Wenn man an eine Reise nach New York denkt, geht es meist um einen längeren Aufenthalt oder einen Zwischenstop von mehreren Tagen während einer längeren USA-Reise. Nicht so für mich, denn für mich ging es für nur 24 Stunden in den Big Apple. Warum Kurztrips manchmal die besten sind und ich es jederzeit wieder machen würde, lest Ihr in Reiseverrückt!

Von Hamburg über Kopenhagen und Düsseldorf nach New York

Die Geschichte beginnt mit einem nicht ganz so geplanten Flugpreis von airberlin (Gott hab sie sehlig), denn für nur 150 Euro ging es von Kopenhagen über Düsseldorf nach New York und wieder zurück. Ich hatte allerdings nur ein Wochenende zur Verfügung, sodass es Samstag losging und ich Montag wieder zurück sein würde. Zur Positionierung buchte ich einen One-Way Flug von Hamburg nach Kopenhagen mit SAS und für den Rückweg einen One-Way von Düsseldorf nach Hamburg, ebenfalls mit airberlin. Dies war günstiger als wieder von Kopenhagen nach Hamburg zu fliegen. Noch besser wurde meine Reiseplanung dadurch, dass mein Upgrade auf dem Hinflug von Düsseldorf nach New York bereits einige Wochen vor Abflug bestätigt wurde – für 25.000 Meilen ein genialer Deal!

airberlin Business Class Airbus A330 Seat

So ging es also einen Weg in Business Class, einen Weg in Economy Class für 150 Euro nach New York und zurück. Für meine eine Nacht in der Stadt entschied ich mich (rückblickend leider) für ein AirBNB, das leider weniger überzeugend war.

24 Stunden in New York

Nach einem mehr als entspannten Flug in der airberlin Business Class landete ich abends circa 19 Uhr am Flughafen JFK mit einem geplanten Rückflug um 21 Uhr am nächsten Tag. Per Uber ging es direkt in die Unterkunft und anschließend ins Bett. Durch die Zeitverschiebung war ich bereits um 5 Uhr morgens wieder wach und fuhr direkt in die Innenstadt. Ich hatte mir lediglich vorgenommen mir um 11 Uhr das Rockefeller Center und vor allem dessen Aussichtsterrasse anzuschauen und war ansonsten flexibel. Also schlenderte ich den ganzen Tag durch die Stadt, verbrachte einige Stunden im Central Park und genoss den Ausblick über die Skyline vom „Top of the Rock“.

top of the rock new york city

Nachdem ich am Nachmittag noch einen längeren Spaziergang entlang des gesamten Broadway von Norden nach Süden unternommen hatte, wurde es Zeit wieder zum Flughafen aufzubrechen. Nach einer quälenden Fahrt mit der U-Bahn erreichte ich den Flughafen wie gefordert drei Stunden vor Abflug und verbrachte die Wartezeit im American Airlines Admirals Club (damals keine sonderlich exklusive Erfahrung), bevor es an Bord ging.

Besonders amüsierend war anschließend der Moment, als die Crew vom Hinflug mich erkannte. Nach wenigen Minuten begrüßte mich die Purserin noch einmal persönlich mit einem Glas Champagner aus der Business Class und Schokolade, sehr nett!

Fazit zu diesem verrückten Kurztrip

Würde ich einen solchen Trip wieder machen? Jederzeit und das sogar ohne die Notwendigkeit einer Error Fare. Sicher ist dies nichts für jeden, ich hatte allerdings unglaublich viel Spaß. Neben der Tatsache, dass ich es sowieso liebe einfach durch die Gegend zu fliegen und Zeit an Flughäfen zu verbringen (an den richtigen Flughäfen und mit den richtigen Rahmenbedingungen natürlich), bietet New York ein perfektes Ziel für einen Tagestrip. Einfach nur den Spirit der Stadt für einen Tag zu genießen und durch die Hochhausschluchten zu schlendern, war mehr als genial. Zudem war natürlich auch die Mischung aus dem günstigen Preis und dem Upgrade in die Business Class sehr willkommen, denn mit zwei Transatlantikflügen in der Economy Class sieht die Sache dann in Sachen Anstrengung schon anders aus.

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Autor

Seit dem ersten Flug in der Business Class ist Jan besessen von Meilen & Punkten. Als Flug- und Reiseverrückter genießt er dabei den Weg ans Ziel mindestens genau so wie die schlussendliche Destination. Auf reisetopia gibt er Euch wichtige Tipps und hält Euch über aktuelle Deals auf dem Laufenden!

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