Durch den aktuellen Ausbruch des Coronavirus sind Reisen weltweit mit Einschränkungen verbunden – so auch bei meiner, seit Langem, geplanten Kalifornien-Reise. Eigentlich war eine 1-wöchige Reise nach San Francisco für ein Seminar geplant, als dieses dann 24 Stunden vor Abflug aus Deutschland abgesagt wurde, haben wir spontan auf einen Roadtrip in Kalifornien umgebucht.

Wieso wir nach 48 Stunden vor Ort direkt wieder zurückgeflogen sind, fast mehr Zeit im Flieger als vor Ort verbringen mussten und wie man trotzdem das Beste aus jeder Situation machen kann, erfahrt Ihr in diesem Reiseverrückt!

Roadtrip statt Seminar in San José

Ursprünglich war ein 4-tägiges Seminar in San José geplant, auf das wir uns schon gefreut hatten. Montagmorgen, 24 Stunden vor Abflug, kam dann die befürchtete Nachricht: Das Event mit über 10.000 Teilnehmern wird wegen Corona abgesagt und auf unbestimmte Zeit verschoben. Nun hatten wir schon Flüge für den nächsten Tag und eine Woche vor Ort gebucht – was also nun?

Klar war nur: Wir würden gerne ins warme, die gebuchten Meilenschnäppchen nach San Francisco ließen sich zudem durch eine Kulanzregelung der Lufthansa kostenlos im Datum verschieben. So haben wir dann angerufen und die Reise hinten-raus um einige Tage verlängert, um genügend Zeit für einen Roadtrip durch Kalifornien zu haben!

Kalifornien Highway

Zu dem Zeitpunkt war die Situation um Corona in meinem Kopf noch eher als Panikmache hinterlegt, ich ging davon aus, dass beim Verzichten auf große Menschenmassen alles gut ist und wir keinerlei Probleme bekommen.

Voller Flug nach San Francisco und geniale Hotel-Preise dank Corona

So ging es dann am nächsten Tag mit guter Laune in den Lufthansa-Flieger nach San Francisco, 11 Stunden später mit tollem Service sind wir am frühen Nachmittag in San Francisco gelandet und haben die Stadt erkundet, Freunde getroffen und das gute Wetter genossen. Vollkommen unmöglich die Vorstellung, dass in dieser heilen Welt etwas passiert!

Moritz Stoldt San FranciscoSan Francisco Robben

Der Nebeneffekt von Corona war schon zu diesem Zeitpunkt ein massiver Preisverfall der örtlichen Hotels. Während die üblichen Luxushotels der Stadt einige Monate vor der Reise nach mit 700-1.000 Euro pro Nacht bepreist waren und selbst ein einfaches Hampton in zentraler Lage gerne 400 Euro gekostet hat, konnten wir jetzt für 260 Euro pro Nacht das Fairmont San Francisco buchen mit allen Virtuoso-Vorteilen – ein unfassbarer Preis für die Stadt!

Fairmont San Francisco Zimmer

Sehr zufrieden sind wir dann am Dienstag-Abend im Fairmont eingeschlafen – eine geniale Woche stand uns schließlich bevor!

Ein leeres Silicon Valley und Travel Bans aus Europa

So haben wir am nächsten Tag noch das Silicon Valley erkundet und konnten immerhin die ersten Auswirkungen von Corona erkennen: alle Tech-Firmen haben ihre Mitarbeiter ins Home Office geschickt, die Straßen und Parkplätze waren deutlich leerer als üblich.

Google Schild San Francisco Silicon Valley

Für den Abend haben wir uns das Hilton bei Santa Cruz hinter San José gebucht, um weiter in die Natur zu fahren. Dann kam gegen 19 Uhr Westküstenzeit der erste Schlag: Trump verkündete einen Travel Ban ab Freitag für alle europäischen Staatsbürger. Somit war zu erwarten, dass die Lufthansa den Flugplan in die USA massiv kürzen würde und vermutlich auch noch andere Travel Bans folgen würden. Nach langen Diskussionen sind wir sehr verunsichert schlafen gegangen.

Da für mich klar war, dass ich in der kommenden Woche auf jeden Fall nach Europa zurückreisen muss und mir nicht erlauben kann, durch mögliche Flugstreichungen oder Einreiseverbote bzw. Quarantäne-Pflicht einige Wochen später anzukommen, haben wir direkt am nächsten Morgen bei Miles & More angerufen und das gebuchte Meilenschnäppchen auf den nächsten Lufthansa Flug zurück nach Deutschland, nur fünf Stunden später umgebucht. Dabei hat es die Stimmung nicht verbessert, dass wir bei traumhaftem Wetter den Sonnenaufgang vom Balkon des Hotels beobachten konnten…

Hilton Santa Cruz Blick Scott Valley

Aber so ging es direkt ins Auto und auf dem Weg zum Flughafen!

Umbuchung auf Polaris & ganz normale Reisestimmung

Der Miles & More Agent ließ uns schon wissen, dass das Ticket noch nicht final ausgestellt werden konnte – wir sollten hierfür am Flughafen nachfragen. Etwas gepokert haben wir dann, auf den abendlichen Flug mit United in die echte Polaris Business Class umgebucht zu werden, welche einen deutlich höheren Schlafkomfort als die Lufthansa Business Class bietet. Der Agent am Lufthansa Schalter war ganz flexibel, einen Anruf später waren wir auf den abendlichen Flug umgebucht. Witzigerweise checkte parallel die Lufthansa Crew ein, welche uns nur zwei Tage vorher nach San Francisco gebracht hatte und grüßte noch!

San Francisco Airport Flugzeuge Berge

Die Zeit in der United Polaris Lounge ließ sich bis zum Abflug sehr gut aushalten und (leider) war trotz Corona die Auslastung wie üblich sehr gut – sowohl der Flieger, als auch die Lounge war fast bis zum Anschlag gefüllt. Dank der Polaris Business Class konnte ich 8 der 11 Stunden Flugzeit in Ruhe schlafen bis zur Landung in Frankfurt.

United Polaris Business Class Boeing 767 Sitz BettLandeanflug Frankfurt Boeing 777

Auch in der Lounge in Frankfurt war kaum noch ein Platz zu finden, bevor es dann final zurück nach Berlin ging.

Trotz Corona (kurz) in die USA – Fazit

Nun ja, ich hätte mir die nächste Woche anders vorgestellt. Im Geiste habe ich mich schon im Yosemite-Nationalpark oder an der Küste spazieren gesehen und das gute Wetter genossen. Doch ich bin mir sicher, dass dies die richtige Entscheidung war und wir so nun sicher zurück in Deutschland gelandet sind, uns zu Hause nicht anstecken können und im Home Office auch niemanden infizieren können. Es kommen ruppige Wochen und Monate auf die Luftfahrtbranche zu.

Autor

Seit Moritz herausgefunden hat, wie man Wege an eigentlich unerreichbare Ziele finden kann, ist er immer auf der Suche nach neuen, kreativen Methoden zum Erreichen von Reisezielen und Airline-Status. Auf reisetopia lässt er Euch daran teilhaben!

Fragen? In der reisetopia Club Lounge auf Facebook beantworten wir Eure Fragen.

  • Ich bin ein guter Freund von Frank, der auch schon Gastbeiträge für Euch geschrieben hat und fand Reisetopia eigentlich immer ganz gut und interessant.

    Manchmal ist Schweigen Gold und das wäre auch hier der Fall gewesen, der Beitrag ist meiner Ansicht nach total daneben.

    Alles Gute noch und vor allem Gesundheit.

    • Hallo Marcus, ich bin da ehrlich gesagt anderer Meinung und würde Moritz da gerne in Schutz nehmen. Wir leben in einem Staat, in dem wir uns meines Erachtens auf Institutionen verlassen können – dazu gehört das Auswärtige Amt und dazu gehören im weiteren Sinne dann auch anders gelagerte Institutionen wie das Robert Koch Institut oder die WHO. Keine dieser offiziellen Stellen hat zum Zeitpunkt des Reiseantritts auch nur eine Warnung oder einen Hinweis ausgesprochen, dass Reisen von Deutschland in die USA für Reisende oder auch im Sinne einer Übertragung eine Gefahr darstellen. Diese Situation hat sich nach Moritz’ Abflug verändert und hat entsprechend weise und schnell reagiert, um noch nach Hause zu kommen und die Gefahr zu begrenzen – ich kann (abgesehen von dem ursprünglich wirklich unglücklich gewählten Titel) in diesem Fall tatsächlich nicht nachvollziehen, warum ein solcher Bericht so problematisch wahrgenommen wird. Man sollte dabei nicht vergessen: In so einer Situation befinden sich in Deutschland aktuell mehrere hunderttausend Menschen (übrigens auch ich), da ist ein Erfahrungsbericht sicherlich hilfreich. Später zu sagen: “Das hätte man ja wissen können” ist immer leicht, aber wenn die wichtigsten Institutionen in Deutschland keine Warnung aussprechen, muss man darauf auch vertrauen können – für diese Haltung stehe ich auch gerne im Namen von reisetopia ein.

  • Zu dem Reisezeitpunkt (Hinflug) gab es keinen Travel Ban oder eine Reisewarnung. Ich finde es nicht ok, dementsprechend diesen Trip hier zu kritisieren. Ich setze mich seit Januar mit diesem Virus und dessen psychologischen und ökonomischen Folgen auseinander. Die Verbreitung des Virus erfolgt überwiegend lokal!
    Durch die internationale Reisen haben wir natürlich auch eine internationale Verbreitung, jedoch ist die im Verhältnis zu den lokalen Übertragungen vor Ort sehr gering. Ansonsten wären ja jetzt schon reihenweise Crews, Vielflieger und Flughafen-Mitarbeiter infiziert. In Europa und USA haben wir den Vorteil, dass bereits Wuhan (sowie Korea, Taiwan usw.) einige Erfahrungen mit dem Virus gemacht haben. In jedem europäischen Land verläuft die Ausbreitung statistisch gesehen etwas unterschiedlich. Für mich entspricht die Situation ähnlich dem Verlauf in Asien. Da jedoch am Anfang der Krise die Politiker hier zögerlich handelten, war auch die Bevölkerung nicht besorgt. Statistisch gesehen verdoppelten sich teils die Zahl der Infizierten in kurzer Zeit – dieser Verlauf wurde jedoch zu lange ignoriert. Jetzt wird panikartig alles zu gemacht. Klopapier, Dosenfutter, Nudeln und tonnenweise Wasser wird gekauft. Mundschutz das non plus ultra. Reisen tabu. Warum passiert das alles? Weil die Leute sich nicht mehr richtig mit dem Thema auseinander setzen und die Situation nicht mehr einordnen können, – dies führt beispielsweise zu den Panikkäufen und auch zu den Pauschalisierung, wie beim Thema Klimawandel, wo beispielsweise der SUV Fahrer auf den Fleischesser oder auf den Vielflieger zeigt. Und jetzt sind die Reisetopia-Flieger auf einmal unverantwortlich wenn sie fliegen, weil jetzt sämtliche Staaten die Grenzen zu machen? Finde ich nicht ok, diese Verurteilung. Klar ist es schwierig, herauszufiltern bei dem Nachrichtenfluss und Infotainment was nun wichtig ist, aber bitte so herzuziehen finde ich nicht ok. Da dürften die Kritiker hier auch ihre eigene Wohnung nicht mehr verlassen in Anbetracht von Übertragungs-Risiken. Ich habe beispielsweise in den letzten 3 Tagen mehr Bemühungen, Desinfektionen bei meinen Flugreisen und in der Hotellerie erlebt (Check In mit Atemschutz und Handschuhen) als in meinem heimischen Supermarkt /Post oder bei mir im Mehrfamilienhaus.
    @PSF zu „Der nette Nebeneffekt von Corona war zudem ein massiver Preisverfall der örtlichen Hotels.“ … „Für alle mittlerweile fast weltweit gebeutelten Hotellerie-, Gastronomie- und Tourismusbetriebe muss dies wie blanker, verantwortungsloser und schliesslich egozentrischer Hohn klingen.“
    Ich habe viele Jahre selbst in der Hotellerie gearbeitet. In Krisenzeiten ist man froh über jede Buchung, auch zu Tiefstpreisen. Die Löhne in der Hotellerie sind bis auf wenige Ausnahmen weltweit niedrig. Mitarbeiter haben daher wenig Rücklagen privat und die Hotelmitarbeiter sind geplagt von Zukunftsängsten. Es gibt so gut wie keine Neubuchungen mehr!

    • Hallo Leander, danke für die differenzierte Meinung. Gerade das Thema, dass eben zum Zeitpunkt der Reise noch keine entsprechende Warnung von allen relevanten Stellen gab, ist für mich auch entscheidend – im Nachhinein ist natürlich immer einfacher zu sagen, dass man anders hätte handeln sollen. In eben jener Situation zu sein (eine kostenfreie Stornierung war nicht möglich, da es keine Reisewarnung gab) ist dann doch noch einmal etwas anderes.

    • Hallo Hans,

      ich verstehe deinen Einwand absolut, das ganze ist wirklich ein klassischer Fall von schlechtem Timing. Tatsächlich waren Moritz und ich (der den von dir erwähnten Artikel geschrieben hat) am Tag seiner Abreise völlig tiefenentspannt, was die Corona-Situation angeht. Das ganze hat sich innerhalb weniger Tage gedreht. Wenn du einer derjenigen warst, die bereits seit Wochen kommen gesehen haben, was da auf uns zurollt, gratuliere ich dir. Wir wussten allerdings die Situation zu diesem Zeitpunkt noch nicht so recht einzuschätzen. In Deutschland, genau wie in den USA war zu diesem Zeitpunkt noch alles mehr oder weniger in Ordnung, was sich dann schnell änderte. Der Turning-Point war das Einreiseverbot der USA, was alle schockiert hat und uns gezeigt hat, dass das ganze ernst ist und gerade Reisen ein relevanter Faktor sind. Stand heute würden wir wie im Artikel auch steht, niemandem mehr raten wild in der Gegend herumzureisen (wenn es denn überhaupt noch geht).
      Lange Rede, kurzer Sinn, wir alle inkl. Moritz nehmen die Situation sehr ernst, aber ganz ehrlich: Wer hätte Ende Februar oder Anfang März gesagt man darf nirgendwo mehr hinfliegen? Wahrscheinlich die wenigsten.

      • Danke an Jan und Moritz für eure Rückmeldung und die ehrlichen Worte. Aber die Arroganz von Jan: “Wenn du einer derjenigen warst, die bereits seit Wochen kommen gesehen haben, was da auf uns zurollt, gratuliere ich dir.” passt wiederum nicht so ganz! Und zu Moritz: “um zu sehen, dass man durch schnelles Handeln auch jetzt noch kurzfristig zurück nach Deutschland kommt – auch wenn die Ticketregeln das eigentlich nicht hergeben.” Stellt doch hier die Informationen zur Verfügung, da durch das Grounding und die verhängten Einreisesperren ja gerade das kaum noch möglich ist. Viele Grüße

      • Lieber Hans, ich verstehe, dass die aktuelle Situation rund um das Coronavirus sehr schwierig ist und es hier viele unterschiedliche Meinungen gibt. Ich denke, dass wir in dieser Zeit als Gesellschaft doch bestmöglich zusammenhalten sollten. So hoffe ich für alle Urlauber, die derzeit gestrandet sind, eben zum Großteil, weil sie diese Situation auch nicht so vorhergesehen haben, dass sie schnellstmöglich zurückkommen können! Zum Glück hat unsere Bundesregierung dazu eine Rückholaktion gestartet! Viele Grüße

    • Hallo Hans, auch ich möchte mich dazu gerne kurz äußern. Einmal in puncto Meinungspluralität in Hinblick auf Jans Artikel: Wir veröffentlichen auf reisetopia keine Einheitsmeinung, sondern auch Beiträge, welche die Meinung eines Autoren darstellen. In diesem Fall kommt zudem noch der zeitliche Verzug hinzu – Moritz wäre zwei Tage später sicherlich auch nicht mehr geflogen, aber da war die Situation eben eine andere.

      Zum anderen möchte ich doch sagen, dass ich nicht verstehe, was in diesem Artikel “Wahnsinn” oder auch “zur Schau stellen” sein sollte – wir veröffentlichen auf reisetopia seit jeher Reiseberichte und wollen Nutzern mit unseren Erfahrungen helfen – in diesem Fall auch denjenigen, die noch im Ausland gestrandet sind. Unser Team arbeitet extrem hart jeden Tag daran, alle wichtigsten Informationen zur aktuellen Situation bereitzustellen und mit Rat und Tat zu helfen. Auch dieser Beitrag von Moritz (mit der anfangs zugegebenermaßen unglücklichen Überschrift) ist sicherlich für den einen oder anderen hilfreich, um zu sehen, dass man durch schnelles Handeln auch jetzt noch kurzfristig zurück nach Deutschland kommt – auch wenn die Ticketregeln das eigentlich nicht hergeben.

      Von der Seitenlinie betrachtet fällt es im Nachhinein natürlich leicht zu sagen: “Das hätte man nicht machen sollen” und ich vermute, dass auch Moritz diesen Trip mit dem heutigen Wissen nicht mehr angetreten hätten – aber wie viele andere, konnte er letzten Montag nicht absehen, wie sich die Situation entwickelt, zumal es keinerlei Warnung einer der relevanten Stellen in Deutschland gab. Auf eben jene muss man sich meiner Meinung nach als Reisender verlassen können – so viel Vertrauen habe ich in unsere Institutionen.

  • Mein Mann ist am 29.02. nach SFO geflogen und wollte ursprünglich mit LH am Sonntag, den 15.03. wieder nach FRA fliegen. Da die Flüge bereits letzte Woche am Donnerstag für‘s WE gecancelt wurden, hat eine Freundin von uns, die am Airport arbeitet, meine Mann auf den UA Flug am Samstag umgebucht. Zur LH-Hotline war natürlich am Freitag kein Durchkommen.
    Nachdem gestern das RKI noch Kalifornien als Risikogebiet eingestuft hat, bleibt man Mann jetzt erstmal 14 Tage Zuhause und arbeitet nun neuerdings vom Homeoffice aus….

    • Nun ja, gerade aus Umweltbewusstsein wäre ich nicht für nur zwei Tage hingeflogen – aber ich glaube Greta wäre damit einverstanden, bei neuen Erkenntnissen über Corona und eine mögliche Ausweitung von Travel Bans weltweit so schnell es geht nach Hause zu kommen 🙂

  • Sich mit sowas zu brüsten ist schon irgendwie drüber. Hätte in dem Fall auf jeden Fall eine andere Überschrift gewählt, sorry.

    • Hey Stephan, danke für dein Feedback! In dem Artikel stellt Moritz ja sehr gut dar, dass er in die USA geflogen ist, als dieses Thema noch nicht so fortgeschritten war wie bisher und er sich ja auch umgehend wieder auf den Rückweg gemacht hat – was sehr löblich ist! Dass die Situation so schnell sich so drastisch verändert, konnte man kaum ahnen. Somit finde ich es einen tollen Einblick für alle Leser, der zeigt, dass wir als reisetopia Team zwar reiseverrückt sind, jedoch die Situation unterschätzt haben (wie viele andere Leute) und sie nun sehr ernst nehmen. Viele Grüße

      • Hallo Lena, ich stimme auch nach Deinem Versuch einer Erläuterung der Kritik von Stephan weiterhin vollumfänglich zu. Der Bericht mit der kritisierten Überschrift wurde ja wohl erst nach der Rückkehr von Moritz verfasst (wohl vor 2 Tagen). Meine Kritik geht aber noch einen Schritt weiter. Bei Moritz heißt es wörtlich: „Der nette Nebeneffekt von Corona war zudem ein massiver Preisverfall der örtlichen Hotels.“ Dieser Preisverfall passiert nicht trotz sondern wegen Corona. Was soll daran „nett“ sein? Für alle mittlerweile fast weltweit gebeutelten Hotellerie-, Gastronomie- und Tourismusbetriebe muss dies wie blanker, verantwortungsloser und schliesslich egozentrischer Hohn klingen.

      • Hey, ich verstehe in der Tat, dass man das falsch auffassen kann, so hat das Moritz nicht gemeint. Zum besseren Verständnis habe ich es etwas umgeschrieben, sodass es da keine weiteren Interpretationsfehler gibt. Viele Grüße und danke für den Hinweis!

      • Jeder vernünftige Mensch, der die Situation in China und in Italien verfolgte und Virologen im TV gehört hatte, hätte den Flug gecancelt! Sorry, das kann ich nicht nachvollziehen..,

      • Habt ihr ne Miles&more Nummer parat wo man es probieren kann? Wir kommen leider überhaupt nicht durch 🙈

      • Hallo Lena,
        irgendwas muss ja doch dran gewesen sein, sonst hätte man die Überschrift nicht angepasst. Ob das jetzt besser ist, lasse ich mal dahingestellt. Man muss nicht auf Teufel komm raus Content generieren. Es kommt nämlich zum Großteil auf den Inhalt an und der bringt mir in dem Fall einfach gar nichts. Ich lese normal nur Artikel, die mich interessieren, aber der Überschrift konnte ich nicht anders. Aber cooler Typ dieser Moritz.
        Konzentriert euch auf eure Kernthemen, das macht die Seite aus und deshalb lese ich die teilweise sehr guten Artikel.
        Beste Grüße

      • Hey Stephan, danke für deine Meinung dazu! Die Rubrik Reiseverrückt gibt es bei uns schon länger, siehe hier: https://reisetopia.de/stories/ Du darfst bitte nicht vergessen, dass es auch einige unserer Leser gibt, die genau wegen solchen Artikel bei reisetopia sind. Wir wollen hier weiterhin für jeden etwas bieten! Viele Grüße

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