The Knickerbocker New York ist Mitglied der Leading Hotels of the World und eines der modernsten Hotels in der US-Großstadt. Die Lage am Times Square spricht schon einmal grundsätzlich für das Hotel, aber auch ansonsten hat mich das Hotel überzeugt. Warum, lest Ihr in diesem ausführlichen Review.

Wenn man an New York denkt, kommen einem sicherlich auch schnell überhöhte Hotelpreise in den Sinn. Zwar ist auch das Knickerbocker alles andere als günstig, im Vergleich zu einigen anderen Luxushotels halten sich die Preise aber in Grenzen. Das mag unter anderem auch an der umstrittenen Lage liegen. Das Knickerbocker New York liegt direkt am Times Square und damit nicht weit weg von allen wichtigen Attraktionen der Stadt. Für Touristen meiner Meinung nach sogar eine tolle Location.

The Knickerbocker New York – die Buchung

Gebucht hatte ich das Knickerbocker New York über eine Freinacht im Leaders Club. Die tägliche Rate hätte bei etwa 400 Euro gelegen, fällt aber teilweise auch auf ein faires Niveau von knapp 200 Euro. Durch die Buchung über den Leaders Club gab es im Knickerbocker kostenfreies Frühstück, späten Check-out, ein doppeltes Upgrade sowie einen 100 US-Dollar Gutschein für Essen im Restaurant oder Room Service (Unlimited-Vorteil). Besonders in Erinnerung geblieben ist mir aber das coole Willkommensgeschenk.

The Knickerbocker New York Welcome Treatment

Wenngleich die Süßigkeiten allein vermutlich mehr als Kalorien hatten als ein Mensch am Tag aufnehmen kann, fand ich die Idee wirklich gelungen. Zur Zahlung der Hotelrechnung in den USA empfehlen wir eine Kreditkarte ohne Fremdwährungsgebühr, zum Beispiel das Barclaycard Platinum Double oder die DKB Kreditkarte.

The Knickerbocker New York – das Zimmer

Die Zimmer im The Knickerbocker New York sind allesamt topmodern. Das bedeutet nicht nur, dass die Einrichtung neu ist, sondern auch, dass der Stil extrem auf Futurismus getrimmt ist. Dominant sind entsprechend auch Grau- und Beigetöne.

The Knickerbocker New York Premier Room 4

Obwohl wir ein Premier Zimmer (die drittniedrigste Zimmerkategorie) erhielten, war der Raum aber noch relativ klein. Das ist allerdings auch die Regel in einem Hotel in New York. Neben einem großen Bett findet man zwei kleine Nachtische, ein Sofa und einen Schreibtisch neben dem auch der Fernseher angebracht ist.

The Knickerbocker New York Premier RoomThe Knickerbocker New York Premier Room 2

Das sehr schicke Bad bietet eine abgetrennte Dusche, eine abgetrennte Toilette und einen einfachen Waschtisch. Durch die Raumgestaltung kann man von einem offenen Bad, das man jedoch auch mit einer großen Schiebetür verschließen kann, sprechen.

The Knickerbocker New York Premier Room Bad 3The Knickerbocker New York Premier Room BadThe Knickerbocker New York Premier Room Bad 4

Der Ausblick auf den Times Square ist zudem eine ganz nette Ergänzung. Sagen muss man auch, dass das Zimmer sehr ruhig war und sich ganz einfach auf Knopfdruck perfekt abdunkeln lässt.

The Knickerbocker New York Premier Room Ausblick

Wer auf modernes Design steht, der kommt in den Zimmern des The Knickerbocker New York definitiv auf seine Kosten!

The Knickerbocker New York – das Frühstück

Äußert kreativ ist das Frühstück im The Knickerbocker New York, das bei unserem Aufenthalt à la carte serviert wurde. Die kontinentale Option besteht aus einem kleinen Brotkorb mit süßen Teilen, einem wirklich leckeren frisch gepressten Saft sowie einem Heißgericht nach Wahl.

The Knickerbocker New York FrühstückThe Knickerbocker New York Frühstück 2

Zusätzlich kann man sich weitere Gerichte auf der Karte aussuchen. Ich probierte das die Kombination aus frischen Beeren, Joghurt und Granola – sehr lecker.

The Knickerbocker New York Frühstück 3

Zudem fand ich den Service beim Frühstück sehr gut. Einzig das etwas dunkle Restaurant hat mich persönlich ein wenig gestört.

The Knickerbocker New York – das Abendessen

Das Knickerbocker wirbt mit einem prämierten Chef und einer außergewöhnlichen Küche. Wir ließen uns entsprechend die Chance nicht entgehen und probierten uns durch die Room Service-Karte. Die Preise sind, wie man sich vorstellen kann, im oberen Bereich angesiedelt. Die Qualität ist dafür aber auch bestechend.

The Knickerbocker New York Dinner

Egal ob die Schinkenplatte als Vorspeise, der Hamburger meiner Freundin oder der Heilbutt, den ich bestellte – alles war ausgezeichnet.

The Knickerbocker New York Dinner 2The Knickerbocker New York Dinner 3The Knickerbocker New York Dinner 4

Die Portionsgrößen empfand ich allerdings als etwas übersichtlich, aber auch das kennt man ja aus Luxushotels. Mit einem 100 US-Dollar Food & Beverage Credit lässt sich das aber natürlich auch besser verkraften. 😉

The Knickerbocker New York – die Erholung

Einen Pool hat das Knickerbocker leider nicht, auch ein Dampfbad oder eine Sauna sucht man vergeblich. Dafür darf man sich allerdings auf ein voll ausgestattetes Fitnessstudio freuen.

The Knickerbocker New York Gym 4

Mein persönliches Highlight: Es gibt einen Kühlschrank mit einer riesigen Auswahl an verschiedenen kalten Getränken, die perfekt zum Sport passen – natürlich kostenfrei.

The Knickerbocker New York Gym 5

Der Fitnessbereich im The Knickerbocker New York ist zwar etwas zu dunkel, aber dank guter Ausstattung für jegliches Training geeignet.

The Knickerbocker New York GymThe Knickerbocker New York Gym 3

Auch hier eine klare Empfehlung. Kurios ist allerdings, dass es sich um zwei verschiedene Räume handelt, die nicht direkt miteinander verbunden sind. Das kenne ich so nicht aus anderen Hotels.

The Knickerbocker New York – Fazit

Das Knickerbocker New York hat zweifelsfrei schicke und moderne Zimmer, sehr gutes Essen und einen gut ausgestatteten Fitnessbereich. Das alles hat mich aber nicht so sehr überzeugt wie die vielen Zusatzleistungen (tolles Willkommensgeschenk, kostenfreie Minibar, ein herzhafter Snack und Kaffee aus dem Deli zum Abschied) und der ausgezeichnete Service. So etwas habe ich bisher nur in den wenigsten Hotels erlebt. Grundsätzlich würde ich das Knick beispielsweise sofort dem InterContinental New York Times Square vorziehen. Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt!

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Autor

Moritz fliegt durchschnittlich an jedem dritten Tag und verbringt noch mehr Nächte in Hotels. Auf der Suche nach neuen Erlebnissen hat Moritz schon dutzende Airlines getestet und mehr als 100 Städte erkundet. Auf reisetopia lässt er Euch an seinen Erlebnissen & Tipps teilhaben!