News

Marriott und Starwood stellen neues Loyalitätsprogramm vor

Das neue gemeinsame Loyalitätsprogramm von Marriott und Starwood wurde offiziell vorgestellt und bringt einige spannende Neuerungen. Insgesamt sind die Änderungen überraschend positiv.

JW Marriott Mussoorie

In den letzten Tagen gab es viele Gerüchte rund um das neue Loyalitätsprogramm von Marriott und Starwood. Heute wurde das neue Programm nun offiziell vorgestellt und bringt allen voran positive Neuerungen. Grundsätzlich hat Marriott für das neue Programm, dessen neuer Name erst 2019 vorgestellt werden soll, Ideen aus beiden Programmen genutzt und verschiedene Vorteile und Bedingungen zusammengeführt. Ab dem 1. August 2018 wird es nur noch einen Account geben, der aus bisherigen Marriott, Ritz-Carlton und Starwood Konten zusammengeführt wird.

Neues Programm hat insgesamt fünf Statuslevel

Bezüglich der Statuslevel ändert sich besonders für Mitglieder bei Marriott viel. Bislang gab es hier nur drei Statuslevel, zukünftig sind es fünf. Diese werden die folgenden Namen tragen:

  • Silber (mindestens 10 Nächte pro Jahr)
  • Gold (mindestens 25 Nächte pro Jahr)
  • Platinum (mindestens 50 Nächte pro Jahr)
  • Platinum Premier Elite (mindestens 75 Nächte pro Jahr)
  • Platinum Premier Elite Ambassador (mindestens 100 Nächte pro Jahr)

Damit orientiert sich Marriott allen voran an den bestehenden Levels bei Starwood, wobei mit Silber hier ein weiterer Status hinzukommt. Dennoch gibt es zwei relevante Veränderungen: Eine Qualifizierung für die jeweiligen Statuslevel ist nur noch über Nächte und nicht mehr über Aufenthalte möglich. Der höchste Status, Platinum Premier Elite Ambassador, hat zu den 100 Nächten zudem ein weiteres Kriterium: Ein Umsatz von mindestens 20.000 US-Dollar vor Steuern im Jahr. Damit müsst Ihr pro Nacht im Schnitt über 200 Euro bezahlen, um den Status mit 100 Nächten zu erreichen.

Die bestehenden Statuslevel in den beiden Programmen werden wie folgt übertragen:

Marriott Status Umwandlung

Interessant ist dabei besonders, dass bisherige Marriott Gold Mitglieder den Platinum Elite Status im neuen Programm erhalten und damit insgesamt mehr Vorteile genießen als bisher. Unklar ist allerdings, welcher Status für die Umwandlung herangezogen wird. Aktuell ist es möglich, durch die Verknüpfung des Starwood und Marriott Accounts einen Status in beiden Programmen zu erhalten. Ein SPG Platinum 50 Mitglied wird so zum Marriott Platinum und ein SPG Gold (unter anderem über die American Express Platinum Card erhältlich) zum Marriott Gold. Aktuell ist unklar, ob in diesem Fall der ursprüngliche Status oder immer der bessere Status umgewandelt wird.

Die neuen Vorteile des kombinierten Loyalitätsprogramms

Das neue Programm von Marriott und Starwood bietet zukünftig etwas mehr Vorteile als das bisherige Programm von Marriott, auch hier scheint man sich eher an Starwood zu orientieren.

Der neue Silber Status bietet die folgenden Vorteile:

  • 10 Prozent mehr Punkte
  • Late Check-out nach Verfügbarkeit
  • Besondere Hotline

Der neue Gold Status bietet zusätzlich die folgenden Vorteile:

  • 25 Prozent mehr Punkte
  • Late Check-out bis 14 Uhr nach Verfügbarkeit
  • Zusätzliche Punkte als Willkommensgeschenk
  • Ein Zimmer-Upgrade nach Verfügbarkeit (exklusive Suiten)

Der neue Platinum Status bietet zusätzlich die folgenden Vorteile:

  • 50 Prozent mehr Punkte
  • Garantierter Late Check-out bis 16 Uhr (nach Verfügbarkeit in Resorts)
  • Frühstück oder zusätzliche Punkte als Willkommensgeschenk
  • Ein Zimmer-Upgrade nach Verfügbarkeit (inklusive Suiten)
  • Zugang zur Executive Lounge
  • Jährliches Geschenk nach Wahl (z.B. fünf garantierte Suite-Nächte)

Der neue Platinum Premier Elite Status bietet zusätzlich die folgenden Vorteile:

  • 75 Prozent mehr Punkte
  • Weiteres jährliches Geschenk nach Wahl (z.B. fünf garantierte Suite-Nächte)

Der neue Platinum Premier Elite Ambassador Status bietet zusätzlich die folgenden Vorteile:

  • Ambassador Service
  • Your24 (Check-in und Check-out in einem beliebigen 24-Stunden-Rahmen), nach Verfügbarkeit

Insgesamt zeigt sich, dass die neuen Statuslevel recht ähnlich zu den alten bei Starwood sind und auch von der Benennung her diesen am nächsten kommen. Eine entscheidende Neuerung, die aus der oben genannten Tabelle nicht hervorgeht, ist die Erweiterung des kostenfreien Frühstücks.

marriott bonn frühstück

Dieses können Mitglieder ab dem Platinum Status zukünftig auch in Courtyard Hotels (bislang im Marriott-Programm von diesem Vorteil ausgenommen) und in Resorts (bislang ebenfalls ausgenommen) in Anspruch nehmen. Einzig bei Edition, Marriott Vacation Club, Ritz-Carlton, Gaylord Palms und Marriott Executive Apartments wird es diese Option auch zukünftig nicht geben.

Punkte sammeln im neuen Marriott Loyalitätsprogramm

Die größten Unterschiede zwischen den Programmen von Marriott und SPG gab es bislang beim Punkte sammeln. So waren die Punkte bei Starwood deutlich wertvoller, Mitglieder haben dafür deutlich weniger gesammelt. Ab August sammeln Mitglieder des neuen Programms einheitlich bei allen Ketten die folgenden Punktzahlen je nach Status:

  • 10 Punkte pro US-Dollar (ohne Status)
  • 11 Punkte pro US-Dollar (Silber)
  • 12,5 Punkte pro US-Dollar (Gold)
  • 15 Punkte pro US-Dollar (Platinum)
  • 17,5 Punkte pro US-Dollar (Platinum Premier)

Bislang erhielten Mitglieder bei Marriott zwischen 10 und 15 Punkten, werden in Zukunft also zumindest mit den beiden höchsten Statuslevel besser gestellt, bei Starwood gab es bislang zwischen 2 und 4 Punkten pro US-Dollar. Alle bisherigen Punkte werden im Verhältnis 1:3 automatisch in Punkte des neuen Programms übertragen. Dadurch verbessert sich also auch das Punkte sammeln für Mitglieder des früheren Starwood Programms signifikant. Im Schnitt, so heißt es seitens der Programmbetreiber, erhalten Mitglieder zukünftig im Schnitt 25 Prozent mehr Punkte.

Punkte einlösen im neuen Marriott Loyalitätsprogramm

Auch das Einlösen von Punkten verändert sich im neuen Loyalitätsprogramm von Marriott und SPG. Alle Hotels werden ab dem 1. August 2018 in einen komplett neuen Award Chart eingeordnet. Dieser bietet dann insgesamt acht Kategorien, wobei die höchste erst im Jahr 2019 eingeführt wird. Sobald es alle Level gibt, werden die Hotels in dieser Kategorien eingeteilt:

  • Kategorie 1: 7.500 Punkte pro Nacht
  • Kategorie 2: 12.500 Punkte pro Nacht
  • Kategorie 3: 17.500 Punkte pro Nacht
  • Kategorie 4: 25.000 Punkte pro Nacht
  • Kategorie 5: 35.000 Punkte pro Nacht
  • Kategorie 6: 50.000 Punkte pro Nacht
  • Kategorie 7: 60.000 Punkte pro Nacht
  • Kategorie 8: 85.000 Punkte pro Nacht (ab 2019)

Darüber hinaus wird Marriott ab 2019 auch noch sogenannte Peak- und Off-Peak-Awards einführen. Die Hotels der verschiedenen Kategorien kosten dann je nach Saison unterschiedliche Beträge:

  • Kategorie 1: 5.000 Punkte (Off-Peak) | 10.000 Punkte (Peak)
  • Kategorie 2: 10.000 Punkte (Off-Peak) | 15.000 Punkte (Peak)
  • Kategorie 3: 15.000 Punkte (Off-Peak) | 20.000 Punkte (Peak)
  • Kategorie 4: 20.000 Punkte (Off-Peak) | 30.000 Punkte (Peak)
  • Kategorie 5: 30.000 Punkte (Off-Peak) | 40.000 Punkte (Peak)
  • Kategorie 6: 40.000 Punkte (Off-Peak) | 60.000 Punkte (Peak)
  • Kategorie 7: 50.000 Punkte (Off-Peak) | 70.000 Punkte (Peak)
  • Kategorie 8: 70.000 Punkte (Off-Peak) | 100.000 Punkte (Peak)

Gerade in den ersten sechs Monaten des neuen Jahres ohne die Unterscheidung nach Saison und ohne die neue höchste Kategorie werden Einlösungen hoch attraktiv, besonders für Mitglieder von Starwood Preferred Guest. Bislang kosteten Einlösungen im SPG-Programm bis zu 35.000 Punkte in der höchsten Kategorie, in die neue Währung umgerechnet wären dies 105.000 Punkte.

marriott bonn pool

Bei Marriott Rewards lag die bislang höchste notwendige Punktzahl bei 45.000 Punkten, bei Ritz-Carlton Rewards bei 70.000 Punkten. Demnach wird es hier gerade nach Einführung der höchsten neuen Kategorie klare Verschlechterungen geben. Unklar ist allerdings noch, wie viele Hotels wirklich in die neue höchste Kategorie kommen. Besonders in den teureren Hotels löst sich eine Einlösung noch im Jahr 2018 aber sicher besonders.

Hotelpunkte können im selben Verhältnis übertragen werden

An einer sehr attraktiven Option, der Umwandlung von Punkten in Meilen bei Vielfliegerprogrammen wird sich vorerst nichts verändern. Zukünftig können Punkte des neuen Programms im identischen Verhältnis 3:1 (zuvor Verhältnis 1:1 von SPG Punkten in Airline Meilen) in Meilen bei mehr als 25 verschiedenen Fluggesellschaften, darunter auch Miles and More, umgewandelt werden. Auch die Buchung attraktiver Marriott Hotel + Flug Pakete bleibt im selben Verhältnis erhalten. Insgesamt profitieren also Mitglieder beider Programme davon, dass die beiden Optionen zusammengelegt werden und zukünftig von einem Account mit derselben Attraktivität genutzt werden können.

Lifetime Status wird für beide Programme vereinheitlicht

Positiv sind auch die Änderungen hinsichtlich des Lifetime Status im neuen Programm von Marriott und Starwood. Alle bereits gesammelten Nächte und Statusjahre aus beiden Programmen zählen weiterhin und werden sogar zusammengerechnet. Die vier Lifetime-Statuslevel sehen dabei zukünftig wie folgt aus:

  • Lifetime Silver Elite (mindestens 250 Nächte, mindestens 5 Jahre Status)
  • Lifetime Gold Elite (mindestens 400 Nächte, mindestens 7 Jahre Gold Status)
  • Lifetime Platinum Status (mindestens 600 Nächte, mindestens 10 Jahre Platinum Status)

Bei allen Statusleveln gelten alle Vorteile des jeweiligen Statuslevel mit Ausnahme des jährlichen Geschenks nach Wahl (Suite Upgrades). Zusätzlich verfallen Punkte generell nicht mehr. Die Umwandlung bisheriger Lifetime Status erfolgt nach diesem Muster:

  • SPG Lifetime Gold -> Lifetime Gold Elite
  • SPG Lifetime Platinum, Marriott Lifetime Gold, Marriott Lifetime Platinum -> Lifetime Platinum Elite

Insgesamt ist diese Änderung durchaus positiv zu sehen, besonders da die gesammelten Nächte bei beiden Programmen zusammengezählt werden. Manch einer kommt so möglicherweise deutlich schneller zum Lifetime Status als bisher gedacht.

Fazit zum neuen Programm von Marriott und Starwood

Der neue Name ist noch nicht geklärt und einige Fragen bleiben offen, besonders was mit Statusinhabern über die Amex Platinum Card passiert. Dennoch steht bereits jetzt fest, dass das neue Programm überraschend großzügig daherkommt und einige attraktive Möglichkeiten bietet. Sowohl bisherige Marriott als auch bisherige SPG Statusmitglieder sollten insgesamt profitieren. Die Einlösung von Punkten könnte sich ab dem Jahr 2019 und den weiteren anstehenden Änderungen allerdings etwas verschlechtern, zumindest für bisherige Marriott Statusmitglieder. Dennoch ist das neue Programm insgesamt als positiv zu bewerten.

Moritz

Moritz fliegt durchschnittlich an jedem dritten Tag und verbringt noch mehr Nächte in Hotels. Auf der Suche nach neuen Erlebnissen hat Moritz schon dutzende Airlines getestet und mehr als 100 Städte erkundet. Auf reisetopia lässt er Euch an seinen Erlebnissen & Tipps teilhaben!

Ihr habt eine Frage? Schreibt einfach an moritz@reisetopia.de!

Lust auf mehr reisetopia Artikel? Dann folgt uns:

14 Antworten »

  1. 5 zum Preis von 4 ist auf der Marriott Seite bestätigt. War irendwo auf der „spend points“ Detailseite.

    Dachte auch im ersten Moment, dass alles ganz schlimm ist. Auf den zweiten Blick wirkt es durchdacht und solide. Fraglich bleibt allein die Eingruppierung der Hotels.

    • Hallo Chris, danke für die Info! Damit bleibt eine Einlösung durchaus auch weiterhin attraktiv 🙂 Besonders bis Ende des Jahres werden die Einlösungen teilweise wirklich unglaublich spannend, weil es die neue höchste Kategorie noch nicht gibt!

  2. Weiß jemand wie im Jahr 2018 die Nächte aus beiden Programmen gezählt werden. Nehmen wir an die Konten sind verknüpft, werden dann die Nächte addiert?

    • Hallo Johannes, alle Nächte werden zusammengezählt. Wenn du z.B. in 2018 30 Nächte bei Marriott und 20 Nächte bei SPG hast, bekommst du insgesamt den neuen Platinum Status für 2019.

  3. zu welchem Status wird denn United Premier gematched? Bislang bekam man den Marriott Gold. Der Gold Status ist jetzt allerdings überhaupt nichts mehr wert, früher gab´s Frühstück.

    • Nach mir aktuell vorliegenden Informationen werden die Kreditkarten- und Vielflieger-Status (über Amex Platinum, United etc.) “entwertet” und in Zukunft zum wenig attraktiven Gold Status. Das ist zwar noch nicht bestätigt, scheint aber aktuell die realistischere Option – leider.

  4. Den Lifetime Platinum nun von 500 auf 600 hochzuschrauben sehe ich alles andere als positiv. Persönlich liege ich bei 420 – sehe aber keine Notwenigkeit nun noch schnell 80 Nächte in 2017 runterzureißen – ich kehre dem Programm den Rücken da ich auch die Umwandlung der Punkte und die neuen Awardpreise unverschämt finde. Weiterhin denke ich auch dass die Einlösemöglichkeit der Punkte von 5 Nächten zum Preis von 4 Klangheimlich verschwunden ist – ich lese hiervon nämlich nichts. Alles in allem alles andere als positiv.

    • Hallo Frank, also grundsätzlich finde ich die 100 zusätzlichen Nächte durchaus in Ordnung, gibt es zukünftig doch fast doppelt so viele Hotels wie bisher. Zudem werden ja alle Nächte bei Marriott und SPG zusammengezählt, wodurch insgesamt vermutlich sehr viele Leute eher profitieren als verlieren werden.

      Da du von einer Umwandlung bei Punkten sprichst, kommst du vermutlich von Starwood? In diesem Fall verstehe ich die Kritik an den Awardpreisen nicht, diese werden für bisherige SPG-Mitglieder nämlich fast durch die Bank attraktiver, nur die bisher (durch den großzügigen Transfer enorm billigen) Marriott-Häuser werden teurer. Das ist zwar keine schöne Änderung, aber zumindest bis Ende 2018 ohne die höchste Kategorie und ohne Peak-Pricing durchaus noch sehr attraktiv.

      Übrigens: 5 für 4 soll bleiben, es gibt hierzu noch keine offizielle Ankündigung, diese Info habe ich allerdings auf verschiedenen Plattformen recherchiert.

  5. Lange erwartet, dass die drei Programme zusammengelegt werden, am Ende aber von den Anforderungen um einen Platinumstatus zu halten für mich persönlich eher enttäuschend, da hier die Massstäbe von Marriott angewendet werden und nicht die von SPG. Ich war bisher SPG Platinumkunde, werde aber wohl mittelfristig dem Program den Rücken zu kehren. Gerade in Europa stimmt das Verhältnis in vielen Häusern nicht (sei es Sheraton oder auch Marriott), da sie abgewohnt sind und Renovierungen überfällig sind, dazu noch die hohen Anforderungen für den Status nun.
    Ich werde wohl einen Statusmatch Richtung Hilton machen und parallel habe ich noch mein Radisson Platinum laufen.

    • Für den Platinum Status verändert sich doch bezüglich der Ansprüche abgesehen vom Kriterium der Stays, das ab 2019 abgeschafft wird, nichts? Bislang brauchte es für den SPG Platinum ebenfalls 50 Nächte und für die beiden höheren Status 75 bzw. 100 Nächte. Es stimmt zwar, dass nicht alle Hotels der beiden Ketten in Europa wirklich toll sind, aber das Gras ist auf der anderen Seite leider auch nicht viel grüner. Ich bin selbst Hilton Diamond und Radisson Rewards Gold und bin auch hier keineswegs immermit den Hotels zufrieden.

  6. Ich bin auch sehr gespannt, wie das mit dem Status über die AMEX Platinum werden wird. Ich habe darüber SPG und Marriott Gold erhalten und konnte 2x im Marriott gut vom enthaltenen Lounge Zugang profitieren. Ich hoffe das bleibt so.

    • Das klingt auf dem Papier zwar “schlechter”, ändert theoretisch aber nichts. Bislang brauchte man für den Marriott Gold 50 Nächte, jetzt braucht man für den Marriott Platinum ebenfalls 50 Nächte, es verändert sich also eigentlich nichts. Der SPG Platinum (ebenfalls 50 Nächte) bot im Prinzip zuvor auch mehr oder weniger dieselben Vorteile.

Kommentar verfassen