Wir von reisetopia sind ein junges Team, das eines gemeinsam hat: die Liebe zum Reisen. Da wir euch täglich mit News der Reisebranche sowie Deals, Reviews und Guides versorgen, möchten wir uns bei Euch genauer vorstellen! In der Serie „Wie ich zum Reisen gekommen bin” gibt Euch jeder Autor in Deutschland, der Schweiz und Frankreich ganz individuelle Einblicke in seine Geschichte. Heute lernt Ihr Miriam näher kennen!

Schon als Kind habe ich nichts mehr geliebt, als auf Reisen zu sein – und daran hat sich bis heute nichts geändert. Alles begann mit kleineren Reisen mit meinen Eltern. Unterwegs waren wir in Frankreich, Italien oder im Kosovo – das Heimatland meines Vaters. Ob Kunst, Geschichte, Essen, Mode, Architektur, Religion, Konzepte von Familie und Traditionen, Lebensweise oder Sprache – da ich selbst zwischen zwei Kulturen aufgewachsen bin, üben fremde Kulturen bis heute eine unglaubliche Faszination auf mich aus. Und um diese hautnah zu erleben und kennenzulernen, gibt es keine bessere Möglichkeit als das Reisen!

Feuer gefangen

Insbesondere der kulturelle Aspekt der Sprache führte mich bereits im zarten Alter von elf Jahren auf meine erste Solo-Reise nach Großbritannien, genauer gesagt nach Bournemouth – ein malerischer Badeort an der Südküste Englands. Das erste Mal ganz allein ganz weit weg von Zuhause in einem fremden Land zu sein, war ein unbeschreiblich schönes Gefühl von Freiheit, das mich bis heute auf jeder einzelnen, auch noch so kleinen Reise begleitet – und dieses Freiheitsgefühl hat bis heute nichts an seiner Intensität eingebüßt.

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Besonders das atemberaubende Gefühl, mich auf einem Ausflug nach London das erste Mal in der Traumkulisse einer Großstadt wiederzufinden, werde ich niemals vergessen: Der Piccadilly Circus mit seinen riesigen bunten Leuchtreklamen, das quirlige Treiben auf den Straßen, die farbenfrohen Häuser – und ich mittendrin einer der größten und aufregendsten Städte Europas. Als kleines Mädchen aus einem winzigen Dorf im Südschwarzwald hatte ich noch nicht mal eine Vorstellung davon, wie eine Mega-Metropole „in echt“ aussehen sollte. Ich war einfach komplett überwältigt von diesem beeindruckendem Erlebnis. Der Drang zu Reisen, um genau dieses Gefühl immer und immer wieder zu erleben, war also bei mir geweckt – das sogenannte Fernweh: eine Sucht, von der man, wenn man ihr erst einmal erlegen ist, wohl nie wieder loskommt.

Endless love: Schweiz und Italien

Da ich in Südbaden, direkt an der Grenze zur Schweiz aufgewachsen bin, hatte ich immer einen engen Bezug zur bezaubernden Alpenrepublik: traumhafte Natur, herrliche Seen, beeindruckende Gletscher, coole Städte und im Hintergrund die majestätischen Berge – die Schweiz hat es mir schon immer angetan. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass es mich dann auch zum Studieren in die Schweiz gezogen hat – und zwar ins wundervolle Luzern. Durch die Nähe zur sonnenverwöhnten Südschweiz, verbrachte ich die Wochenenden für eine kleine Auszeit also oft in einem der schönsten Erholungsgebiete des Landes: dem Tessin – das mich mit seinen malerischen Seepromenaden, den subtropischen Gärten und der smaragdgrünen Bergkulisse stets neu beeindruckt. Oder in meinem angrenzenden Lieblingsland: Italien.

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Hemmungsloses Schlemmen, duftende Pinien, mediterranes Klima, Strände mit stahlblauem Meer, eingebettet in spektakuläre Bilderbuchlandschaften – und dazu ganz viel Dolce Vita und Sonne: Wenn hier nicht das Paradies ist, wo sonst? Für mich gibt kaum einen Ort auf der Welt, an dem ich mich wohler fühle, als in Italien. Also vergeht kaum ein Jahr, in dem ich mein Lieblingsland nicht besuche. Auch nie genug bekommen konnte ich von den Schweizer Bergen: Mit ihren schwindelerregenden Höhen, schneebedeckten Gipfeln, kilometerlangen Pisten und Wanderwegen üben diese einen ganz besonderen Reiz auf mich aus. Und so kam ich während meiner Zeit in der Schweiz glücklicherweise ziemlich oft in den Genuss viele Wochenenden in den Bergen mit meinen Freunden beim Wandern, Schlitten- oder Skifahren und natürlich Fondue essen zu verbringen: unbeschwerte Glückseligkeit inklusive.

Auf ins Abenteuer

Noch während meines Studiums hat mich dann das Backpacking-Fieber gepackt, das mich noch viele Jahre begleiten sollte. Mein erster Solo-Backbacking-Trip ging nach Thailand. Ich fand es wahnsinnig aufregend, herausfordernd und vor allem unglaublich inspirierend, ganz alleine ein so exotisches Land zu bereisen und in eine fremde Kultur einzutauchen. Und bis heute gibt es nicht viele Dinge, die mir so viel zurückgeben wie eine Solo-Reise, nicht nur um die Welt, sondern auch um mich selbst stets neu kennenzulernen. Apropos Kennenlernen: Das Schönste am Reisen sind für mich vor allem die Begegnungen mit Menschen. Und mit seinen hilfsbereiten und freundlichen Landsleuten hat Thailand auf jeden Fall mein Herz berührt. In diesem wunderschönen, vielseitigen Land sind mir unglaublich viele nette und wundervoll herzliche Menschen begegnet: Überall wurde man mit einem Lächeln begrüßt, was mir die Anfänge des Weltenbummelns auf eigene Faust auf jeden Fall erleichtert hat.

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Da mich noch oft das Fernweh plagen sollte, folgten weitere abenteuerliche Reisen mit dem Rucksack zu Sehnsuchtszielen wie Panama, Costa Rica oder die USA. Unter anderem ging es dann für mich dem Nachtbus durch Vietnam, zum Surfen nach Portugal oder zu einem Yoga-Retreat mit der besten Freundin nach Bali.

Reiseredakteurin: Der schönste Job der Welt

Nach einigen Jahren als Lifestyle-Redakteurin, bekam ich eines Tages die Chance, meine beiden großen Leidenschaften – das Schreiben und das Reisen – miteinander zu verbinden und auch noch meinen Lebensunterhalt damit zu verdienen. Ich kann mir (noch immer) nichts Schöneres vorstellen als über das Reisen zu schreiben und war selbstverständlich überglücklich, als ich einen Job als Reiseredakteurin angeboten bekommen habe. Somit hatte ich die Möglichkeit, jeden Tag über mein Lieblingsthema das Reisen zu recherchieren und natürlich zu schreiben. Inspiriert davon, wurde meine eigene Bucket-List natürlich immer länger und länger – und einige private Reisen folgten in den Jahren als Online-Redakteurin eines Reisemagazins: Marokko, Montenegro, Kroatien, Andalusien, Sri Lanka, natürlich mein Lieblingsland Italien, Gozo und Malta. Und last but not least Schottland: verwunschene Seen, zerklüftete Küsten und mittelalterliche Schlösser – ich verliebte mich Hals über Kopf in dieses aussergewöhnliche Land und seine ganz eigene Atmosphäre. Leider konnte ich nur einige Tage dort verbringen und möchte noch immer so bald wie möglich wieder dorthin zurück.

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Während meiner Zeit als Reiseredakteurin konnte ich mir dann einen langgehegten Traum erfüllen und nach Island reisen. Ein magisches Land voller dramatischer und wilder Schönheit mit seinen mystisch anmutenden Felsformationen, beeindruckenden Gletschern, aktiven Vulkanen und sprühenden Geysiren. Ein Grund mehr das einzigartige Land zu entdecken, sind übrigens die eindrücklichen Nordlichter. Besonders fasziniert war ich allerdings von den tosenden Wasserfällen, den ausgedehnten Lavawüsten und als Wanderfan natürlich von den atemberaubend schönen Berglandschaften von Landmannalaugar und Thorsmörk, das vielen als Kulisse aus der Trilogie „Herr der Ringe“ bekannt sein dürfte.

Never ending love story

Jordanien, Mexiko, Peru, Bolivien und das versteckte Juwel Albanien – alle meine Reisepläne, die ich 2020 nicht erfüllen konnte – stehen noch immer ganz oben auf meiner Bucket-List. Somit hoffe ich, dass ich diese spannenden Länder, sobald es wieder möglich ist, bereisen kann. Mittlerweile sind noch viele weitere Destinationen wie Belize, Nepal, Namibia, die Philippinen, die Azoren und Georgien dazugekommen. Die Liste ließe sich endlos verlängern, wie Ihr seht.

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Ob Vulkane erklimmen, im klaren Wasser an schneeweißen Stränden schwimmen, durch pulsierende Städte, unberührte Landschaften oder Regenwälder streifen oder den leuchtenden Sternenhimmel in der Wüste betrachten – es gibt noch einiges zu entdecken auf dieser wunderschönen Welt. Und somit werde ich es mir nicht nehmen lassen, einige dieser Traumländer, sobald es wieder möglich ist, one by one zu besuchen. Ihr werdet selbstverständlich als erstes von meinen Erlebnissen dort erfahren. Versprochen!

Unsere gemeinsame Reise

Meine Liebe zum Reisen und zum Schreiben hat mich nun zu reisetopia geführt, eine der besten Entscheidungen, die ich je getroffen habe. Die Business-Class und Luxushotels kenne ich bisher nur von meinen Pressereisen als Lifestyle-Redakteurin, aber die Vorstellung, luxuriös zu reisen, ohne dafür viel Geld auszugeben, finde ich persönlich besonders reizvoll. Eine gründliche Recherche vor jeder Reise zum Traumziel lohnt sich auf jeden Fall, um Geld zu sparen oder Flüge und Hotels günstig zu buchen – und von dem gesparten Geld kann man dann gleich wieder die nächste Reise buchen, ohne auf Annehmlichkeiten oder exklusive Erlebnisse verzichten zu müssen.

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Ich bin super glücklich, meine Leidenschaft für das Reisen jeden Tag mit Euch hier teilen zu dürfen – sei es Euch mit News und exklusiven Deals zu versorgen oder Euch Reisetipps zu geben. Ob Payback-Punkte oder Meilen mit Bonusprogrammen sammeln, Luxushotel-Schnäppchen oder ultragünstige First-Class-Flüge ergattern: Ich kann es kaum abwarten, in Zukunft noch mehr Tipps und Tricks zu diesem Thema mit Euch zu teilen. Wenn Ihr also Lust auf Gourmet-Menüs in der ersten Klasse zu kleinen Preisen, erstklassigem Service und Gratis-Nächte in Fünf-Sterne-Luxushotels in den Metropolen dieser Welt habt, dann freue ich mich auf unsere gemeinsame Reise in die Welt des luxuriösen Reisens!

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