Durch den aktuell erzwungenen Reisestopp ist auch der große Wert von vielen Reisekreditkarten geringer geworden. Viele von Euch denken daher wahrscheinlich darüber nach, die häufig auch nicht ganz günstigen Kreditkarten zu kündigen, da sich eine Menge der Vorteile nicht richtig nutzen lassen. Doch dabei sollte man nicht die Option des Downgradings vergessen! Doch was ergibt mehr Sinn?

Immer öfter haben uns Leser in den letzten Wochen darüber berichtet, dass sie Ihre Kreditkarte aufgrund der aktuellen Situation kündigen wollen. Häufig vergessen wird allerdings, gerade bei Kreditkarten von American Express oder auch den Miles & More Kreditkarten, dass man diese auch einfach downgraden kann und so eine günstigere Variante nutzen kann, die auch schonender für den Geldbeutel ist. Auch wir haben uns in den letzten Wochen gefragt, was wir mit unseren Kreditkarten machen sollten und teilen unsere Einschätzungen in diesem Guide!

Welche Kreditkarten sind am meisten von der Krise betroffen?

Zunächst einmal sollte man unterscheiden, welche Kreditkarten und Ihre Vorteile wirklich von den aktuellen Reiseeinschränkungen betroffen sind. Kostenlose Kreditkarten, die Ihr vielleicht primär wegen der Vorteile auf Reisen wie kostenlose Abhebungen oder der Fremdwährungsgebühr genutzt habt, sind weniger von den Einschränkungen betroffen. Karten wie die Hanseatic Bank GenialCard oder die Barclaycard Visa, die sowieso dauerhaft kostenfrei sind und auf Reisen viele Vorteile bringen, solltet Ihr auf jeden Fall behalten und nicht kündigen. Kosten fallen nicht an und wir alle gehen davon aus, dass das Reisen früher oder später wieder möglich sein wird.

Zu diesem Zeitpunkt werdet Ihr dann sowieso wieder eine kostenlose Reisekreditkarte brauchen, sodass eine Kündigung und spätere Neubeantragung nur unnötigen Aufwand bedeuten würde. Dazu kommt, dass es im Hinblick auf die Schufa und auch Eure Limits bei den jeweiligen Karten besser ist, wenn Ihr die Kartenkonten offen lasst, verglichen mit einer Kündigung und späterer Neubeantragung.

Tokio Japan Schrein
Viele kostenlose Kreditkarten lohnen sich, um Gebühren bei Fernreisen zu sparen

Bei diesen Karten ist es aktuell wohl am besten, diese einfach in die Schublade zu legen und nicht mehr zu nutzen, bis es wieder auf Reisen geht. Schließlich solltet Ihr für Eure Umsätze im Alltag, wie etwa Einkaufen sowieso lieber Meilen-Kreditkarten benutzen, um so nebenher zu sammeln.

Viel relevanter sind allerdings die eben schon benannten Meilen-Kreditkarten und im Speziellen die American Express Kreditkarten, die zwar lohnenswert sind, aber auch durchaus mit relevanten Jahresgebühren daherkommen. Gedanken über eine Kündigung habt Ihr Euch wahrscheinlich bei diesen Modellen gemacht:

Alle diese Karten bieten mehrere Vorteile auf Reisen, besonders natürlich was das Thema Meilen sammeln angeht. Bei all diesen Karten solltet Ihr auf jeden Fall abwägen, wie Ihr mit diesen weiter verfahrt.

Warum ein Downgrade sinnvoller sein kann als die Kündigung

Sollte man eine Kreditkarte, die 5, 12 oder sogar 55 Euro pro Monat nicht kündigen, wenn alle relevanten Vorteile nicht mehr nutzbar sind? Nicht unbedingt, denn man kann sich auch einfach für ein günstigeres Modell entscheiden, welches weniger Vorteile bietet, aber dennoch noch für erheblichen Mehrwert sorgt. Darüber hinaus muss man natürlich Karten, bei denen Kulanzmaßnahmen ergriffen wurden wie kürzlich bei Amex, außen vor lassen.

Info: Amex hat als Reaktion auf die Coronakrise vor einigen Wochen sehr großzügige Kulanzregelungen angekündigt. Dabei erhalten Platinum Card und Business Platinum Card Inhaber Punkte gutgeschrieben, die für drei Monatsbeträge entschädigen sollen. Alle Details zu den Maßnahmen und wie Ihr diese nutzen könnt, haben wir Euch hier zusammengefasst.

Besonders gilt das natürlich bei American Express, da Ihr hier durch eine Kündigung Eurer Amex Kreditkarte alle Punkte verlieren würdet, was sehr schade wäre. Dazu kommt, dass Ihr zwar kein Geld mehr für die Kreditkarte bezahlt, dafür aber auch keine Meilen mehr sammelt, was einem entgangenen Vorteil gleichkommt.

Wann also sollte man welche Kreditkarte downgraden und warum? Wir zeigen es Euch anhand der wichtigsten Modelle.

Downgrade bei der Amex Gold Card

Beginnen wir mit der Amex Gold, die Ihr Anfang des Jahres mit einem Bonus von 40.000 Punkten beantragen konntet. Dieser Bonus ist einmalig hoch gewesen und war für alle, die zugeschlagen haben, definitiv ein guter Deal. Corona hin oder her, könnt Ihr langfristig mit den gesammelten Punkten eine Menge anfangen. Leider ist es nun so, dass die Karte 12 Euro pro Monat kostet und diesen Preis großenteils durch Versicherungen und Reise-Vorteile rechtfertigt.

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Denkt Ihr nun aber daran die Karte zu kündigen, nimmt Euch das zwar die 12 Euro pro Monat ab, jedoch sind all Eure gesammelten Membership Rewards Punkte dann aber weg. Der Preis für die Kündigung wäre also deutlich größer.

Hier würden wir Euch also definitiv empfehlen zu einem günstigeren Modell von Amex zu wechseln, um so die monatlichen Kosten zu senken, gleichzeitig aber die Membership Rewards Punkte zu sichern. Eine Möglichkeit ist hier die Amex Green Card, die bis vor einiger Zeit noch extrem attraktiv war als Downgrade-Option. Ich selbst etwa habe noch vor einigen Monaten meine Amex Gold auf eine Green Card heruntergestuft, um so die Monatsgebühr der Gold Card zu sparen.

American Express Green Card

  • Wertvolle Punkte mit jedem Euro Umsatz sammeln
  • Kostenfreie Nutzung von Amex Offers
  • Keine Kartengebühr ab 9.000 Euro Jahresumsatz
  • Wertvolle Punkte mit jedem Euro Umsatz sammeln
  • Reise-Versicherungen inklusive

Hier sei warnend erwähnt, dass Amex offiziell in den Bedingungen schreibt, dass man den Anspruch auf seinen Bonus verliert, wenn man vor 12 Monaten Haltedauer kündigt. Bei mir jedenfalls passierte dies allerdings nicht, solange ich eine andere Amex Karte hatte. Das Risiko sei aber auf jeden Fall erwähnt.

Leider hat Amex die Green Card kürzlich entwertet, sodass diese nun nicht mehr kostenfrei im ersten Jahr erhält und auch der Entfall der Jahresgebühr erst ab 9.000 Euro Umsatz erfolgt. Auch der reguläre Bonus von 5.000 Punkten für die Beantragung ist mit den Änderungen weggefallen. Über die Freundschaftswerbung ist allerdings weiterhin ein Bonus von 10.000 Punkten möglich.

Unser Tipp für Amex Gold Kreditkarteninhaber: Nutzt die Möglichkeit eines Downgrade auf die Green Card, sofern Ihr einen Umsatz von 9.000 € schafft und sichert Euch neben der Sicherheit Eurer Punkte auch noch den Freundschaftswerbungs-Bonus in Höhe von 10.000 Punkten. Durch eine geringere Jahresgebühr von 5 Euro pro Monat (bis zu den 9.000 Euro Umsatz) spart Ihr so schon einmal mehr als die Hälfte der Gebühren und habt eine vergleichbare Kreditkarte, die im Alltag wertvolle Punkte sammelt. Wer noch mehr sparen möchte, kann auch die Blue Card wählen, die mit Membership Rewards Programm 30 Euro pro Jahr kostet. Allerdings ist der Unterschied der Kosten zur Green recht gering (20 Euro pro Jahr) und Ihr erhaltet den Bonus von 10.000 Punkten nicht.

Eine Ausnahme gibt es für diesen Umstand allerdings: Wenn Ihr die Gold Card kostenlos durch den Umsatz von 10.000 Euro pro Jahr nutzen könnt, solltet Ihr natürlich auch bei dieser Karte bleiben. Diese Kulanzregel gab es bei Amex durch einen Anruf lange, aktuell ist das allerdings unsicher. Wir wissen momentan nicht sicher, ob dies so noch funktioniert, lasst uns in den Kommentaren aber gerne wissen, wenn Ihr Erfahrungen gemacht habt!

Downgrade bei der Amex Platinum & Business Platinum Card

Der zweite interessante Fall für ein Downgrade ist die Amex Platinum Card und die geschäftliche Version Business Platinum. Hier ist der Monatsbeitrag deutlich höher (50 Euro bzw. 55 Euro) und die Leistungen werden durch das Coronavirus noch mehr eingeschränkt. Das Reiseguthaben wie auch der Priority Pass und die Versicherungen sind aktuell nicht nutzbar. Ersteres kann man sich zwar für Reisen nach der Krise aufbewahren, überschreitet man allerdings hier das Datum seines persönlichen Kartenmitgliedsjahres verfällt das Guthaben für das abgelaufene Jahr.

Durch die weiter oben erwähnte Kulanzregelung der Amex Platinum Karten ist das Thema weniger akut als bei der Gold Card. Schließlich solltet Ihr, wenn Ihr die Aktion genutzt habt, gerade drei Monate Gebühr als Punkte gutgeschrieben bekommen. Dennoch kann es natürlich sein, dass Amex die Kulanzregelungen nicht weiter fortführt und die Karte so wieder sehr teuer wird. Sollte es so weit kommen und solltet Ihr absehen können, dass Ihr auch in der kommenden Zeit nicht von den Vorteilen der Karte profitieren könnt, wäre auch hier ein Downgrade auf die Green Card oder Blue Card empfehlenswert.

Bei den Business Karten gilt das genau so, allerdings sollte man hier beachten, dass die Beantragung und Ausstellung einer neuen Karte gerade bei Firmen etwas länger dauern kann und es somit etwas mehr Aufwand ist die Karte herunterzustufen. Je nachdem, wie lange Ihr denkt, dass das Reiseverbot anhalten wird, kann es also auch schlauer sein, die Karte zu behalten und auf weitere Kulanzaktionen von Amex zu warten. Die Empfehlung für ein Downgrade wäre hier die Business Gold Card, die im ersten Jahr sogar kostenfrei ist und ähnliche Liquiditätsvorteile bringt sowie am Membership Rewards Programm teilnimmt. Die normale Business Card solltet Ihr nicht nutzen, da diese keine Liquiditätsvorteile bringt und mit Membership Rewards fast so viel kostet wie die goldene.

American Express Business Gold Card

  • 30.000 Membership Rewards Punkte als Bonus
  • Kostenlose Kreditkarte im ersten Jahr
  • Zusätzliche Liquidität durch verlängertes Zahlungsziel
  • Wertvolle Punkte sammeln mit jedem Euro Umsatz
  • Reiserücktrittskosten-Versicherung
  • Auslandsreise-Krankenversicherung (weltweit)
  • Reisekomfort-Versicherung
Jan Wanderer
Die perfekte Einstiegskreditkarte für jeden, der mit geschäftlichen Ausgaben Punkte sammeln möchte

Wie läuft ein Downgrade bei Amex Kreditkarten ab?

Solltet Ihr Euch für ein Downgrade entschieden haben, um Eure Punkte zu schützen, ist der Ablauf des ganzen recht einfach. Ihr braucht nicht bei Amex anzurufen oder ähnliches, sondern Ihr müsst einfach die neue Kreditkarte beantragen, auf die Ihr “absteigen” möchtet. In Schritt 3 (Finanzielle Angaben) des Antragsprozesses könnt Ihr dann einfach auswählen, dass Ihr bereits eine Kreditkarte von Amex habt und diese gerne kündigen möchtet.

Amex Green Downgrade

In diesem Fall sollten Eure Punkte auf das neue Kartenkonto übertragen werden und die alte Karte wird automatisch gekündigt. Wenn Ihr ganz sicher sein möchtet, könnt Ihr hier auch Behalten auswählen und abwarten bis Ihr Eure neue Karte habt und danach die alte kündigen.

Aufpassen solltet Ihr hier nur beim Turbo Programm der Amex Karten, welches immer nur für eine Karte gilt und entsprechend für die alte Karte deaktiviert werden muss und für die neue aktiviert werden muss.

Downgrade bei den Miles & More Kreditkarten

Die zweite wichtige Meilenkreditkarte in Deutschland ist die Miles & More Kreditkarte, welche in insgesamt vier Versionen angeboten wird. Es gibt eine private Variante und eine Business Variante, beide gibt es dann noch einmal als Blue und einmal als Gold Version. Was die Kündigung oder das Downgrade angeht, ist hier relativ egal, ob privat oder Business, beide Varianten kosten nämlich ähnlich viel.

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Die Zeit, wo wir Miles & More Meilen gewinnbringend einlösen können wird wiederkommen

Wichtig ist aber bei der Miles & More Kreditkarte, dass die goldene Variante wahrscheinlich deutlich verbreiteter ist, als die blaue Variante, da diese regelmäßig mit einem hohen Bonus angeboten wird. Gerade deshalb gehe ich davon aus, dass bei der Miles & More Kreditkarte am meisten Potenzial für ein Downgrade zum Kosten sparen, besteht.

Jeder, der die goldene Variante schon länger als 12 Monate hat und aktuell und auch in der näheren Zukunft nicht glaubt von den zusätzlichen Vorteilen wie den Versicherungen zu profitieren, sollte fast immer auf die Blue Card wechseln. Diese bietet nämlich die folgenden ähnlichen wichtigen Vorteile:

  • Meilen sammeln mit 1 Meile pro 1 (Business) oder 2 Euro Umsatz (Privat)
  • Unbegrenze Meilengültigkeit ab 1.500 gesammelten Meilen durch Umsatz pro Jahr

Besonders die unbegrenzte Meilengültigkeit ist ein relevanter Vorteil der Lufthansa Kreditkarte, da dies ein fast einmaliges Feature der Karte ist. Wenige wissen allerdings, dass man nach dem Wechsel auf die Blue Karte gerade einmal 1.500 Euro (Business) oder 3.000 Euro (Privat) umsetzen muss, um ebenfalls den Vorteil der unbegrenzten Meilengültigkeit zu haben. Dazu sammelt die Karte genau so viele Meilen je Euro, kostet aber nur 55 Euro pro Jahr und damit die Hälfte der goldenen Karte.

Achtung: Habt Ihr die Miles & More Kreditkarte innerhalb der letzten 12 Monate mit einem erhöhten Bonus (etwa im Januar oder Februar) beantragt, solltet Ihr mit dem Downgrade noch warten, denn sonst verliert Ihr den Bonus eventuell. Die DKB scheint dies im Gegensatz zu Amex auch relativ rigoros durchzuziehen, sodass Ihr das Risiko lieber nicht eingehen solltet.

Hier kann sich ein Downgrade auf die Blue Card also in vielen Fällen sehr lohnen. Ihr könnt das Downgrade einfach per Anruf bei dem Miles & More Kartenservice durchführen oder die Blue Card einfach neu beantragen.

Miles and More Kreditkarte Blue

  • 500 Meilen Willkommensbonus
  • Meilen sammeln mit jedem Euro Umsatz
  • Unbegrenzte Meilengültigkeit ab 1.500 gesammelten Meilen
  • Reiserücktritt- und Reisekrankenversicherung mit dem World Plus Modell
  • Kostenloser 50 Euro Lufthansa Fluggutschein
  • Kostenloser Avis Preffered Status und Upgrade Gutschein

Downgrade bei anderen Reisekreditkarten

Neben den beiden wichtigsten Meilenkreditkarten gibt es noch einige weitere Kreditkarten, bei denen Ihr über ein Downgrade nachdenken solltet. Diese sind:

Auch das Barclaycard Platinum Double ist eine Kreditkarte, die Ihr wahrscheinlich innerhalb der Coronakrise lieber downgrade solltet. Die Vorteile beziehen sich fast ausschließlich auf Fernreisen und alle anderen Vorteile wie kostenlos Abhebungen könnt Ihr auch mit Karten wie der Hanseatic Bank GenialCard oder der Barclaycard Visa erhalten.

Barclaycard Visa

  • Nur für kurze Zeit: 50 Euro Startguthaben
  • Keine Jahresgebühr
  • Kostenlose Bargeldabhebungen weltweit
  • Kostenlose Zahlungen weltweit
  • Kostenloser Kredit bis zu 2 Monate
  • Flexible Rückzahlung möglich
  • Kompatibel mit bestehendem Konto
Jan Wanderer
Die ideale kostenlose Kreditkarte für Nah- und Fernreisen dank gebührenfreier Abhebungen und Zahlungen!

Ähnlich sieht es auch bei der von Barclaycard ausgestellten Eurowings Gold Kreditkarte aus. Deren primärer Vorteil ist, dass Ihr auch mit einer Kreditkarte ohne Fremdwährungsgebühr Meilen sammeln könnt. Dies ist aktuell ohne Fernreisen nicht wirklich nötig, sodass es hier wahrscheinlich sogar sinnvoll ist, diese zu kündigen und sich ein anderes Modell zu suchen.

Dasselbe gilt auch für die Hilton Kreditkarte, deren Wert primär im kostenlosen Gold Status liegt, den Ihr durch diese Kreditkarte erhaltet. Auch wenn Ihr diesen in Hotels in Deutschland oder Europa bald wieder nutzen könnt, solltet Ihr diese wahrscheinlich kündigen und zur Wiederaufnahme von Fernreisen erneut beantragen. Mit etwas Glück gibt es hier dann auch wieder einen Bonus. Die Karte kostet immerhin 48 Euro pro Jahr, die Euch aktuell wahrscheinlich eher wenig bringt – außer Ihr plant nun viele Reisen in Hilton Hotels in Europa und Deutschland.

Kündigung oder Downgrade von Kreditkarten – Fazit

Auf den ersten Blick sieht es so aus, als sollte man Meilen und Reisekreditkarten aktuell strikt kündigen. Allerdings sind gerade Meilen nach der Krise wahrscheinlich deutlich mehr Wert als noch zuvor, wie wir Euch bereits im Detail beschrieben haben. Mit einem cleveren Downgrade sichert Ihr Euch allerdings nicht nur Eure bislang gesammelten Punkte, sondern sammelt auch in der Krise noch neue, ohne dabei hohe Jahresgebühren zu bezahlen.

Wie sieht es aktuell bei Euch aus? Habt Ihr Eure Kreditkarte im Zuge der Coronakrise gekündigt oder habt Ihr die Variante des Downgrades gewählt?

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Autor

Seit dem ersten Flug in der Business Class ist Jan besessen von Meilen & Punkten. Als Flug- und Reiseverrückter genießt er dabei den Weg ans Ziel mindestens genau so wie die schlussendliche Destination. Auf reisetopia gibt er Euch wichtige Tipps und hält Euch über aktuelle Deals auf dem Laufenden!

Fragen? In der reisetopia Club Lounge auf Facebook beantworten wir Eure Fragen.

  • Eine kurze Frage: Habe seit Oktober die Amex Platinum und seit Februar die Amex Gold. Wie sehe eine mögliche Strategie aus, um die Gebühren bestmöglich zu sparen durch z.B. Kündigung einer Karte und zum anderen meine 140.000 Punkte (100.000 von Platinum und 40.000 von Gold) nicht zu verlieren. Wäre über Ideen dankbar.

    • Hallo Andreas,

      zuerst einmal Glückwunsch zu dieser guten Nutzung von verschiedenen Aktionen! Da hast du insgesamt auf jeden Fall gut gesammelt. Also bei der Platinum würde ich aufgrund der aktuellen Kulanzaktion erst einmal nichts tun und abwarten. Für die aktuellen Monate wurden die Gebühren ja mehr als fair kompensiert. Sollte dies nicht so weitergehen, kannst du die Platinum ab Oktober auf eine Green downgraden und sparst dir die Gebühren, sollten sich die Vorteile bis dahin nicht wieder durch mehr Reisen rechnen.

      Bei der Gold Card kommt es ein wenig auf deine Risikobereitschaft an: Wenn du kündigst, riskierst du, dass dir die 40.000 Punkte Bonus wieder abgezogen werden, wenn du nicht bis Februar 2021 bis zur Kündigung wartest. Es kann aber auch alles gut gehen und die Punkte bleiben erhalten. Wenn du sichergehen möchtest, würde ich bis Februar warten und dann die Gold Card kündigen und auf eine Green downgraden. Wenn du das Risiko eingehen möchtest, kannst du das auch jetzt schon machen.

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