Bei Miles & More kann man ohne großen Aufwand und ohne allzu große Kosten jedes Jahr enorm viele Meilen sammeln. Wie das geht, zeige ich Euch in meinem Rückblick auf 2019 mit über 150.000 Miles & More Meilen in nur einem Jahr!

Es gibt viele verschiedene Strategien, um Meilen bei Miles & More zu sammeln. Dabei spielen natürlich zum einen immer auch Flüge eine Rolle, zum anderen geht es aber um allerlei verschiedene Dinge, die nichts mit dem Fliegen zu tun haben. In diesem Artikel will ich Euch deshalb auch zeigen, wie ich es ohne jeden Flug und ohne großen Kosten geschafft habe, mein Meilenkonto um knapp 150.000 Miles & More Meilen zu füllen – und damit genug für drei Meilenschnäppchen in der Business Class!

Viele zehntausend Meilen mit der Miles & More Kreditkarte

Ich spreche bewusst davon, dass es keine großen Kosten gibt, denn die Miles & More Kreditkarte kostet beispielsweise eine monatliche Gebühr, auch wenn diese als FTL bei nur 70 Euro (?) im Jahr liegt, ist sie doch erwähnenswert. Doch der Gegenwert, der sich durch die Karte für mich ergibt, ist deutlich größer. Über ganz normale Umsätze habe ich im vergangenen Jahr mehr als 50.000 Meilen gesammelt. Wie ist das möglich? In dem ich wirklich so gut wie alles Mögliche mit der Kreditkarte bezahle und dank der Business-Variante von einer Meile für jeden Euro Umsatz profitiere.

Ich nutze die Kreditkarte nicht nur im Alltag für alle Zahlungen, sondern auch für alle Überweisungen. So komme ich auch deshalb auf die 50.000 Meilen, weil ich jeden Monat die gemeinsame Miete meiner Wohnung über die Kreditkarte (mit einer Aufladung über das Online-Konto Revolut) bezahle und dasselbe auch für alle anderen Rechnungen tue. In diesem Jahr bin ich auf Sondereffekte zudem auf besonders hohe Kosten gekommen, etwa durch die Einrichtung meiner Wohnung oder eine größere Rückzahlung meines Studiendarlehens. Doch auch ohne diese Effekte wäre ich sicherlich auf knapp 40.000 Meilen gekommen – allein das reicht für ein Meilenschnäppchen in der Business Class.

Lufthansa Miles and More Kreditkarte

Doch die Miles & More Kreditkarte hat mir nicht nur über normale Umsätze viele Meilen gebracht, eine relevante Rolle haben auch verschiedene Boni gespielt: So habe ich noch einmal mehr als 5.000 Meilen dadurch gesammelt, dass ich für Zahlungen bei Hilton zusätzliche Meilen bekommen habe (hier gibt es für jeden Euro Umsatz eine Meilen oben drauf). Zudem gab es eine Aktion, die in einem Monat doppelte Meilen auf bis zu 6.000 Euro Umsatz gebracht hat. Da ich bewusst auf diese Aktion gewartet habe, konnte ich den gesamten Bonus mitnehmen und so noch einmal 6.000 Meilen sammeln.

Übrigens: Noch nicht einmal eingerechnet ist in diesem Fall ein Willkommensbonus. Wenn Ihr die Kreditkarte noch nicht habt, könnt Ihr diese beispielsweise aktuell mit 15.000 Meilen Bonus beantragen – damit würdet Ihr im ersten Jahr mit vergleichbaren Ausgaben wie den meinen sogar noch mehr Meilen sammeln! Obwohl genannte 50.000 Meilen sicherlich eine stattliche Menge sind, ist das natürlich noch lange nicht alles, denn nach oben gibt es keine Grenze, wie viele Meilen Ihr mit Hilfe von Kreditkartenumsätzen generieren könnt!

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  • 4.000 Meilen Bonus über reisetopia
  • Unbegrenzte Gültigkeit der Miles and More Meilen
  • Meilen sammeln mit jedem Euro Umsatz
  • Reiserücktrittskosten-Versicherung
  • Auslandsreise-Krankenversicherung
  • Mietwagen-Vollkasko-Versicherung
  • Kostenloser Avis Prefered Status
Moritz Lindner
Dank Willkommensbonus und Stopp des Meilenverfalls die ideale Kreditkarte für Miles & More Sammler

Knapp 75.000 Meilen dank der Nutzung von Payback

Die Nutzung der Miles & More Kreditkarte war für mich nur einer der Aspekte, der mir viele Meilen gebracht hat. Über das Jahr verteilt habe ich knapp 75.000 Miles & More Meilen durch die Nutzung von Payback gesammelt. Das Beste daran: Knapp 15.000 Punkte waren ein Bonus für die Umwandlung (im November gab es 25 Prozent zusätzlich zur Umwandlung im Verhältnis 1:1), sammeln musste ich nur den Rest. Genutzt habe ich dafür verschiedene eCoupons bei regelmäßigen Einkäufen, aber auch verschiedene Aktionen bei Online-Händlern, die jeweils noch einmal eine attraktive Anzahl an zusätzlichen Punkten gebracht haben.

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Außerdem habe ich insgesamt drei Abos über den Leserservice der Deutschen Post (diese Möglichkeit gibt es 2020 leider nicht mehr) verschenkt und dadurch insgesamt knapp 20.000 Punkte gesammelt, hier sind zudem Kosten von knapp 270 Euro entstanden. Da ich allerdings sowieso ein passendes Geschenk gesucht habe, sehe ich diese Kosten nicht unbedingt als problematisch an. Ansonsten lohnt es sich die Payback Karte einfach immer zu zücken, wenn sie akzeptiert wird und zudem aktiv nach eCoupons oder Sonderaktionen mit verschiedenen Partnern Ausschau zu halten. So konnte ich etwa hier und da komplett kostenlos ein paar hundert Punkte mitnehmen.

Über 10.000 Meilen mit Hotelbewertungen bei Holidaycheck

Ein weiterer wichtiger Posten beim Sammeln von Meilen war für mich im letzten Jahr die Nutzung von Holidaycheck. Nun bin ich natürlich besonders viel unterwegs, aber für knapp 70 Bewertungen bei Holidaycheck konnte ich so allein über 10.000 Meilen ohne jegliche Kosten sammeln. Der zeitlich Aufwand für die maximal zehn Bewertungen im Monat, die vergütet werden, hält sich in Grenzen, sodass ich dafür knapp eine halbe Stunde einplanen würde. Dank verschiedener Promos gab es in einigen Monaten zudem zwischen 150 und 200 Meilen statt der üblichen 100 Meilen, sodass sich das Konto in diesem Monat noch einmal schneller gefüllt hat.

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Allen durch Hotelbewertungen gab es in diesem Jahr über 10.000 Meilen

Gerade wenn man bedenkt, dass für diesen Weg zum Meilen sammeln gar keine Kosten anfallen und der Aufwand auch nicht groß ist, sollte man Holidaycheck auf jeden Fall nicht links liegen lassen – besonders wenn man bedenkt, wie viel Miles & More Meilen wert sein können.

Mehr als 1.000 Meilen mit der Miles & More Finance Plus App

Bei der Recherche für diesen Artikel ist mir überraschend aufgefallen, dass ich über 1.000 Meilen im letzten Jahr kostenlos über die Finance Plus App gesammelt habe. Hier habe ich einfach nur einmal ein Konto hinterlegt und bekomme seitdem jeden Monat zwischen 100 und 200 Meilen auf mein Konto. Auch wenn man natürlich einige Daten preisgibt, finde ich den Ertrag in Meilen doch recht attraktiv. Besonders dann, wenn man bedenkt, dass man keinerlei Aufwand damit hat. Ich habe die App beispielsweise schon lange gar nicht mehr.

Einige tausend Meilen mit Mietwagen, Hotels & Fahrdiensten

Ziemlich überrascht war ich zudem doch auch, wie viele Meilen bei mir über das Jahr zusammengekommen sind, weil ich meine Miles & More Karte irgendwo angegeben hatte. Hier und da gab es etwa in einem Kempinski Hotel 500 Meilen als Bonus, anderswo habe ich 500 Meilen für einen Sixt-Mietwagen bekommen. Auch wenn das jeweils nicht die Welt ist, hatte ich teils überhaupt nicht im Blick, dass es überhaupt entsprechende Meilen geben würde. Meine Entscheidung für die Buchung hatte zudem absolut nichts damit zu tun, sodass die Meilen komplett nebenbei angefallen sind.

Dasselbe gilt auch für Fahrdienste wie Sixt Ride oder auch FreeNow, die mir über das Jahr auch insgesamt mehr als 1.000 Meilen gebracht haben, einfach nur weil ich meine Miles & More Nummer einstmals hinterlegt hatte und seitdem von Zeit zu Zeit die Dienste nutze.

Viele weitere Meilen dank verschiedenster Aktionen

Bei einem Blick auf meinen Miles & More Account ist mir aufgefallen, dass ich auch die eine oder andere Aktion zum Meilen sammeln komplett vergessen habe. So habe ich beispielsweise einen Freund für die Miles & More Kreditkarte geworben und direkt 10.000 Meilen auf mein Konto bekommen, zudem habe ich mir die App Rydes heruntergeladen und auch hier einen Bonus 250 Meilen bekommen. Viele weitere kleinere Aktionen dieser Art konnte ich ebenfalls mitnehmen, weswegen es sich auch so lohnt, die Augen offen zu halten und auch die kleineren Aktionen mitzunehmen, von denen wir hier auf reisetopia immer wieder berichten.

Was war eigentlich mit Flügen?

Wie enorm attraktiv das Meilen sammeln bei anderen Partnern von Miles & More ist und welch nahezu irrelevante Rolle Flüge spielen, zeigt mein Sammeljahr ebenfalls deutlich. Ich war zwar 2019 wieder viel unterwegs, habe aber hier und da Meilen eingesetzt, Flüge nicht nur bei der Star Alliance gebucht und auch ausgewählte Flüge nicht bei Miles & More gutschreiben lassen. Das Ergebnis meiner Meilen-Ausbeute bei Flügen liest sich entsprechend trist. Konkret habe ich diese Meilen gesammelt:

  • 30 Meilen für einen Flug von Berlin nach Zürich
  • 78 Meilen für einen Flug von Zürich nach Malaga
  • 102 Meilen für einen Flug von Zürich nach Berlin
  • 216 Meilen für einen Flug von München nach Zürich
  • 156 Meilen für einen Flug von München nach Budapest

Nun fehlen hier sicherlich noch einmal genauso viele Meilen, weil die Flüge bei meinem anderen Star Alliance Programm (Turkish Airlines) gutgeschrieben wurden, allerdings wäre das Ergebnis dann auch nicht groß anders. Da ich auf der Langstrecke keine Flüge mit der Star Alliance hatte, die ich nicht Meilen bezahlt habe, ist sonst schlichtweg nichts dazu gekommen. Besonders ironisch sind die niedrigen Gutschriften übrigens dadurch, dass die genannten Flüge insgesamt sicherlich über 500 Euro gekostet haben – und damit genauso viel Geld wie das, was ich für die anderen 150.000 Meilen “ausgegeben” habe.

Fazit zu meinen 150.000 Meilen ohne Flüge im Jahr

Es klingt fast unmöglich, ist aber Realität. In einem Jahr habe ich ohne große Kosten und ohne jegliche Flüge insgesamt 150.000 Miles & More Meilen gesammelt. Mit diesen könnte ich knapp drei Business Class Hin- und Rückflüge nach Nordamerika im Rahmen der Meilenschnäppchen kosten. Demgegenüber stehen sicherlich 20 bis 40 Stunden Aufwand über das Jahr sowie Kosten zwischen 500 und 750 Euro für Abos, die Kreditkarte und einige andere Dinge. Dennoch würde ich sagen: Einen viel besseren Deal kann man nicht machen, denn die 150.000 Meilen sind je nach Einlösung zwischen 3.000 und 6.000 Euro wert!

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  • 4.000 Meilen Bonus über reisetopia
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Moritz Lindner
Dank Willkommensbonus und Stopp des Meilenverfalls die ideale Kreditkarte für Miles & More Sammler

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Autor

Moritz liebt nicht nur Reisen, sondern auch Luxushotels in aller Welt. Auf der Suche nach neuen Erlebnissen hat Moritz schon dutzende Airlines getestet und mehr als 100 Städte erkundet. Auf reisetopia lässt er Euch an seinen Erlebnissen & Tipps teilhaben!

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  • Hallo Moritz

    Vorab, super Ausführungen, absolut nachvollziehbar aufgezeigt 🙂
    Eine Frage bleibt mir jedoch noch bezüglich Revolut. Vlt bin ich nicht auf dem neusten Stand, aber soviel ich weiss gibt es keine Meilen mehr für Aufladungen bei Revolut. Bei mir wurde beim letzten Mal das ganze als Bargeldabhebung deklariert.
    Danke vorab für Antworten:)

  • Hallo Moritz,

    erst einmal danke für den ausführlichen Artikel bzw. Bericht.

    Ich kann einigem davon zustimmen, muss aber auch bei einigen Aussagen etwas die Nase rümpfen.
    50.000 Punkte durch bspw. eine Amex Payback mit den 35 Euro für den “Turbo”, würde immer noch bedeuten man bräuchte 50.000 Euro Umsatz im Jahr. Das ist für eine Privatperson alleine kaum möglich, wenn man zu dem Großteil der “normalen” Bevölkerung gehört.
    Die meisten erhalten diesen Betrag nicht einmal jährlich als Nettoverdienst.

    Ich behaupte mal, dass ich mit einem ordentlichen Nettoverdienst von 2500-3000 Euro im Monat über dem Durchschnitt liege und bei monatlichen Ausgaben von wohlwollend gerechnet auf 1100 Euro (Miete/Haushaltsgeld und Tanken) plus die paar Euros für Versicherungen etc. und den sonstigen größeren Einkäufen und meinen 2-3 Reisen im Jahr auf vielleicht 20.000 Euro Umsatz über die Kreditkarte komme. Und das dürfte für eine einzelne Privatperson schon ordentlich sein, wenn man nicht gerade zu den absoluten Großverdienern gehört.

    Und auch bei den Payback-Einkäufen Punkte hin oder her, darf man nicht vergessen, dass man oft auch teurere Produkte kauft, als bei nicht Payback-Mitgliedern.
    So nutze ich eigentlich immer den Real eCoupon mit dem 1.000 Pkt. für einen 100 Euro Einkauf, aber ich zahle im Durchschnitt auch mehr bei Real als bspw. bei Kaufland oder einem Discounter. Auf’s Jahr gerechnet sind das einige Euro, wenn man nicht explizit Angebote oder die günstigen Eigenmarken des Supermarktes kauft.

    Und auch bei Holidaycheck-Hotelbewertungen wird der Großteil maximal 2-4.000 Meilen erzeugen können, wenn man die Bewertungen in den Aktionszeiträumen abgibt.
    Wer nicht beruflich reist, wird nicht mehr als 10-20 verschiedene Hotels im Jahr besuchen.

    Daher würde ich sagen, dass man als “normaler” Sammler nicht annähernd an diese Werte bzw, Punkteausbeute kommt. Die Hälfte würde ich als realistisch erachten für eine Privatperson mit durchschnittlichem Einkommen und einem realistischen Reiseverhalten.

  • Hallo Moritz,

    zunächst herzlichen Dank für den ausführlichen Artikel über DEIN Meilensammeljahr 2019, den insbesondere die Leser zu schätzen wissen, die dieses Jahr mit dem Meilensammeln anfangen.

    Der angesprochene Sammelweg ist plausibel und auch so durchführbar, das muss man klar bejahen. Gewiss ist er aber auch sehr auf deine individuelle Lebenssituation zugeschnitten, was du auch einräumst. Nicht jeder hat ähnlich hohe Ausgaben und übernachtet so häufig in Hotels und kann die Businessvariante der Miles-And-More-Kreditkarte mit dem Sammelfaktor (1€=1Meile). Das von meiner Seite einschränkend dazu, bevor schärfere Kommentare kommen, nach dem Tenor “Der Durchschnittsleser kann nicht/hat nicht …”

    Vollkommen zutreffend ist auch die Message, dass Meilensammeln bei Miles and More auch “am Boden ohne zu fliegen” geht. Ich finde es daher auch gut, dass du das auch zählenmäßig anhand deiner Flüge so deutlich herausstellst. Denn es grenzt wirklich an Ironie, wenn man betrachtet, dass beispielsweise ein 100€ Einkauf bei Real mit 1.000 Paybackpunkten mehr an Meilen einbringt als ein oder sogar zwei Langstreckenflüge.

    Hierzu von meiner Seite: Als ich persönlich vor etwas über zwei Jahren anfing mich damit zu beschäftigen, “Wie das mit Meilen und Meilensammeln funktioniert”, war ich perplex, wie viele Möglichkeiten es ohne zu fliegen mit Miles and More sowie Payback dafür gibt und war positiv überrascht, dass es dazu eine Community im Internet gibt, die Sammelanleitungen und Rechenbeispiele präsentiert. Sofort war ich an diesem Tag bei Miles and More und Paypack angemeldet. Nach eineinviertel Jahren des Sammelns bin ich dann im Sommer 2019 135.000 Meilen nach Südostasien abgeflogen zu einem Preis, der regulär gebucht unmöglich wäre. Aber ich bleibe von der Sache überzeugt und sammele fleißig weiter. Der Punktestand für die zweite Businessclass-Reise wird in absehbarer Zeit erreicht sein; zwischendurch steht übernächsten Monat ein günstiger Eco-Flug an die US-Ostküste an, der es auch tut.

    Das hat natürlich zugegebenermaßen auch etwas Aufwand, Zeit und Mühe gekostet, der für mich aber machbar war und in einem akzeptablen Verhältnis zum später Gebotenem stand. Dies muss gewiss jeder individuell für sich selbst wissen und hinterfragen. Ich habe dabei auch von Angeboten profitiert, die nur einmal nutzbar waren und es waren Steuern und Gebühren (371€) zu zahlen.

    Man muss auch dazu sagen, dass es nicht möglich ist, mit Miles and More grundsätzlich zum Economypreis in der Businessclass, geschweige denn umsonst zu fliegen. Meinem Vernehmen nach suggerieren die Internetseiten und Blogs das im Großen und Ganzen auch nicht und stellen diesen Fakt richtig dar.

    Ich bin jedoch ganz klar der Meinung, dass es sich für viele derjenigen lohnt, die offen, progressiv und ein bisschen auf Zack sind und ohnehin gerne weit Reisen. Meilensammeln ist sicher nichts für denjenigen, der immer nur bis zur nächsten Ecke denkt, der hinter einer Kreditkartenbeantragung gleich eine sofortige Schuldenfalle vermutet, aus aufwandgründen keine Versicherung wechselt oder seinen Strom beim Grundversorger belässt aus dem Glauben, mit einem neuen günstigeren Versorger stehe er im Dunkeln ohne Licht da.

    Ich wünsche mir für uns alle hier, dass diese Möglichkeit des Meilensammelns noch lange bestehen bleibt.

    • Hallo Moritz,

      Ich bin weitgehend bei Dir mit deinen Wegen Meilen ohne Flüge zu generieren. Jedoch hältst du wirklich den Überweisungsservice, welcher 2,5% des Umsatzes kostet für günstig, eher nicht oder? Des Weiteren schmeiße ich auch noch die Payback Amex in den Ring, insbesondere mit der Kombi von Payback Max (für 35 Euro p.a.) gibt es 1 Punkt pro 1 Euro; die doppelte Ausbeute ggü. der M&M MasterCard. Vielleicht für Private Sammler ganz interessant, da nicht jeder die Businessvariante der M&M MasterCard, die Du vorschlägst, bekommt. So und jetzt fleißig weiter sammel!

      • Hallo Daniel, ich glaube, dass du das missverstanden hast. Ich nutze für die Überweisung die Aufladung meines Revolut-Kontos mit der Kreditkarte (keine Gebühren) und nicht den Überweisungsservice. Dadurch lassen sich die Meilen für Zahlungen “kostenlos” sammeln 🙂

    • Hi Marcel, vielen Dank für den ausführlichen Bericht. Ich glaube, was deine Worte gut zeigen ist, dass das Sammeln immer gewissermaßen individuell ist. Sicherlich kann nicht jeder genau so sammeln wie ich und ich habe hier und da sicherlich einen Vorteil, aber auf hohe fünfstellige Beträge kommt meiner Meinung nach jeder. Ich zum Beispiel nutze das Online-Shopping und Payback noch viel zu wenig – manch einer kann wiederum da deutlich mehr rausholen. Was der Artikel deshalb primär aufzeigen soll ist, dass viele Meilen zu sammeln tatsächlich für jeden möglich ist – und zwar ganz ohne Flüge!

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