Die InsideCard Visa oder auch einfach Inside Card ist eine Prepaid-Kreditkarte, die komplett ohne jegliche Bonitätsprüfung beantragt werden kann. In diesem ausführlichen Ratgeber zeigen wir, welche Vor- und Nachteile die Karte hat und worauf es zu achten gilt!

InsideCard

  • Prepaid Kreditkarte mit voller Kostenkontrolle
  • Individuelles Design auf Wunsch
  • Ablehnung des Antrages sehr unwahrscheinlich

Grundsätzlich beschreiben die Macher der InsideCard diese als eine Debitkarte. Genauso wie aber auch die anderen Karten der payango GmbH ist die InsideCard eigentlich eine Prepaid-Kreditkarte. Das heißt, dass zuerst Geld auf die Karte eingezahlt werden muss und danach alle Abbuchungen automatisch aus dem Guthaben erfolgen. Auf den ersten Blick unterscheidet die InsideCard also nicht allzu viel von anderen Modellen in diesem Bereich wie etwa die Prepaid-Ausführungen der HypoVereinsbank Kreditkarte oder der Sparkasse Kreditkarte.

Welche Vorteile hat die InsideCard Visa?

Die InsideCard Visa hat allen voran den entscheidenden Vorteil, dass sie ohne eine Bonitätsprüfung beantragt werden kann. Ihr kommt also auch dann an die Prepaid-Kreditkarte, wenn Ihr mit Problemen bei der Schufa zu kämpfen hat. Ein schlechter Schufa-Eintrag ist damit keine Einschränkung mehr für Euren Weg zur Kreditkarte, was sicherlich ein positives Kriterium ist. Dies hat die InsideCard gleichzeitig aber auch mit anderen Prepaid-Kreditkarten zu tun, denn bei diesen findet auf Grund des begrenzten Risikos für Banken selten eine Bonitätsprüfung statt. Dadurch ist es auch nicht notwendig, Gehaltsnachweise oder andere Dokumente an die Bank zu übermitteln.

Dies führt auch dazu, dass die InsideCard Visa vergleichsweise schnell ausgegeben wird. Wenn Ihr online bei der Beantragung das VideoIdent-Verfahren wählt, wird die Karte üblicherweise innerhalb von sieben Tagen zugesendet und aktiviert, sodass Ihr direkt mit Euren Zahlungen loslegen könnt. Auch die Aufladung funktioniert bei der Inside Kreditkarte vergleichsweise einfach. Ihr erhaltet eine IBAN für die Aufladung und könnt simpel von Eurem bestehenden Girokonto Geld auf dieses überweisen. Wenn es einmal ganz schnell gehen soll, könnt Ihr auch den Service Sofortüberweisung nutzen und könnt dann innerhalb von wenigen Minuten über das Guthaben auf der Karte verfügen und die InsideCard für Zahlungen im In- und Ausland einsetzen.

InsideCard weltweit
Die InsideCard kann weltweit für Zahlungen und Abhebungen eingesetzt werden

In puncto Vorteile ist ansonsten noch zu erwähnen, dass die Inside Card natürlich ohne die übliche Überschuldungsgefahr von Kreditkarten daherkommt. Während bei üblichen Kreditkarten, auch bei kostenlosen Kreditkarten, immer eine gewisse Gefahr vorliegt, ist dies bei Prepaid-Kreditkarten anders. Dadurch, dass Ihr das Guthaben der Karte immer aufladen müsst und nur so viel Geld ausgeben könnt wie auf der Kreditkarte vorhanden ist, begebt Ihr Euch in keinerlei Gefahr, anders als etwa bei der wenig transparenten Gebührenfrei Mastercard Gold oder der Consors Finanz Mastercard. Eine versteckte Überschuldung oder schlichtweg ein Verlust des Überblicks kann so nicht passieren, zumal Ihr alle Zahlungen direkt im Online-Banking nachvollziehen könnt. Auch einen oftmals hohen Zinssatz für die sogenannte Teilzahlung – also eine verspätete Rückzahlung – gibt es bei der InsideCard nicht.

Genauso wie auch die PayangoCard, gibt es die InsideCard zudem nicht nur in einem Standarddesign, sondern auch in besonderen individuellen Designs. Ihr könnt bei der Beantragung gegen eine minimale Gebühr von nur fünf Euro auswählen, dass Ihr lieber ein eigenes Design für die Kreditkarte möchtet. Dies ist ein durchaus fairer Service und zweifelsfrei ein Vorteil, wenn Ihr auf der Suche nach einer individuellen Kreditkarte seid. Möglich ist dies zudem nur bei wenigen anderen Kreditkarten in Deutschland

Welche Nachteile hat die Inside Card?

Wer sich für die Inside Card entscheidet, der sollte wissen, dass eine Prepaid-Kreditkarte üblicherweise nicht nur Vorteile hat. Das wissen sicherlich auch diejenigen, die auf eine entsprechende Karte von einer Filialbank, also beispielsweise die Volksbank Kreditkarte oder auch die Sparda-Bank Kreditkarte setzen. Die bessere Kostenkontrolle ist ein klarer Vorteil, dafür hat man aber deutlich mehr Aufwand, da man sich immer selbst um Aufladungen kümmern muss. Dazu kommt, dass Ihr die finanzielle Freiheit verliert, die eine Kreditkarte üblicherweise mit sich bringt. Anstatt von einem zusätzlichen Kreditrahmen und damit mehr Spielraum zu profitieren, müsst Ihr sogar zuerst “bezahlen”, in dem Ihr die Kreditkarte aufladet und könnt erst dann Geld ausgeben.

Bedenkt Ihr nun, dass andere Kreditkarten wie etwa die Barclaycard Visa Euch bis zu 55 Tage finanziellen Spielraum für Zahlungen bringen, ist diese Einschränkung bei der InsideCard sicherlich eine relevante Erwähnung wert. Diese Abwägung zwischen einer Prepaid- und einer regulären Kreditkarte solltet Ihr allerdings auf jeden Fall vor der Beantragung vornehmen. Zumal es mit sogenannten Debitkarten auch noch eine zusätzliche Alternative gibt. Nach diesem Muster funktionieren etwa die N26 Mastercard, die Fidor SmartCard oder auch die o2 Kreditkarte. Anstatt einen konkreten Kreditrahmen zu haben, werden hier alle Zahlungen direkt vom Girokonto abgebucht. Die Verschuldungsgefahr wird so gebannt, dafür spart man sich den Aufwand von Aufladungen.

InsideCard Gebühren
Die Gebühren auf Reisen halten sich bei der Inside Card in Grenzen

Ansonsten solltet Ihr natürlich nicht außer Acht lassen, dass die Inside Card in Hinblick auf die Kosten nicht unbedingt die beste Karte in Deutschland ist. Auch hier solltet Ihr im Blick haben, dass die Bedingungen bei Prepaid-Kreditkarten im Verhältnis meist generell deutlich weniger attraktiv sind als bei anderen Karten. Dennoch ist eine Jahresgebühr von 25 Euro, die auch im ersten Jahr anfällt, nicht unbedingt ohne. Dazu kommt, dass Ihr für Abhebungen jeweils eine Gebühr von 2 Prozent, jeweils aber mindestens 2,50 Euro bezahlen müsst. Zahlungen in Fremdwährungen sind mit einer Gebühr von 1,5 Prozent belegt. Als Kreditkarte für das Ausland ist die InsideCard damit nur begrenzt geeignet, wenngleich die Gebühren gegenüber konkurrierenden Modellen nicht allzu hoch sind.

Gleichzeitig schneidet die Inside Card gegenüber anderen Prepaid-Kreditkarten auch nicht allzu schlecht ab, weil etwa Aufladungen komplett kostenlos sind und auch keine zusätzliche Aktivierungsgebühr anfällt. Auch die Gebühren im Ausland sind nicht allzu hoch. Etwa liegen die Fremdwährungsgebühr und auch die Abhebegebühr der InsideCard insgesamt unterhalb der Gebühren von Karten wie der Deutschland-Kreditkarte oder auch der Hanseatic Bank GenialCard. Dafür bieten die beiden genannten noch zusätzliche Vorteile und sind eine kostenlose Kreditkarte. Die InsideCard ist dagegen eine reine Zahlungskarte, die weltweit an allen Akzeptanzstellen von Visa genutzt werden kann, allerdings eben keine zusätzlichen Vorteile bietet wie andere Karten aus unserem Kreditkarten Vergleich.

Für wen lohnt sich die Inside Card Visa?

Die Inside Card Visa ist sicherlich kein Produkt für jedermann. Vielmehr ist die Karte allen voran dann konkret dann zu empfehlen, wenn Ihr auf Grund von einer ausbaufähigen Bonität Schwierigkeiten habt an eine andere Kreditkarte zu kommen. Gleichzeitig ist die InsideCard auch immer dann eine gute Wahl, wenn Ihr schlichtweg eine Karte ohne jedes Risiko und mit voller Kostenkontrolle sucht. Auch zur Begrenzung des Risikos bei der Mitnahme auf Fernreisen ist die Inside Card grundsätzlich gut geeignet und überzeugt hier zumindest im Vergleich zu anderen Prepaid-Kreditkarten dadurch, dass die Gebühren für Abhebungen und Zahlungen in anderen Währung als dem Euro nicht übertrieben sind.

Bei einer umfassenden Betrachtung ist aber auch der Hinweis notwendig, dass es Kreditkarten gibt, die was das Preis-Leistungsverhältnis angeht, einfach besser sind. Hierbei handelt es sich dann allerdings eben nicht um Prepaid-Kreditkarten, sondern konkret um Karten mit Kreditrahmen. Das heißt nicht zwingend, dass immer eine scharfe Bonitätsprüfung notwendig ist, wie das Beispiel der Gebührenfrei Mastercard Gold zeigt. In jedem Fall solltet Ihr die verschiedenen Optionen miteinander vergleichen und dann für Euch die richtige Entscheidung treffen, um eine Karte zu finden, die zu Eurem Zahlungsverhalten passt, ohne gleichzeitig ein Risiko darzustellen. Wer grundsätzlich eher konservativ eingestellt ist, kann dabei mit der Inside Card nicht allzu viel falsch machen.

Welche Alternativen gibt es zur InsideCard?

Wie bereits angesprochen, ist die Inside Card sicherlich nicht die perfekte Kreditkarte im Preis-Leistungssinne. Wer dahingeht eine wirklich hervorragende Kreditkarte sucht, sollte daher allen voran die folgenden Optionen im Blick haben:

Die DKB Kreditkarte kommt genauso wie die comdirect Kreditkarte oder ING Kreditkarte auch für diejenigen in Frage, die keine perfekte Bonität haben. Auch jüngere Leute, etwa Studenten, könnt an diese Karte kommen. Zusätzlich zu Kreditkarte gibt es auch noch ein kostenloses Girokonto, wodurch Ihr sogar eine komplett kostenfreie Kombination erhaltet. Die Konditionen sind dabei insgesamt auch noch einmal besser als bei der InsideCard Visa. So sind Abhebungen in allen Fällen komplett kostenfrei möglich, teilweise gibt es dazu noch weitere Vorteile. Dies gilt im Übrigen auch die Santander 1plus Visa Card, die zu den besten Karten auf dem deutschen Markt gehört. Die kostenlose Kreditkarte bietet eigentlich alles, was man sich von einer Reise-Kreditkarte wünschen kann. Die Bonitätsprüfung ist aber etwas schwieriger und auch versteckte Kosten solltet Ihr hier im Blick behalten. An dieser Stelle könntet Ihr sogar von der flexiblen Rückzahlungsoption der Genial Card profitieren, die darüber hinaus ebenso keinerlei Kosten verursacht.

Kommt es Euch nicht nur auf die Jahresgebühr an, gibt es in Deutschland auch einige Kreditkarten, die ein gutes Verhältnis zwischen Preis und Leistung bieten. Die besten Optionen sind hierbei die folgenden:

Das Barclaycard Platinum Double ist im Prinzip der beste Allrounder: Im ersten Jahr ohne Jahresgebühr, generell ohne Gebühren für Abhebungen und Zahlungen in Fremdwährungen sowie ein umfangreiches Versicherungspaket – besser geht es nicht. Ganz so attraktiv sind die Miles & More Kreditkarte Gold und die American Express Gold Card leider nicht, dafür handelt es sich aber um Kreditkarten zum Meilen sammeln. Dies kann sich in bestimmten Fällen ebenfalls sehr lohnen.

Fazit zur InsideCard

Die InsideCard Visa kann eine gute Kreditkarte sein für all diejenigen, die auf der Suche nach einer Prepaid-Kreditkarte ohne finanzielle Gefahren und allen voran auch ohne Bonitätsprüfung sind. Die Bedingungen sind allen voran als fair einzustufen und auch die Beantragung im Internet ist simpel und ohne Fallstricke ausgestattet. Sofern Ihr allerdings nicht unbedingt auf eine Prepaid-Kreditkarte setzen möchtet, findet Ihr insgesamt etwas bessere Alternativen in puncto Preis-Leistung.

Häufig gestellte Fragen zur InsideCard

Brauche ich zur Beantragung der InsideCard eine Bonitätsprüfung?   +

Die InsideCard Visa hat allen voran den entscheidenden Vorteil, dass sie ohne eine Bonitätsprüfung beantragt werden kann. Ihr kommt also auch dann an die Prepaid-Kreditkarte, wenn Ihr mit Problemen bei der Schufa zu kämpfen hat. Ein schlechter Schufa-Eintrag ist damit keine Einschränkung mehr für Euren Weg zur Kreditkarte.

Wie lade ich Geld auf die InsideCard?   +

Die Aufladung funktioniert bei der Inside Kreditkarte vergleichsweise einfach. Ihr erhaltet eine IBAN für die Aufladung und könnt simpel von Eurem bestehenden Girokonto Geld auf dieses überweisen. Wenn es einmal ganz schnell gehen soll, könnt Ihr auch den Service Sofortüberweisung nutzen und könnt dann innerhalb von wenigen Minuten über das Guthaben auf der Karte verfügen und die InsideCard für Zahlungen im In- und Ausland einsetzen.

Wie hoch sind die Gebühren bei der InsideCard?   +

Die InsideCard kommt mit einer Jahresgebühr von 25 Euro, die auch im ersten Jahr anfällt. Dazu kommt, dass Ihr für Abhebungen jeweils eine Gebühr von 2 Prozent, jeweils aber mindestens 2,50 Euro bezahlen müsst. Zahlungen in Fremdwährungen sind mit einer Gebühr von 1,5 Prozent belegt.

Lust auf mehr reisetopia Artikel? Dann folgt uns: