Angebots gibt es einige Punkte, die Ihr vor der Eröffnung kennen solltet:

Die wichtigsten DKB Depot Nachteile im Überblick

  • Hohe Einzelorder-Gebühren (10 bis 30 Euro) gegenüber Neobrokern
  • ETF-Sparpläne außerhalb der Aktion kosten 1,50 Euro je Ausführung
  • Ein DKB Girokonto ist als Verrechnungskonto zwingend nötig
  • Kein direkter Kryptohandel, keine Optionen/Futures/CFDs
  • Zuschlag für Parkettbörsen und Xetra

Vergleichsweise hohe Ordergebühren

Der größte Schwachpunkt sind die Einzelorder-Kosten: Schon eine kleine Order schlägt mit mindestens 10 Euro zu Buche, während Neobroker wie Trade Republic nur rund 1 Euro verlangen. Bei einer Order zwischen 5.000 und 20.000 Euro werden 15 Euro fällig, darüber pauschal 30 Euro.

Für Buy-and-hold-Anleger mit wenigen, größeren Käufen fällt das kaum ins Gewicht. Wer aber regelmäßig handelt, zahlt spürbar drauf – hier sind reine Neobroker klar im Vorteil.

Achtung bei Vieltradern

Wer pro Monat mehrere Einzelorders platziert, zahlt bei der DKB schnell über 200 Euro im Jahr an Gebühren. Aktive Trader sollten daher genau rechnen oder einen günstigeren Broker wählen.

Sparpläne außerhalb der Aktion kosten extra

Zwar sind über 500 Aktions-ETFs gratis besparbar – wer aber einen ETF außerhalb dieser Aktion oder einen Aktien-Sparplan wählt, zahlt 1,50 Euro je Ausführung.

Bei kleinen Sparraten frisst das einen merklichen Teil der Rendite: 1,50 Euro auf eine 25-Euro-Rate entsprechen immerhin 6 Prozent. Neobroker bieten Sparpläne dagegen durchgängig kostenlos an.

Girokonto-Pflicht als Verrechnungskonto

Anders als bei vielen Neobrokern lässt sich das DKB Depot nicht eigenständig führen – es setzt ein DKB Girokonto voraus. Wer nur investieren und kein weiteres Konto eröffnen möchte, ist anderswo flexibler.

Immerhin ist das Konto unter den genannten Bedingungen kostenlos, sodass der Nachteil für viele eher organisatorischer Natur ist. Wer ohnehin ein DKB-Konto hat, merkt davon nichts.

Kein direkter Kryptohandel und keine Termingeschäfte

Kryptowährungen lassen sich nur indirekt über Krypto-ETNs abbilden, nicht direkt handeln. Auch klassische Optionen, Futures und CFDs bietet die DKB nicht an.

Für die meisten langfristigen Anleger ist das verschmerzbar. Aktive Derivate-Trader und Krypto-Fans sind bei spezialisierten Anbietern wie CapTrader, LYNX oder einem Krypto-Broker jedoch besser aufgehoben.

Zuschlag für Parkett und Xetra

Wer über eine Parkettbörse oder Xetra handelt, zahlt 2,50 Euro zusätzlich zur Grundgebühr. Über Handelsplätze wie Tradegate oder gettex entfällt dieser Zuschlag.

Man muss also bewusst den richtigen Handelsplatz wählen, um nicht unnötig draufzuzahlen. Für Einsteiger ist das eine kleine Stolperfalle, die man aber leicht umgehen kann.

Welche Kosten fallen beim DKB Depot an?

Die Kostenstruktur des DKB-Brokers ist transparent, bei Einzelorders aber nicht günstig. Die wichtigsten Gebühren im Überblick:

LeistungKosten
Depotführung0 € (mit DKB Girokonto)
Order bis 5.000 €10 €
Order 5.000–20.000 €15 €
Order über 20.000 €30 €
Zuschlag Parkettbörse/Xetra+ 2,50 €
ETF-Sparplan1,50 € je Ausführung (500+ Aktions-ETFs gratis)

Ein Rechenbeispiel verdeutlicht die Staffelung: Eine Order über 3.000 Euro via Tradegate kostet pauschal 10 Euro. Dieselbe Order über Xetra liegt bei 12,50 Euro. Wer einmalig 10.000 Euro anlegt, zahlt 15 Euro, bei 25.000 Euro sind es 30 Euro. Über Handelsplätze ohne Zuschlag bleibt es bei der reinen Grundgebühr.

Bei den Ordergebühren lohnt der genaue Blick auf den Handelsplatz.

Hinzu kommt das DKB Girokonto, das ab 700 Euro Geldeingang im Monat oder für unter 28-Jährige kostenlos ist. Für reine Sparplan-Anleger, die auf Aktions-ETFs setzen, kann das DKB Depot damit nahezu gebührenfrei laufen – für aktive Trader wird es dagegen schnell teuer.

Wie viel lässt sich beim DKB Depot sparen?

Wie günstig oder teuer das DKB Depot ist, hängt stark vom Anlegertyp ab. Für ETF-Sparer, die konsequent kostenlose Aktions-ETFs besparen, ist der DKB-Broker faktisch gratis – hier gibt es gegenüber Neobrokern kaum einen Unterschied. Anders sieht es bei Einzelkäufen aus.

Mit kostenlosen Aktions-ETFs baut Ihr langfristig Vermögen auf.

Ein Beispiel: Wer pro Monat zwei Einzelorders über je 1.000 Euro tätigt, zahlt bei der DKB rund 20 Euro monatlich, also etwa 240 Euro im Jahr. Bei Trade Republic wären es nur rund 24 Euro im Jahr. Über zehn Jahre macht das mehr als 2.000 Euro Unterschied – Geld, das bei aktiven Anlegern besser im Depot bliebe.

Mehrkosten gegenüber Neobrokern

Bei aktivem Einzelhandel ist die DKB deutlich teurer: Schon zwei Orders im Monat kosten rund 240 Euro im Jahr gegenüber etwa 24 Euro bei einem Neobroker. Reine Aktions-ETF-Sparer zahlen dagegen praktisch nichts – für sie ist der Kostennachteil zu vernachlässigen.

Wie schlägt sich das DKB Depot im Kostenvergleich?

Damit Ihr die Gebühren besser einordnen könnt, haben wir das DKB Depot zwei günstigen Neobrokern (Trade Republic und Scalable Capital) sowie der Direktbank ING gegenübergestellt:

AnbieterDepotführungOrdergebühr (1.000-€-Order)ETF-Sparplan
DKB0 €*10 €1,50 € (500+ gratis)
Trade Republic0 €1 €0 €
Scalable Capital (FREE)0 €0,99 €0 €
ING0 €7,40 €0 €

* DKB: Depotführung kostenlos mit DKB Girokonto als Verrechnungskonto (gratis ab 700 € Geldeingang pro Monat oder für unter 28-Jährige). Order über Tradegate/gettex ohne Parkett-Zuschlag.

Kosten-Einordnung

Bei den Ordergebühren ist die DKB mit mindestens 10 Euro deutlich teurer als Neobroker, die rund 1 Euro verlangen – auch Sparpläne außerhalb der Aktion kosten Geld. Punkten kann die DKB mit der riesigen Produktauswahl, den kostenlosen Aktions-ETFs und der bequemen Komplettlösung. Für reine ETF-Sparer und Gelegenheitsanleger ist sie damit solide, für Vieltrader aber zu teuer.

Was steckt hinter der DKB?

Die Deutsche Kreditbank AG (DKB) wurde 1990 gegründet und ist eine hundertprozentige Tochter der Bayerischen Landesbank (BayernLB). Mit mehreren Millionen Kundinnen und Kunden gehört sie zu den größten Direktbanken Deutschlands und ist seit Jahren fester Bestandteil des deutschen Online-Bankings.

Die DKB ist eine Tochter der BayernLB und eine der größten Direktbanken.

Reguliert wird die Bank von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und der Deutschen Bundesbank. Als Teil des öffentlich-rechtlichen Bankenverbunds genießt die DKB einen soliden Ruf – nicht zuletzt durch ihr breites, oft kostenloses Produktangebot rund um Girokonto, Kreditkarte und Geldanlage.

Wie sicher ist das DKB Depot?

Als deutsche Bank unterliegt die DKB der gesetzlichen Einlagensicherung bis 100.000 Euro je Kunde und ist zusätzlich dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken angeschlossen. Bargeldbestände auf dem Verrechnungskonto sind damit umfassend geschützt.

Wertpapiere zählen als Sondervermögen und bleiben Euer Eigentum.

Eure Wertpapiere zählen ohnehin als Sondervermögen und bleiben damit auch im unwahrscheinlichen Insolvenzfall Euer Eigentum – sie sind getrennt vom Vermögen der Bank verwahrt. In Sachen Sicherheit muss sich die DKB also keine Sorgen machen lassen.

Wie wechselt man zum DKB Depot?

Ihr habt bereits ein Depot bei einer anderen Bank? Dann müsst Ihr Eure Wertpapiere nicht verkaufen, sondern könnt sie steuerneutral zur DKB übertragen lassen. Der Depotübertrag ist in Deutschland kostenlos und wird von der abgebenden Bank durchgeführt.

Der Depotwechsel zur DKB lässt sich bequem online beauftragen.

In der Praxis beauftragt Ihr den Übertrag bequem online über die DKB, die den Rest mit der bisherigen Bank abwickelt. Der Vorgang dauert je nach Gegenstelle einige Wochen. Wichtig: Anteilsbruchstücke werden bei einem Übertrag in der Regel nicht mitübertragen und müssen gegebenenfalls vorher verkauft werden.

Welche Erfahrungen gibt es zum DKB Depot?

In Erfahrungsberichten wird die DKB vor allem für ihre Zuverlässigkeit, das große Angebot und die zuletzt deutlich verbesserte App gelobt. Viele Nutzerinnen und Nutzer schätzen, dass sich das Depot nahtlos ins übrige DKB-Banking einfügt.

In Erfahrungsberichten überzeugt die DKB mit Zuverlässigkeit.

Kritik gibt es regelmäßig an den hohen Ordergebühren und daran, dass ein Girokonto Pflicht ist. Bei Trustpilot erhält die DKB gemischte, im Banken-Vergleich aber solide Bewertungen – häufig genannt werden der gute Service und die einfache Handhabung, während die Gebühren bei aktivem Handel als Schwachpunkt auftauchen.

So bewerten die reisetopia Finanzexperten das DKB Depot

Für unsere Einschätzung prüfen wir jedes Depot anhand fester Kriterien: Kosten, Produktauswahl, Sicherheit, App & Bedienung sowie Service. Das DKB Depot überzeugt mit dem riesigen Wertpapierangebot, den kostenlosen Aktions-ETFs und der bequemen Komplettlösung samt modernisierter App; der wesentliche Schwachpunkt sind die im Neobroker-Vergleich hohen Einzelorder-Gebühren und die Girokonto-Pflicht.

Wie eröffnet man ein Depot bei der DKB?

Die Eröffnung läuft vollständig online und ist in wenigen Schritten erledigt:

Für die Eröffnung benötigt Ihr lediglich Euren Personalausweis oder Reisepass, Eure Steuer-Identifikationsnummer sowie ein Referenzkonto für Ein- und Auszahlungen. Die Identität wird bequem per Video- oder Foto-Ident bestätigt – dafür genügt ein Smartphone oder eine Webcam. Nach erfolgreicher Prüfung wird Euer Depot meist innerhalb eines Werktags freigeschaltet.

  1. Antrag starten – den DKB-Broker direkt online beantragen, bei Bedarf zusammen mit dem DKB Girokonto als Verrechnungskonto.
  2. Daten angeben – persönliche Angaben sowie Angaben zu Anlageerfahrung und steuerlichen Verhältnissen machen.
  3. Identität bestätigen – per Video- oder Post-Ident-Verfahren legitimieren.
  4. Loslegen – nach der Freischaltung Geld auf das Verrechnungskonto überweisen und mit dem ersten Kauf oder Sparplan starten.

Nach der Freischaltung könnt Ihr direkt mit dem Handel oder dem Einrichten eines Sparplans beginnen. Die Abgeltungssteuer auf Eure Erträge wird automatisch abgeführt, sodass für Euch kein zusätzlicher Aufwand entsteht.

Welche Alternativen gibt es zum DKB Depot?

Je nachdem, was Euch wichtig ist, können andere Anbieter besser passen. Diese drei Depots schneiden in unserem Vergleich besonders gut ab:

Wenn Euch das vorgestellte Depot nicht rundum überzeugt, lohnt sich ein Blick auf unsere Favoriten unter den Online-Brokern. Diese drei Depots schneiden in unserem Vergleich aktuell besonders gut ab:

Trade Republic

Trade Republic ist unser Favorit für ETF-Sparer und Gelegenheitsanleger: gratis Sparpläne, nur 1 Euro pro Order und ein attraktiv verzinstes Verrechnungskonto. Die App ist aufgeräumt, das Angebot umfasst Aktien, ETFs, Anleihen, Krypto und Derivate.

Trade Republic Depot

  • Kostenlose Depotführung
  • Ordergebühren nur 1 Euro je Order
  • Schnelle Depoteröffnung über die App
  • Kostenfreie Sparpläne
  • Attraktive Sparzinsen auf nicht investierte Einlagen
  • Empfohlen von Stiftung Warentest (12/2025)

Scalable Capital

Scalable Capital punktet mit 0,99 Euro pro Order im FREE Broker und kostenlosen ETF-Sparplänen; im PRIME+ Abo handelt Ihr ab 250 Euro Ordervolumen sogar komplett kostenlos. Dazu kommen ein verzinstes Cash-Konto und eine riesige Produktauswahl.

Scalable Capital Depot

  • Kostenloses Depot
  • Günstige Ordergebühren ab 1 Euro
  • Vielfältige Assets und Sparpläne handeln
  • Übersichtliche Mobile App inklusive
  • Attraktive Zinsen auf inkludiertem Tagesgeldkonto
  • Empfohlen von Stiftung Warentest (12/2025)

Finanzen.net Zero

Finanzen.net Zero gehört zu den günstigsten Anbietern überhaupt: Ab 500 Euro Ordervolumen handelt Ihr kostenlos, ETF-Sparpläne sind gratis und auch Kryptowerte lassen sich handeln – ideal für preisbewusste Einsteiger.

Finanzen.net Zero Depot

  • Kostenlose Depotführung
  • 0 Euro Ordergebühren auf Aktien, ETFs und Kryptowährungen
  • Über 3000 Sparpläne ab 1 Euro besparbar
  • Breites Handelsangebot mit mehr als 8.000 Aktien aus 52 Ländern
  • Einfache Online-Beantragung möglich
  • Kostensieger im Depot-Test von Stiftung Warentest (12/2025)

Unser Fazit & Empfehlung zum DKB Depot

Das DKB Depot ist eine solide, bequeme Komplettlösung – besonders für Bestandskunden der Direktbank und für ETF-Sparer, die kostenlose Aktions-ETFs nutzen. Die riesige Produktauswahl, der neue Bruchstückhandel und die deutsche Einlagensicherung sprechen klar für den DKB-Broker.

Wer hingegen häufig Einzelaktien handelt oder konsequent jeden Euro sparen möchte, fährt mit einem Neobroker wie Trade Republic oder Scalable Capital deutlich günstiger. Unterm Strich gilt: Für Buy-and-hold-Anleger mit DKB-Konto lohnt sich das Depot, für aktive Vieltrader nur eingeschränkt. Wer ohnehin bei der DKB bankt, macht mit dem Depot wenig falsch – preisbewusste Trader sollten aber die Alternativen genau prüfen.

DKB Depot

Aktion: nur 1 € Orderentgelt für mehr als 8.000 Aktien
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  • Einfache Online-Beantragung möglich
  • Kostenloses Gemeinschaftsdepot möglich

Autor

Moritz hat sich über die Jahre ein enormes Wissen über Finanzprodukte, Loyalitätsprogramme und Luxusreisen angeeignet. Für Luxushotels, First Class Flüge sowie die Details von Kreditkarten, Tagesgeldkonten und mehr ist Moritz genau der richtige Ansprechpartner!

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