Kaum ein Hotel in den Niederlanden hat ein solches Prestige wie das InterContinental Amstel Amsterdam. Bei Raten von rund 500 Euro pro Nacht für die niedrigste Zimmerkategorie ist das Hotel alles andere als günstig, dafür erwartet Euch aber perfekter Service und ein Hotel mit historischer Bedeutung!

Perfekt angebunden, liegt das Hotel am Rande des Zentrums am Fluss Amstel. Vom Bahnhof Centraal sind es 10 Minuten mit der U-Bahn bis zum Hotel. Dort angekommen erwarten einen bereits die freundlichen Mitarbeiter an der Tür. Der Check-in findet selbstverständlich im Sitzen statt, dort werden außerdem Getränke und Snacks angeboten.

InterContinental Amstel Amsterdam – die Suite

Für mich ging es dann in die Junior Suite mit der Nummer 301, auf dem 3. Stock mit Blick auf die Amstel. Dies habe ich auch im Voraus so angefragt, nachdem sich das Hotel per E-Mail nach meinen Wünschen erkundigt hatte.

Die Junior Suite im InterContinental Amstel machte ihrem Namen dann auch wirklich alle Ehre. Mit rund 50 Quadratmetern sind die Junior Suiten angenehm groß (bei diesen handelt es sich wohlgemerkt um die zweitniedrigste Zimmerkategorie), durch die hohen Decken wird das Raumgefühl außerdem noch verstärkt.

Ein komfortables Sofa, ein Sessel, diverse Beistelltischchen, ein Schreibtisch, ein Kleiderschrank sowie ein komfortables King Bed finden sich in der Junior Suite. Dabei sticht natürlich vor allem der Dekor ins Auge. Auch ich brauchte einen Moment, um mich an die pastellblaue Dekotapete zu gewöhnen. Zu gute halten muss man dem Hotel, dass die historischen Details gewahrt und gepflegt werden. So zum Beispiel die zahlreichen Vasen im Zimmer und die Uhr auf dem Nachttisch.

Besondere Erwähnung finden sollte hier noch die qualitativ hochwertige Illy Espressomaschine im Zimmer, eine willkommene Abwechslung zu den üblichen Nespresso Maschinen. Die Kapseln wurden selbstverständlich mehrmals täglich vom Housekeeping ersetzt.

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Die Aussicht auf die Amstel aus dem 3. Stock des InterContinental Amstel Amsterdam

Auch das geräumige Badezimmer hat nicht enttäuscht. Der Wasserdruck in der Regendusche war exzellent und auch die Pflegeprodukte sind von hochwertiger Qualität. Sowohl die Toilette als auch die Dusche sind durch Milchglastüren vom Badezimmer abgetrennt.

InterContinental Amstel Amsterdam – der Spa-Bereich

Das InterContinental Amstel Amsterdam verfügt außerdem über einen vergleichsweise großzügigen Spa-Bereich. Sowohl das Publikum, der Service als auch die Einrichtung versprühten Exklusivität. Der Pool hat eine angenehme Größe für ein Stadthotel. Im Sommer ist es natürlich genial, mit Blick auf die Amstel seine Bahnen zu schwimmen. Dann hat auch ein genialer Außenbereich mit Liegen direkt am Flussufer geöffnet.

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Unschön fand ich, dass Speisereste den Abend lang im Poolbereich rumstanden. Das sollte eigentlich nicht sein, zumal es dort genügend Personal gab. Die Mitarbeiter sind bis auf Abfrage der Zimmernummer auch nicht weiter in Erscheinung getreten. Der Bereich sollte am Wochenende eigentlich um 20 Uhr schließen, meiner Erfahrungen nach kann man aber ruhig etwas länger bleiben.

InterContinental Amstel Amsterdam – Fazit

Beim InterContinental Amstel Amsterdam handelt es sich um ein echtes 5-Sterne Luxushotel. Daran lassen weder Service noch Ausstattung Zweifel aufkommen.

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Das historische Ambiente hat mich persönlich begeistert, wenngleich sich sicherlich nicht jeder mit der Zimmereinrichtung anfreunden kann. Aber dafür ist das InterContinental Amstel Amsterdam wirklich einzigartig und überzeugt auch wegen dem herzlichen und aufmerksamen Service.

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Autor

Severin ist seit ein paar Jahren in der Vielfliegerszene aktiv. Angefangen mit regelmäßigen Daytrips nach ganz Europa hat es ihn immer weiter in die Welt getrieben. Auf reisetopia teilt Severin besonders seine Tipps, um günstig durch Europa zu fliegen!